Drei Neuzugänge im Interview – Marco Reus: »Ich bin begeistert«
Mit dem heutigen Trainingsauftakt nahmen auch die bisher fünf Neuzugänge Marcel Meeuwis, Marco Reus, Roman Neustädter, Raúl Bobadilla und Thorben Marx den Dienst bei der Borussia auf. Wie Marco Reus, Thorben Marx und Marcel Meeuwis ihre ersten Eindrücke beschreiben, ist im Folgenden zu lesen.
»Ich bin begeistert und freue mich jetzt auf das Stadion, auf die Fans und auf den Start. Ich mich, dass es los geht, und werde jetzt Gas geben. Es ist eine tolle Mannschaft. Sowas habe ich noch nicht erlebt. In Ahlen, wo ich bis letzte Saison gespielt habe, gab es so etwas nicht. Ich bin begeistert«, beschreibt Marc Reus seinen ersten Arbeitstag bei der Borussia.
In das Mannschaftstraining voll einsteigen kann der 20-jährige hingegen aufgrund einer Knochenhautreizung noch nicht. »Ich hoffe, dass ich nach meiner Knochenhautreizung schon diese Woche mehr machen kann und denke, dass ich dann in der nächsten Woche komplett einsteigen kann. Ich versuche, mich zunächst zu integrieren, und mich dann immer weiterzuentwickeln. Ich werde an mir arbeiten und dann denke ich, kommt der Rest auch von alleine«, setzt sich Marco Reus zunächst nicht unter Druck.
»Ich denke, nach dem was ich in der kurzen Zeit schon gemerkt habe, das wir eine gute Mannschaft zusammen haben. Ich wurde auf jeden Fall gut aufgenommen, was ja gerade auch für einen neuen Trainer wichtig ist. Ich gehe davon aus, dass wir hier eine schöne Zeit zusammen haben werden. Wir, und ich ganz besonders, freuen uns alle drauf. Ich bin froh, dass es jetzt endlich los«, geht freut sich Thorben Marx auf die Zeit bei der Borussia.
Bei der Saisonzielsetzung beschränkt sich der 28-jährige zunächst auf einen möglichst früh geschafften Klassenerhalt. »Mehr als zunächst früh den Klassenerhalt zu schaffen, kann zunächst nicht das Ziel sein. Mehr kommt dann in der Zukunft, aber in dieser Saison muss das noch mal das erste Ziel sein. Wir gehen guten Mutes in die Saison und gehen davon aus, dass wir das Ziel dann auch erreichen«.
Michael Frontzeck umschreibt Thorben Marx als eine gute Wahl und sieht zu dem jedoch keinen Bonus für sich. »Wir kennen uns, kamen in Bielefeld schon gut miteinander aus und wir haben uns gut verstanden. Trotzdem macht es die Sache damit für mich nicht einfacher. Er wird alle Spieler gleich behandeln, dass muss und soll er auch. Ich denke aber schon, dass Gladbach froh sein kann, so einen Trainer zu haben. Wir werden mit ihm Erfolg haben«.
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Weiterhin umschreibt der Ex-Bielefelder unter anderem Trainer Michael Frontzeck als einen loyalen Trainer.»Michael Frontzeck geht zwar im Gegensatz zu Hans Meyer ein bisschen lockererer mit den Spielern um, aber trotzdem erwartet er Disziplin. Das Wichtigste für ihn ist, dass die Mannschaft zusammen funktioniert, und dass sich da keiner raus nimmt. Da wird er drauf achten. Wie schon gesagt, ich gehe davon aus, dass wir mit dem Trainer großen Erfolg haben werden«, umschreibt Thorben Marx seinen Ex-Trainer aus Zeiten bei Arminia Bielefeld abschließend.
»Ich versuche jeden Tag deutsch zu sprechen und wenn man das tut, dann wird es auch von Tag zu Tag besser. Ich habe sehr gute Eindrücke. Ich habe drei Heimspiele gesehen, und das war schon toll. Alles hier bei Borussia ist größer als in Holland und es gefällt mir sehr gut. In Holland kennen wir die Bundesliga als eine sehr gute Liga und es war immer mein Traum, in der Bundesliga zu spielen. Ich hoffe, dass wir mit Borussia eine sehr gute Saison spielen können«, freut sich Marcel Meeuwis auf die Borussia und auf die Bundesliga.
Den 28-jährigen Niederländer hat gerade Borussias Philosophie zu dem Wechsel von Kerkrade nach Mönchengladbach überzeugt. »Ich habe vor drei Monaten mit Max Eberl gesprochen. Die Borussia hat eine Vision, die besagt, dass sie in drei bis vier Jahren eine konstante Kraft in der Bundesliga sein möchten. Also so um die Plätze neun bis zehn. Das gefällt mir. Ich hatte bei meiner Unterschrift keine Bedenken. Wenn Borussia in die 2.Liga gegangen wäre, dann wäre auch das für mich kein Problem gewesen, denn ich glaube an die Vision von Borussia. Ich glaube, dass du mit einer Mannschaft, die zusammenhält, dahingehend viel erreichen kannst. Das gefällt mir«.
»Ich bin nicht für die Bank gekommen, sondern dafür, um in der ersten Elf zu spielen. Das sollte möglich sein«, zeigt sich der sympathische Niederländer selbstbewusst.
Der Trainingsauftakt in Bildern – HIER -
Der Trainingsauftakt als Video inklusive Interview Michael Frontzeck
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