Jantschke zu Gast im Fohlenpodcast
Jantschke: »Du wirst nicht nur aus Gefälligkeit irgendwo bleiben dürfen“
Tony Jantschke ist seit 2006 bei Borussia und hat sich den Status "Fußballgott" erarbeitet. Foto: Dirk Päffgen
  Interview
28.11.2017 16:39 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Tony Jantschke war noch nie jemand, der durch große Reden oder leere Worthülsen aufgefallen ist. Viel mehr ist er einer, der das flotte Profigeschäft sehr reflektiert betrachtet und weiß, dass es am Ende nur auf eines ankommt: Leistung. Und darauf kann man sich bei ihm seit über einem Jahrzehnt verlassen.

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Viele Highlights und der Papst

314x streifte er das Trikot mit der Raute mittlerweile in Spielen für die U19, die U23 und die Profis über. Abstiegskampf, Relegation, Champions League – das alles hat er mitgemacht und deshalb ist er für viele nicht mehr wegzudenken. Sogar beim Papst war er schon, als die gesamte Mannschaft Anfang August einer Einladung von Papst Franziskus folgte. Als besonders gläubig oder religiös bezeichnet er sich nicht, dennoch war diese Begegnung für ihn unvergesslich: »Der Papst ist einer der prägendsten geschichtlichen Figuren, die es gibt. Das war schon etwas Besonderes, dieser „Erscheinung“ die Hand zu geben und ein paar Worte zu hören.«

Fußballverrückter Favre

Er selbst sieht seinen langen Verbleib bei einem einzigen Verein nicht als selbstverständlich an. Dabei sah er viele Spieler kommen und gehen. In so vielen Jahren arbeitet man als Fußballer zudem mit den verschiedensten Trainern zusammen. Bei Jantschke lesen sich die Namen wie aus einem Guss: Christian Ziege, Uli Sude, Heiko Herrlich, Hans Meyer, Lucien Favre, Dieter Hecking – wahrhaftig kann man sagen, dass er es sehr oft mit echten Fußballgrößen zu tun hatte, das weiß er selbst: »Ich hatte so viele Trainer, die auch als Spieler so viel erreicht haben. Ich kann sehr, sehr zufrieden sein, mit den Trainern die ich hatte.«

Die intensivste Zeit erlebte er sicherlich unter Lucien Favre, der mit seinen akribischen Anweisungen immer das höchste von seinen Spielern verlangte. »Lucien Favre ist fußballverrückt. Er hat alles geguckt, er wusste über alles Bescheid. Wir haben mit der U21-Nationalmannschaft in Bosnien gespielt. Das war ein unwichtiges Freundschaftsspiel und man hat nur 20 Minuten gespielt, weil man geschont wurde. Und er wusste alles darüber«, zeigt sich Jantschke von seinem langjährigen Förderer nachhaltig beeindruckt.

Jantschke über Löw und die Nationalmannschaft

Trotz konstanter und souveräner Leistungen hat es bei Jantschke allerdings nie für eine Berufung in die A-Nationalmannschaft gereicht. »Ich war immer der Meinung, dass es irgendwann klappt, wenn man im Verein seine Leistung bringt. Es hat nicht geklappt. Vielleicht hätte ich noch besser spielen müssen«, sagt er selbstkritisch. Denn selbst als er mit Borussia die beste Saison der vergangenen Jahre spielte und man die Bundesliga auf dem dritten Platz abschloss, wurde er nicht berücksichtigt, obwohl er 49 Jugendländerspiele absolvierte und fast immer nominiert wurde.

Doch er käme nie auf die Idee, Joachim Löw etwas vorzuwerfen oder öffentlich irgendwelche Forderungen zu stellen, im Gegenteil. Schließlich lobt er die Arbeit des Bundestrainers und dessen Erfolg. Auch das ist typisch für Tony Jantschke, der der Meinung ist, dass jeder sein Schicksal selbst in der Hand hat: »Es ist ja so: Wäre ich so gut gewesen dass er (Löw, Anm. d. Red.) nicht mehr an mir vorbeikommt, hätte ich Länderspiele gemacht. So war es halt nun mal nicht. Deswegen suche ich immer eher den Fehler bei mir, dass ich vielleicht noch fünf Prozent hätte mehr geben müssen.«

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