Borussias Schwede - Verlängern oder zurück in die Heimat
Wendt: »Gute Frage. Man kann nie wissen«
16.06.2017 09:34 Uhr
Wie geht es in Zukunft weiter mit Oscar Wendt? Foto: Dirk Päffgen.
Geschrieben von Andreas Plum
16.06.2017 09:34 Uhr

Während der Großteil der Profis von Borussia Mönchengladbach in diesen Tagen und Wochen die Füße hochlegt, so schnürte Wendt am Donnerstag (Fronleichnam) seine Fußballschuhe und trainierte beim IFK Göteborg mit. Nicht auszuschließen, dass der Schwede im kommenden Sommer in seine alte Heimat zurückkehrt.

Borussias Schwede weilt derzeit in seiner schwedischen Heimat und trainierte am Fronleichnamstag beim IFK Göteborg mit. »Ich bin was müde. Ich habe nicht so viel trainiert in letzter Zeit. Aber es macht Spaß, hier zu sein und die Jungs wieder zu sehen«, sagt Wendt im Interview mit dem schwedischen Online-Portal ‚Fotbollskanalen’.

Wendt stand Dieter Hecking aufgrund eines Ellenbogenbruchs, den er sich beim bitteren Pokalaus gegen Eintracht Frankfurt zugezogen hatte, im Saisonendspurt nicht mehr zur Verfügung. »Ich bin am Arm operiert worden, hatte ein paar Schrauben drin. Jetzt fühle ich mich aber gut«, lässt der 31-Jährige wissen. »Ich habe lange genug warten müssen, um wieder trainieren zu können. Aber ich gehe es ruhig an und versuche, so viele Zweikämpfe wie möglich zu vermeiden, damit nichts passiert«.

Der IFK Göteborg – jener schwedischer Klub, bei dem der Abwehrmann von 2003 bis 2006 spielte, ehe er über den FC Kopenhagen im Sommer 2011 zur Borussia kam. Nicht auszuschließen, dass der ehemalige schwedische Nationalspieler seine Karriere auch dort ausklingen lässt, wo alles angefangen hat. Der Vertrag des Schweden läuft im nächsten Sommer aus.

»Habe immer den Traum und Wunsch, zurückzukehren«

Wann das denn so sein wird, dass er nach Göteborg zurückkehrt, wollte der fragende Journalist wissen. »Gute Frage. Man kann nie wissen. Wenn es etwas gibt, das unklar ist, dann ist es der Fußball. Alles kann passieren. Etwas, das gestern nicht möglich war, ist morgen möglich. Wir werden sehen«, sagt Wendt, macht aber keinen Hehl aus der Sympathie zu seinem ehemaligen Klub: »Aber ich habe immer den Traum und Wunsch, zurückzukehren«.

»Es ist klar, dass es immer schön ist, wenn du nach Hause kommst. Die Kameraden sind Kameraden (IFK auf Deutsch: „Sportvereinigung Die Kameraden“, Anm. d. Red.). Alles läuft hier. Es ist so, als seist du erst gestern hier gewesen, wenn du zurückkommst«, so der Schwede.

Aproposa zurückkommen. Auch beim 18-maligen schwedischen Meister scheint man einer Rückkehr des Linksverteidigers nicht abgeneigt zu sein. »Er hat noch ein Jahr Vertrag. Danach sieht es so aus, als ob er ein bisschen offen dafür ist. Wir werden sehen«, so IFK- Sportdirektor Mats Green über eine mögliche Zukunft in Göteborg. »Es ist schwer, dazu jetzt etwas zu sagen. In einem Jahr kann so viel passieren«.

Vorzeitig verlängert hat Max Eberl den Kontrakt im Gegensatz zu anderen in 2018 auslaufenden Verträgen bis dato jedenfalls noch nicht. Weil der Schwede womöglich noch zögert und 2018 eine Rückkehr in seine Heimat in Erwägung zieht? Der nächste Vertrag dürfte jedenfalls der letzte große für den Schweden sein, der seit nunmehr sechs Jahren am linken Niederrhein weilt und sich dort nach wie vor wohl fühlt.

Festzustehen scheint jedenfalls, dass der 31-Jährige zum Trainingsauftakt am 02. Juli wieder mit von der Partie sein und seinen Vertrag bei den Borussen erfüllen wird. »Das zählt für mich. Ich habe noch ein Jahr Vertrag«, sagt Wendt und fügt an: »Da muss es schon ein gutes Angebot für mich sein, dass ich vor meinem Vertragsende wechsle«. Bleibt also abzuwarten, ob und wie es mit Oscar Wendt bei Borussia Mönchengladbach in ferner Zukunft weitergeht.

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