Nach Niederlage in Stuttgart – »Liegt auf der Hand, dass wir enttäuscht sind«

Enttäuschung nach der zweiten Niederlage in Folge. Foto: picture alliance/ DeFodi Images/ Harry Langer

Die Fohlen ergaben sich bei der Niederlage in Stuttgart mehr oder weniger wehrlos ihrem Schicksal. Vor allem Offensiv war das wieder erschreckend harmlos, was Borussia anbot. Die Reaktionen der Verantwortlichen in unserem Nachbericht, präsentiert von der Schotes Firmengruppe. 

Es war mal wieder ein typisches Spiel für Borussia Mönchengladbach: Für die Fohlenelf geht es in dieser Saison mutmaßlich um nichts mehr, der VfB Stuttgart kämpft derzeit in der Bundesliga ums Überleben. Dass das Spiel kein Leckerbissen werden würde, war allen klar. Doch Borussia ließ sich mal wieder mit Grundtugenden wie Kampf, Wille und Einstellung überspielen und kam selbst gegen einen, in allen Ehren, technisch limitierten Gegner überhaupt nicht in die Partie. 

Kaum Abschlüsse 

»Wir hatten uns heute viel vorgenommen. Umso ärgerlicher war, dass wir keine gute erste Halbzeit gespielt haben und mit einem 0:1 in die Pause gegangen sind. Wir sind dann ganz gut aus der Kabine gekommen, haben uns allerdings wieder schwergetan, Torchancen herauszuspielen. Trotzdem haben wir unseren Strafstoß auch ein wenig erzwungen. Mich ärgert es jedoch extrem, dass wir direkt nach dem Ausgleich eine Unaufmerksamkeit hatten, die zu der Roten Karte und dem Elfmeter für Stuttgart geführt hat«, sagte Julian Weigl, der am Samstagnachmittag noch zu den bessren Fohlen gehörte. Wenigstens hatte der 27-Jährige mit seiner Tor-Premiere für Borussia noch einen kleinen Grund zur Freude. 

Insgesamt war die Leistung der Mannschaft von Daniel Farke aber wieder einmal enttäuschend und viel zu wenig. Magere neun Torschüsse brachten die Borussen zustande, da muss auch trotz des Ausfalls von Marcus Thuram einfach mehr kommen. »Heute ist alles sehr unglücklich für uns gelaufen. In der ersten Halbzeit haben es die Stuttgarter gut gemacht, wir waren zu weit weg und haben es nicht geschafft, in die Zweikämpfe zu kommen. In der Pause haben wir dann umgestellt, konnten dadurch mehr Druck erzeugen und haben die richtige Antwort gegeben mit dem verwandelten Handelfmeter von Julian Weigl. Anschließend haben wir etwas unglücklich das 1:2 kassiert – auch per Strafstoß«, resümierte Jonas Omlin. 

Ideen- und inspirationslose Borussen 

Und so musste Farke nach dem Spiel erneut eine Niederlage erklären, seine insgesamt Zwölfte in der Bundesliga: »Das wir über das heutige Ergebnis enttäuscht sind, liegt auf der Hand. Die erste Hälfte war sehr eng. Beide Mannschaften hatten Phasen, in den der jeweilige Gegner Probleme hatte, die Prozesse zu kontrollieren. Uns hat so ein wenig die Schärfe, die Energie und das Durchsetzungsvermögen in beiden Strafräumen gefehlt, weshalb wir uns in der ersten Hälfte nur wenige klare Torchancen herausarbeiten konnten.«

Besonders haderte der 46-Jährige mit der Tatsache, dass die Fohlen sich nicht lange über den Ausgleich freuen durften. »Das Momentum war eigentlich auf unserer Seite, aber durch einen schlampigen Ballverlust haben wir dann selbst einen Stuttgarter Konter eingeleitet, der zur Roten Karte und dem Elfmeter geführt hat.« Und so befindet sich Borussia nach der zweiten Niederlage in Folge mit Platz zehn weiterhin im absoluten Niemandsland der Tabelle. Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig Motivation und Antrieb die ‚Mannschaft‘ derzeit hat und wie wenig Impulse auch von außen kommen. Es wird Zeit, dass die Saison endlich zu Ende ist… 

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