VollGAS-Analyse nach Freiburg: Ein 0:0 der besseren Sorte

Drei Protagonisten, über die nach Freiburg diskutiert wird, vor allem über den Schiedsrichter. Foto: Dirk Päffgen

Borussia Mönchengladbach hat nach der Mainz-Pleite eine deutlich verbesserte Leitung auf den Raten gebracht und unter dem Strich einen verdienten Punkt mitgenommen. Sogar ein Sieg wäre durchaus möglich und nicht unverdient gewesen. Für reichlich Gesprächsstoff sorgte Schiedsrichter Benjamin Brand. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase – aus Mönchengladbach.

Am Ende konnten die Borussen über weite Strecken zufrieden sein mit ihrer Leistung. Anders als noch in Mainz haben die Borussen gegen den Europa League-Teilnehmer aus den Breisgau alles reingeworfen, sie haben sich gewehrt, Fußball gespielt und sich Chancen erarbeitet. Einzig die Belohnung in From von zwei Punkten mehr fehlte. Die wären durchaus möglich gewesen, hätten Alassane Plea und Marcus Thuram ihre guten Möglichkeiten genutzt.

Apropos Thuram. Der Franzose war zwar mit drei Torschüssen und zwei Torschussvorlagen ein steter Unruheherd und ein sehr unangenehmer Gegenspieler für die Freiburger Defensive. Ein Tor hätte seine gute Leistung gekrönt. Dass sich seine Aktion im Strafraum nicht gehört und grob unsportlich ist, weiß der Angreifer und muss er in Zukunft unterlassen, da unter Umständen ein “echter” Pfiff sonst ausbleibt. Und Daniel Farke wird darüber auch zu sprechen wissen. Das aber als „eine Schande für den Fußball“ zu bezeichnen, wie es Didi Hamann getan hat, geht definitiv zu weit.

Dass der Elfmeter zurückgenommen wurde, war die richtige Entscheidung von Schiedsrichter Brand, der allerdings Fingerspitzengefühl hat vermissen lassen, um andere ‚Brände‘ zu löschen. Beispielsweise die Situation, die dann zur Gelb-Roten Karte von Ramy Bensebaini geführt hat. Dass die Aktion des Algeriers ebenso wie die von Thuram unnötig war, steht außer Frage. Und auch die verbale Entgleisung hätte sich der Algerier mehr als sparen können. Brand hätte aber in der aufgehitzten Schlussphase bei der Situation, die den Verwarnungen vorher ging, besonnener und beringender schlichten können. Denn dann wäre die Gemüter nicht so erhitzt gewesen.

Wie dem auch sei. Am Ende haben die Borussen einen Punkt mitgenommen. So wie man gegen den Sportclub aufgetreten ist, so muss es eben jede Woche gehen. Stichwort Konstanz. Als Mannschaft leidenschaftlich verteidigt und sich so den Punkt verdient. Und auch in den Phasen, in denen es womöglich zu kippen drohte und es nicht so gut lief, hat man dagegengehalten und ist nicht eingeknickt.

Lobend zu erwähnen ist dann bei aller Kritik in den letzten Wochen Nico Elvedi. Der Schweizer zeigte eine solide Leistung und war auch an Offensivaktionen beteiligt. Als guter Rückhalt erwies sich auch Tobias Sippel, der als Omlin-Vertreter Anteil daran hatte, dass am Ende die Null stand. 

In der kommenden Woche wird in Leipzig mindestens eine ähnliche Leitung gezeigt werden. RB wird alles daran setzen, um die Niederlage gegen den BVB wettzumachen. Die Fohlenelf muss sich da genau so wehren, Resilienz von Minute eins an zeigen und das Borussen-Trikot mit aller Macht verteidigen und dann eiskalt zuschlagen, wenn sich die Möglichkeit das ergibt.

Die Rose-Truppe wird den Fohlen wieder liegen, weil sie sich alles andere als einigeln und mitspielen werden. Nachweislich kommen sie damit besser zu Recht. Also auf geht’s und mit der richtigen VollGAS-Einstellung und Herangehensweise zu etwas Zählrarem.

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