Erleichterung nach Achtelfinal-Einzug
»Es war eine enge Kiste«
25.10.2017 05:16 Uhr
Jubel und Freude bei den Borussen nach dem Arbeitssieg in Düsseldorf. Foto: Dirk Päffgen.
Geschrieben von Andreas Plum & Alexander Plum
25.10.2017 05:16 Uhr

Es war ein hartes Stück Arbeit für Borussia Mönchengladbach in Düsseldorf. Die Fortuna hat den Borussen alles abverlangt und spielte auf Augenhöhe. Unter dem Strich haben die Borussen den Auftrag erfüllt – sie sind eine Runde weiter. So schaute man hinterher in zufriedene Gesichter der Protagonisten.

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Als Schiedsrichter Manuel Gräfe die Partie in der Esprit arena nach 94 Minuten abgepfiffen hatte, konnten gerade die Borussen erst mal tief durchschnaufen und sich dann über einen verdienten Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals freuen. Doch bis es soweit war und die Fohlenelf im vierten Anlauf gegen die Fortunen gewonnen hatte, war es ein hartes Stück Arbeit. »Es war eine enge Kiste. Das wussten wir vorher«, sagte Tony Jantschke und wusste: »Nach hinten raus hatten wir auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite.«

Jantschke: »Das war dumm von mir«

Und das dem so war, hatte auch mit dem Rechtsverteidiger zu tun, der erstmals seit dem 01. April 2017 wieder auf dem Platz gestanden hatte, und beinah für einen langen Abend gesorgt. Denn eine knappe Viertelstunde vor Schluss ließ der sich von Gegenspieler Niko Gießelmann düpieren und brachte ihn dann im Strafraum zu Fall. »Ein Elfmeter, der unstrittig ist«, gab Dieter Hecking zu. »Das war dumm von mir, da brauchen wir nicht lange drum rum reden«. Ich bin auf eine Körpertäuschung reingefallen. Das passiert mir nicht so oft. Das war mein Ding.«

Glück für die Borussen und Jantschke, dass der Gefoulte nicht die Nerven behielt und die Kugel lediglich an den Pfosten knallte. »In dieser Situation haben wir das Spielglück gehabt, das man in so einem Spiel auch mal braucht«, sagte Hecking und Jantschke zeigte sich erleichtert: »Zum Glück hat er an den Pfosten geschossen. Man auch als Verteidiger ab und an auch mal Glück haben.«

Matchwinner Thorgan Hazard

Gleiches gilt für Thorgan Hazard, der nach langer Zeit mal wieder ein Tor erzielt und für das Weiterkommen gesorgt hat. »Endlich, endlich, endlich. Es war nicht mein bestes Tor, aber es war wichtig für mich und die Mannschaft«, strahlte der Belgier. »Nach der Niederlage gegen Leverkusen war es wichtig, heute zu gewinnen. Es war ein schweres Spiel, aber wir sind in der nächsten Runde. Ich bin happy für die Mannschaft und für mich.«

Doch weil es die Borussen nach der Führung versäumten, den zweiten Treffer nachzulegen, blieb es auch nach dem nicht verwandelten Elfmeter der Fortunen bis zum Ende spannend. »Wir hätten unsere Konter etwas besser ausspielen müssen«, bemängelte Jantschke und Hecking sah es ähnlich: »Wir sind verdient in Führung gegangen, haben es aber verpasst, das zweite Tor nachzulegen.«

Folgen hatte das bekanntlich diesmal nicht, weil Düsseldorf auf der Zielgeraden die Puste ausging und die Borussen bis zum Schluss wachsam blieben. Unter dem Strich stand ein glücklicher, aber verdienter Sieg, der das Weiterkommen und den Einzug ins Achtelfinale bedeutet. »Insgesamt sind wir weiter, das zählt. Es hätte auch anders kommen können. Aber das ist Pokal«. »Es war ein gutes Pokalspiel. Heute mit glücklicheren Ende für uns, fertig.«

»Im Pokal zählt nur das Weiterkommen«

»Wir haben vielleicht nicht den schönsten Fußball gespielt, aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen«, sagte Traoré. »Gegen Leverkusen haben wir vor drei Tagen kein gutes Spiel gemacht, daraus haben wir gelernt und haben heute ein deutlich besseres Spiel gemacht.«

Geglänzt haben die Borussen in Düsseldorf wahrlich zwar nicht, aber sie haben sich zusammengerauft und gegen eine sehr gute und selbstbewusste Düsseldorfer Fortuna dagegengehalten und bis zum Schluss mit vereinten Kräften verteidigt. »Es war ein packendes Derby auf Augenhöhe. Beide Mannschaften haben physisch wie läuferisch alles investiert, um als Sieger vom Platz zu gehen«, sagte Hecking und war zufrieden mit seiner Mannschaft: »Düsseldorf war giftig, aggressiv und läuferisch stark. Meine Mannschaft hat stabil gestanden und dem Gegner wenig Räume gelassen.«

Das ist positiv an einem Abend, nach dem aber mitnichten gleich wieder alles gut ist. Am Samstag bei der TSG Hoffenheim wird sich zeigen, wie viel wert dieser Sieg gerade auch für den Kopf ist. »Ich hoffe, dass es jetzt so weitergeht. Aber Hoffenheim ist ein anderes Spiel«, sagte Hazard und gab zu später Stunde die Marschrichtung vor: »Hoffenheim ist eine sehr gute Mannschaft. Wir müssen wieder gut spielen, zusammen arbeiten und gut verteidigen.« ...

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