Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel – Bleibt Kolo doch?
Zwangspause für Ibrahima Traoré
29.08.2017 18:21 Uhr
Fällt auf unbestimmte Zeit aus - Ibrahima Traoré. Foto: Dirk Päffgen.
Geschrieben von Andreas Plum
29.08.2017 18:21 Uhr

Borussia Mönchengladbach muss mehrere Wochen auf Ibrahima Traoré verzichten. Der Guineer hat sich einen Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel zugezogen und fällt bis auf Weiteres aus. Dies gab der Klub am frühen Dienstagabend bekannt.

Das ist eine echte Hiobsbotschaft – sowohl für Borussia Mönchengladbach als auch für den Spieler selbst. Die Borussen um Trainer Dieter Hecking müssen auf unbestimmte Zeit auf Ibrahima Traoré verzichten. Der 29-Jährige hat sich einen Muskelbündelriss im hinteren, rechten Oberschenkel zugezogen.

Bereits beim vergangenen Auswärtsspiel in Augsburg stand Traoré nicht zur Verfügung, hatte aber zumindest auf der Bank Platz genommen. Zunächst wurden muskuläre Probleme im Oberschenkel vermutet, doch nach eingehenden Untersuchen bei Mannschaftsarzt Dr. Stefan Hertl kam nun die doch ernstere Verletzung zutage. »Ibo hat sich den Riss im distalen Drittel des musculus semimembranosus zugezogen«, so Hertl auf der Vereinshomepage.

Traoré dürfte somit zumindest mal gegen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig nicht zur Verfügung stehen. Bitter für den Flügelflitzer, der in den ersten beiden Pflichtspielen mehr als überzeugt hatte und wohl gesetzt war. Somit dürfte weiter Patrick Herrmann, der Traoré bereits in Augsburg vertreten hatte, auf dem Flügel spielen.

Bleibt Kolo doch?

Unterdessen zeichnegt sich womöglich doch ein Verbleib von Timotheé Kolodziejczak ab. Zumindest trainierte der Franzose am Dienstag mit den Borussen und soll auch beim morgigen Testspiel gegen den MSV Duisburg zum Einsatz kommen. Sollte es ein ernsthaftes Angebot eines interessierten Klubs geben, wäre das wohl eher nicht der Fall, um eine Verletzung auszuschließen. Doch Gewissheit besteht erst am kommenden Donnerstag, dem sogenannten Deadline-Day. Dann schließt das aktuelle Transferfenster. Eine Frage stellt sich dann aber doch: Warum setzten sich die vielen Muskelverletzungen zumindest aktuell trotz zusätzlichen Personal in der medizinischen Abteilung fort?

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