Seoane fordert vor Spiel gegen Bayern mehr Kompaktheit 

Die Defensive um Ko Itakura ist gegen Bayern gefordert. Foto: Dirk Päffgen

Am Samstagabend wartet mit dem FC Bayern der nächste Härtetest auf Borussia Mönchengladbach. Anders als noch vor einer Woche gegen Leverkusen müssen sich die Fohlen vor allem in der Defensivarbeit deutlich verbessert zeigen. Torwart Jonas Omlin fällt wie erwartet mit seiner Schulterverletzung aus. Der Vorbericht, präsentiert von der Schotes Firmengruppe. 

»Gegen Leverkusen haben wir defensiv zu viel angeboten. Wir müssen kompakter stehen und dürfen nicht so viele Räume zwischen den Linien anbieten«, sagte Gerardo Seoane zur 0:3-Niederlage am vergangenen Samstag. Nun kommt mit dem FC Bayern München kein geringerer als der Rekordmeister in den Borussia-Park. Das Auftaktprogramm der Fohlenelf hat es zu Beginn der Bundesliga-Saison 2023/24 richtig in sich. 

Seoane erkannte jedoch die Schwächen im Defensivverbund und deckte diese vor dem dritten Spieltag auf: »Wir müssen nach vorne zu verteidigen, damit die Abstände kleiner sind. Wenn wir es schaffen, das Feld kleinzuhalten, haben wir die Chance, die Zweikämpfe körperbetonter zu führen, als wir das gegen Leverkusen geschafft haben. In diesem Bereich müssen wir uns verbessern. Ebenso in der Konterabsicherung. Wenn wir ins Pressing gehen und überspielt werden, müssen wir schneller hinter den Ball kommen, um dem Gegner nicht die Tiefe anzubieten.«

Ersatz für Omlin noch offen 

Dass der kommende Gegner weitaus mehr Qualität besitzt als ‚nur‘ mit Harry Kane im Sturm, ist dem Trainer von Borussia Mönchengladbach auch bewusst. »Der FC Bayern hat auf jeder Position Spieler mit enormer Qualität. Harry Kane steht durch die Entwicklung seines Transfers momentan besonders im Fokus. Er ist ein Stoßstürmer, der extrem abschlusssicher ist. Er braucht nicht viele Chancen, um zu treffen – das macht die Sache, gegen ihn zu verteidigen, nicht leichter«, erklärt der 44-Jährige. 

Die möglichen Tore gegen den britischen Superstar kann Omlin auf jeden Fall nicht verhindern. Beim Schweizer Torwart sind die Probleme an der Schulter wieder stärker geworden, sodass er den Fohlen in den nächsten Spielen oder gar Wochen nicht zur Verfügung steht. Eine offizielle Meldung mit Ausfallzeit seitens des Vereins steht noch aus. Wer gegen die Bayern zwischen den Pfosten steht, gab Seoane noch nicht bekannt: »Wir haben vier Torhüter, denen wir allen zutrauen, in der Bundesliga zu spielen. Alle sind in unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere. Wir sind sehr zufrieden mit ihren Qualitäten. Sobald wir die Diagnose von Jonas kennen, machen wir uns Gedanken und überlegen, wer ihn ersetzen kann.«

Siebatcheu vor erstem Einsatz? 

Neuzugang Jordan Siebatcheu könnte erstmals für seinen neuen Arbeitgeber auflaufen. Der US-Amerikaner wechselte am Donnerstag auf Leihbasis von Union Berlin zu Borussia. Die Fohlen besitzen außerdem eine Kaufoption. »Ich kenne Jordan noch aus unserer gemeinsamen Zeit in Bern, wo er damals viele Tore erzielt hat. Er ist ein sehr physischer, kopfballstarker Stürmer, der sich im gegnerischen Strafraum wohlfühlt. Bei Union Berlin hat er jetzt die ersten Erfahrungen in der Bundesliga sammeln können. Er kennt die Liga und braucht daher keine lange Eingewöhnungszeit«, erklärt Seoane den Neuzugang etwas genauer. 

Dass die Borussen gegen den FCB wissen, wo das Tor steht, ist bekannt. Und genau das sollte der Elf vom Niederrhein Mut machen. Die Fohlenelf ist in den letzten fünf Pflichtspielen gegen die Münchner bei drei Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen. Es wäre wünschenswert und nach dem Spiel gegen Leverkusen enorm wichtig, diese Serie fortzusetzen… 

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