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  • Raffael: Gute Karten für den VfL

    Brasilianer könnte dritter Neuzugang des VfL werden Im vergangenen Winter ist ein Wechsel von Raffael Caetano de Araújo zu Borussia Mönchengladbach aufgrund des Vetos von Dynamo Kiew gescheitert. Jetzt aber könnte der Wunschspieler von Borussias Trainer Lucien Favre den Weg an...

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News der Fohlenelf:

Gerüchte

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Alexander Ring nach Kaiserslautern?

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Nach dem Abgang von Borussia Bei Borussia Mönchengladbach erhielt Alexander Ring nach seinem Leihvertrag keine Weiterbeschäftigung. Die Borussen zogen die mit Stammclub...

Jungfohlen

»Eine gute und lehrreiche Zeit«

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Profivertrag für Kevin Holzweiler

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Talent bleibt bei der Borussia Borussia Mönchengladbach wird mit Kevin Holzweiler ein weiteres Eigengewächs aus dem Fohlenstall längerfristig an sich binden und demnächst mit einem Profivertrag ausstatten. Das bestätigte Borussias Sportdirektor Max Eberl unserer Redaktion. Erhält beim VfL einen Profivertrag - Kevin Holzweiler. Foto: Dirk Päffgen, für Fohlen-Hautnah.de Bereits seit elf Jahren spielt Kevin...

»Sehr bitter, aber ein Highlight«

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Fotostrecke: Borussia startet mit Trainingscamp in Dubai

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Abseits

Filzkugel anstatt rundes Leder

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Zu Besuch beim ATP Power Horse-Cup 2013 in Düsseldorf Erstmals wurde in diesem Jahr nach dem doch überraschenden Aus des legendäre ARAG World Team Cups (ehemalige...

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»Es hat viel Spaß gemacht«

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Erneutes Vorrundenaus beim FlexStrom-Cup

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»Es war mehr drin« Auch im dritten Anlauf war für die Weisweiler Elf beim FlexStrom-Cup in Berlin die Gruppenphase bereits Endstation. Unter dem Strich war der...

Weisweiler Elf erst im Finale gestoppt

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Zweiter Platz beim Turnier in Oldenburg Die Traditionsmannschaft von Borussia Mönchengladbach, die Weisweiler Elf, hat wenige Tage nach dem Sieg in Dortmund die zweite Titelverteidigung unter...

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Causa Herrmann

'Problemzone' Kaderbreite

Viele mögen es vielleicht übersehen, andere wahrscheinlich nicht wahrhaben wollen. Aber der Fall Patrick Herrmann droht, wenngleich sicherlich nicht erhofft, ein Strohfeuer zu entfachen, das Borussia Mönchengladbach erheblichen Schaden zufügen könnte. Drei Akteure spielen dabei die Hauptrollen. Zunächst ist es das Offensiv-Talent Patrick Herrmann selbst, dann der scheinbar nicht wechselunwillige Abwehrchef Dante und -last but not least Erfolgstrainer Lucien Favre.

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Nachdenklich auf der Trainerbank - VfL-Coach Lucien Favre. Foto: Dirk Päffgen, für Fohlen-Hautnah.de

Zunächst hätte die Verletzung von Flügelflitzer Herrmann nicht zu einem ungünstigeren Zeitpunkt kommen können. Wenn man sich die Statistik des Youngsters allein von der Rückrunde zu Gemüte führt, merkt man, dass der Junge gerade im Begriff war, Vollgas für die Borussia zu geben. »Patrick hat drei Tore gemacht, drei Vorlagen gegeben und war an fast allen anderen Toren beteiligt«, sagte Favre über seinen Schützling.

»Er gehört im Moment zu den besten Offensivspielern in Deutschland«, lobt der VfL-Coach. Diese Aussage ist nicht bloß ein Kompliment des Schweizers an Herrmann, sondern nur das, was die Statistik über den jungen Angreifer aussagt. In der Hinrunde hatte er 3 Tore und 5 Vorlagen auf der Haben-Seite.

Wenn man also seine Entwicklung über die gesamte Saison betrachtet, muss man die traurige Wahrheit anerkennen, dass der Schlüsselbeinbruch auch gleichzeitig der Bruch von Herrmanns Entwicklungskurve an der steilsten Stelle ist. Auf Deutsch gesagt, der Junge war gerade dabei, Vollgas zu geben, bevor die Verletzung kam.

Seitdem haben es die Fohlen schwer im Spielaufbau. Die zweite Halbzeit in Kaiserslautern und das gesamte Spiel gegen Hamburg machten das deutlich. Dazu kommt noch eine weitere schwerwiegende Tatsache, die Favre in einem Interview erwähnte. Die Gegner haben sich mittlerweile auf die Spielweise der Borussia eingestellt. »Um ein neues Spielsystem zu entwickeln, braucht es Zeit«, sagte der VfL-Coach. Wohlwissend, dass in den nächsten Wochen viel Arbeit auf ihn zukommt, zumal Patrick Herrmann aller Voraussicht nach für die nächsten acht Wochen nicht einsetzbar sein wird.

