Kachunga vor vorzeitgem Abschied aus Berlin

Stürmer mit Situation bei Hertha unzufrieden

Im Sommer wechselte Elias Kachunga von Borussia Mönchengladbach auf Leihbasis für eine Spielzeit zu Hertha BSC Berlin. In der zweiten Bundesliga wollte der Angreifer unter dem ihm bekannten Coach Jos Luhukay den nächsten Schritt machen. Doch dies gelang bisher nicht und so wird der Angreifer die Bundeshauptstadt bereits nach einen halben Jahr wohl wieder verlassen.

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Wird Berlin wohl vorzeitig verlassen - Elias Kachunga. Foto: Dirk Päffgen, für Fohlen-Hautnah.de

Mit der Empfehlung von 10 Toren in 17 Spielen beim VfL Osnabrück, wohin er in der Rückrunde der vergangene Saison ausgeliehen war, wechselte Kachunga im Sommer in die Bundeshauptstadt. Zuvor hatte der Angreifer für die U23 des VfL in der Regionalliga in 18 Spielen 12Tore erzielt.

Mit dieser Empfehlung war der 20-Jährige an die Spree gekommen und galt beim Bundesliga-Absteiger als einer der neuen Sturmhoffnungen. Und das vor allem deshalb, weil die „alte Dame" im Abstiegsjahr ein notorisches Sturmproblem hatte.

Diesen an ihn gesteckten Erwartungen wurde der U21-Nationalspieler dann auch gerecht. So versenkte der Angreifer in der Vorbereitung die Kugel beachtliche achtmal in den Maschen, gleich drei Treffer erzielte er beim 3:2-Sieg gegen Norwich City.

Kachunga war der beste Torschütze der Vorbereitung und schien der Gewinner, doch zum Saisonstart fand er sich gegen Paderborn auf der Bank wieder. Und das war auch in der Folgezeit der Fall. Durfte der Angreifer dann am zweiten Spieltag beim FSV Frankfurt 15 Minuten ran, so stand er seit dem achten Spieltag überhaupt nicht mehr im Kader. Und das obwohl Jos Luhukay seinen ehemaligen Schützling beim VfL unbedingt wollte. Eine wirkliche Chance bekam Kachunga von seinem Mentor also nicht. So lief er stattdessen für Herthas U23 in der Regionalliga auf. Dort markierte der Rechtsfuß in drei Spielen drei Tore.

Insgesamt aber natürlich alles andere als das, was sich der junge Angreifer von seinem Wechsel zur Berliner Hertha versprochen hat. So liegt die Vermutung nahe, dass für Kachunga das Kapitel Bundeshauptstadt bereits im Winter endet. Denn nach Rückfrage bei seinem Management wurde klar deutlich, dass die aktuelle Situation weder für Borussia, noch für Hertha und vor allem nicht für Kachunga befriedigend ist...

Der 20-Jährige, der beim VfL noch bis Sommer 2014 unter Vertrag steht, soll nun erneut ausgeliehen werden. Und wohlmöglich ist in diesem Bezug ja Fortuna Düsseldorf einer der Kandidaten. Bereits vor dem Wechsel von Kachunga nach Berlin soll der Bundesliga-Aufsteiger an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein. Auch mit dem 1. FC Kaiserslautern wurde der Rechtsfuß damals in Verbindung gebracht. Sollte sich aber kein adäquater Verein finden, so würde er sicherlich Borussias U23 mehr als gut tun, denn die Truppe von Trainer Sven Demandt hat aktuell im Angriff gehörige Ladehemmung.

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