7:0 gegen Bersenbrück! Fohlenelf zieht souverän in zweite Pokalrunde ein

Auch Nathan Ngoumou trug sich in Osnabrück in die Torschützenliste ein. Foto: Dirk Päffgen.

Borussia Mönchengladbach hat den Auftrag, in die zweite Runde des DFB-Pokals einzuziehen, erledigt. Am Freitagabend gewannen die Borussen gegen Oberligist TuS Bersenbrück deutlich mit 7:0. An der Bremer Brücke in Osnabrück erzielten Franck Honorat und Tomáš Čvančara jeweils per Doppelpack sowie Nathan Ngoumou, Robin Hack und Grant-Leon Ranos die Tore für die Fohlenelf, die souverän ihre erste Pflichtspielaufgabe der Saison meisterte.

Gerardo Seoane musste in seinem ersten Pflichtspiel auf Manu Koné (Knieverletzung), Christoph Kramer (Innenbandanriss im Knie) und Stefan Lainer (Krebserkrankung) verzichten. Zudem standen Oscar Fraulo  und Yvandro Borges Sanches (beide U23 gegen Aachen) nicht im Aufgebot. Tomáš Čvančara, Jonas Omlin und Florian Neuhaus hingegen, wurden rechtzeitig fit und waren in Osnabrück mit dabei.

Unterdessen bot der 44-Jährige in Wegberg im 4-2-3-1-System zunächst folgende Fohlenelf auf: Vor Torhüter und Kapitän Jonas Omlin bildeten Joe Scally, Marvin Friedrich, Maximilian Weber und Luca Netz die Viererabwehrkette, während Julian Weigl und Ko Itakura davor auf der Doppel-6 agierten. Auf den Außen spielten Franck Honorat und Nathan Ngoumou auf, auf der Zehn postierte sich Alassane Plea. Die Sturmspitze besetzte Neuzugang Tomáš Čvančara.

Omlin gleich gefordert

Gerade einmal 120 Sekunden waren gespielt, da hatte der Oberligist die Riesenchance zur Führung. Omlin wehrte zunächst einen Schuss nach vorne ab, ehe er mit einem starken Reflex gegen Manneh klärte (2.).Sieben Minuten später dann die erste Möglichkeit der Fohlen. Honorat imachte sich auf rechts auf die Reise und legte ab zu Plea. Der Franzose hatte freie Bahn, legte die Kugel aber neben das Tor (9.).

Honorat und Ngoumou sorgen für die Doppel-Führung

In der Folgezeit kam nicht viel von den Fohlen. Vor allem auch deshalb, weil es der Oberligist gut machte und den Fohlen das Leben schwer machte. Nach etwas über zwanzig Minuten war dann aber der Knoten geplatzt. Nach einer Ecke rettete Böhmann zunächst stark, doch die Fohlen gingen gleich ins Gegenpressing und holten sich die Kugel zurück. Čvančara erhielt den Ball im Zentrum und spielte raus zu Honorat, der nicht lange fackelte und die noch abgefälschte Kugel zum 1:0 in den Maschen versenkte (22.). Ein schönes Tor, dem fünf Minuten später das nächste folgte. Der agile Ngoumou zog von links in den Strafraum und traf sehenswert zum 2:0 ins rechte untere Eck (27.).

Doppelpacker Čvančara sorgt für klare Verhältnisse

Die Borussen waren jetzt warmgelaufen und hatten weitere Möglichkeiten. Nach etwas mehr als einer halben Stunde sorgte Čvančara mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für das 3:0. Über Plea und Ngoumou kam die Kugel zu Čvančara, der vor dem Tor einschob (32.). Drei Minuten später erzielte der Tscheche dann seinen zweiten Treffer. Nach Vorlage von Honorat versenkte der Angreifer dann mit einem Chipball über TuS-Keeper Böhmann hinweg zum 4:0 in den Maschen (35.).

Mit diesem verdienten Ergebnis ging es dann in die Kabinen. Bersenbrück legte zwar gut los, aber mit zunehmende Spielzeit übernahm die Borussia die Kontrolle und machte klar, sich hier kein Bein stellen lassen zu wollen,. Allerdings gab es auch noch weitere gute Möglichkeiten, die nicht genutzt wurden und es gab die Anfangsviertelstunde, die hätte anders verlaufen können.

Auch Honorat schnürt den Doppelpack

Es lief aber für die Borussen, für die zum zweiten Durchgang Neuhaus für Itakura kam.  Die Fohlenelf blieb dran und nutzte in Minute 56 die nächste Möglichkeit. Einen starken hohen Ball von Neuhaus genau auf Honorat verwertete der Franzose perfekt und vollendete zum 5:0.

Damit war die Luft bei Bersenbrück endgültig raus, während sich die Fohlen weitere Torschüsse erarbeiteten. Mittlerweile Strand es dahingehend 19:4 für die Fohlen. Die Anzeigetafel an der ausverkauften Bremer Brücke zeigte aber weiterhin ein klares 5:0.

Einige Wechsel – Joker Hack macht das halbe Dutzend voll, Ranos legt nochmal nach

Daran änderte sich auch in der Folgezeit nichts. Seoane wechselte nochmals durch und schonte so die Kräfte für den Bundesligaauftakt in der kommenden Woche. Das habe Dutzend machten die Fohlen dann aber doch nicht voll. Dreizehn Minuten vor Ende war es Hack, der nach schönem Zuspiel von Ranos aus halblinker Position per Lupfer sehenswert ins lange Eck zum 6:0 traf (77.).

Den Schlusspunkt an der Bremer Brücke setzte dann Ranos eine Minute vor Schluss, als er im Strafraum nachsetzte und dann rechts Uten zum 7:0 einschob (89.). Am Ende gewannen die Borussen deutlich und souverän gegen den Oberligisten und stehen somit in Runde zwei des DFB-Pokals – genau das war der Auftrag für dieses Spiel…

Die Kurzstatistik zum Spiel:

TuS Bersenbrück: Böhmann – Leinweber, Hedemann (73. Eiter), Greten, Papachristodoulou – Waldow (70. Aloi), Muric (46. Claushallmann) – Manneh (46. Müller), Bannink, Reimerink – Lührmann (60. Meyer)

Weiter im Kader: Tigges (ETW), Langelage, Schmidt, Wellmann

Borussia Mönchengladbach: Omlin – Scally, Friedrich (72. Jantschke), Weber, Netz – Weigl, Itakura (46. Neuhaus) – Honorat (72. Chiarodia), Plra, Ngoumou (72. Ranos) – Čvančara (72. Hack), 0:7 Ranos (89.)

Weiter im Kader: Nicolas (ETW), Elvedi, Reitz, Herrmann

Tore: 0:1 Honorat (22.), 0:2 Ngoumou (27.), 0:3 Čvančara (32.), 0:4 Čvančara (35.), 0:5 Honorat (56.), 0:6 Hack (77.)

Gelbe Karten: Papachristodoulou, Reimerink / Čvančara

Bes. Vorkommnisse: Keine

Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma)

Zuschauer: 15.741 (Bremer Brücke, Osnabrück)

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