Und an dieser Stelle kann man auch direkt zum nächsten Hauptakteur in der Causa Herrmann übergehen, nämlich zu Trainer Lucien Favre. Bei aller Sachlichkeit, die den Schweizer bisher auszeichnete, lässt er langsam aber sicher seinen Unmut erkennen. Im Spiel gegen den FC Kaiserslautern wechselte er nach Herrmanns Verletzung Mathew Leckie ein, und kurze Zeit wieder aus.

Dies könnte man als deutliches Zeichen an Manager Max Eberl deuten, dass dem Trainer einfach einsatzbereite Spieler und adäquate Vertretungen für wichtige Positionen fehlen. Denn man kann im Falle unseres Trainers mit bestem Wissen und Gewissen davon ausgehen, dass er sich in den spielerischen Kompetenzen seiner Schützlinge niemals so sehr täuscht, dass er einen Spieler ein- und dann wieder auswechseln muss.

Nach dem Spiel gegen den HSV hatte es zumindest den Anschein, dass Favre dann mehr oder weniger überspitzt gesagt zumindest ein wenig der 'Kragen platzte' und er seinen Missmut unmissverständlich auf den Punkt brachte: »Wir haben hier sehr gute 19- und 20-jährige Spieler. Aber wenn ein Töre verletzt ist, habe ich keinen Ilicevic oder Sala«, sagte der Schweizer in Anspielung auf die personellen Möglichkeiten des Gegners, die er in seinem Team wohl nicht oder lediglich unzureichend vorhanden sieht.

Dies hat den VfL-Coach wohl noch nie so sehr gewurmt, wie aktuell nach dem Ausfall von Patrick Herrmann. In einem Interview für das Schweizer Fernsehen, sagte Favre: »Ich sehe sehr schnell, was bei einer Mannschaft nicht klappt und ich sehe sehr schnell, was dann zu machen ist. Das war schon immer eine Qualität von mir«.

Allzu große Schwarzmalerei ist ob des derzeitigen tollen sportlichen Erfolgs sicherlich nicht von Nöten, aber dass Borussias Trainer jetzt seit dem Ausfall seines Flügelflitzers überraschend Kritik an der Breite seines Kaders übt, müsste alle, die Lucien Favre länger an den VFL gebunden sehen möchten, zumindest ein stück weit aufschrecken bzw. alarmieren lassen. Sicherlich weiß der Schweizer, was er am VfL hat, aber Zugeständnisse, wie von Vizepräsident Rainer Bonhof, dass Favre in Gladbach eine gute Plattform habe und haben werde, reichen da wohl eher nicht mehr gänzlich aus.

Investitionen müssen nicht nur angedeutet sondern in die Wege gebracht werden. Spielern muss der Verbleib bei der Borussia schmackhafter gemacht werden, was bei dem derzeitigen Erfolg eigentlich einfacher als in den Jahren zuvor sein sollte.

Eine Schlüsselfigur ist dabei zweifelsohne Dante. Dessen möglicher Wechsel zu Bayern München wird durch die Gerüchte verstärkt, dass die Borussen Gerüchten zufolge ein Auge auf den Dortmunder Abwehrspieler Santana geworfen haben, um einen Ersatz für den Brasilianer an den Niederrhein zu holen.

Wie sehr das das Gemüt Favres beruhigt, der auf einen weiteren Führungsspieler verzichten müsste, steht noch in den Sternen. Darauf angesprochen schmunzelte Dante nur und sagte: »Wir sind in Gladbach auf unsere Aufgaben konzentriert und fokussiert. Uns interessiert nicht, was andere sagen«, stellte der Brasilianer nach dem Remis gegen den HSV klar und ergänzte: »Ich will nur sagen, dass ich die letzen elf Spiele und im Pokalhalbfinale auf jeden Fall alles geben werde, damit wir in dieser Saison etwas erreichen«.

Ähnliches hatte man auch von Marco Reus vernommen bzw. gehört. Allerdings hatte die ‚Rakete' da zuvor schon seinen Wechsel zu Borussia Dortmund bekanntgegeben. Man darf also durchaus gespannt sein, wie die Verantwortlichen um Sportdirektor Max Eberl die kommende Spielzeit planen. Dahingehend darf und kann man aber auch durchaus guter Dinge sein und Borussias Sportdirektor volles Vertrauen schenken. Lucien Favre ist sicherlich nahezu unverzichtbar für den VfL, wo er weiß, was er hat. Eine Tendenz bzw. eine Aussage, ob er verlängert, würde aber sicherlich vieles erleichtern.

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