VollGAS-Analyse nach Leipzig: Einstellung top, offensiv schwach

Manu Koné kehrte gegen Leipzig in die Mannschaft zurück. Foto: Dirk Päffgen

Dass Borussia Mönchengladbach nach der 0:1-Niederlage gegen Leipzig weiter auf den ersten Sieg warten muss, ist Fakt. Dennoch zeigten sich die Borussen gerade defensiv stark verbessert, vorne fehlte es aber auch an der nötigen Durchschlagskraft. Unterdessen müssen jetzt Punkte her. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase, aus Mönchengladbach.

Gerade nach der indiskutablen ersten Hälfte von Darmstadt war in Bezug auf die Defensivarbeit gegen Leipzig eine Reaktion gleichermaßen gefordert und von Nöten, um gerade die offensivstarken Sachsen in Schach halten zu können. Von Gerardo Seoane perfekt eingestellt, ist dies 75 Minuten gelungen, ehe eben Timo Werner den Treffer des Tages erzielte.

Dass dieser dann auch durch einen unnötigen Ballverlust zustande kam, ist ärgerlich und vermeidbar zugleich. Einmal haben die Borussen nicht aufgepasst beziehungsweise sich einen Fehler geleistet, den eine solche Top-Mannschaft dann auch bestrafen kann. Doch, um noch auf Darmstadt zurückzukommen, lieferten die Fohlen gegen RB die defensivorganisatorisch beste Leistung in dieser Saison. In den ersten 45 Minuten gaben die Sachsen insgesamt drei Schüsse ab. Einer davon aufs Tor, zwei daneben.

VollGAS-Einstellung und Organisation

Insgesamt waren Einstellung, Organisation und Moral absolut stark. Gegen eine Champions League-Mannschaft wurde wenig zugelassen und keiner war sich für die ‚Drecksarbeit‘ zu schade. Genauso muss es gehen – in jedem Spiel von Anfang bis zum Ende.

Ebenso wichtig war die Rückkehr von Manu Koné, den Seoane nach überstandener Verletzung gleich hat von Beginn an auflaufen lassen. Gewiss benötigt der Franzose noch Zeit und Einsitzer, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, doch ist er im Mittelfeld für die Struktur und Impulse enorm wichtig. Ebenso wie Rocco Reitz. Der Youngster zeigte erneut eine ansprechende Leistung und ist auf einem guten Weg, sich in der ersten Elf Festzuspielen.

VollGAS-Coach

Verantwortlich dafür ist Seoane. Borussias Trainer weiß auch um die Stärken und Schwächen von Reitz, fördert ihn, schenkt im sein Vertrauen und stärkt ihm den Rücken. Und Seoane regt Wert auf Trainingsleistung Wert, keiner kann und darf sich ausruhen und/oder ist gar gesetzt. Es gilt das Leistungsprinzip. Zudem gefällt es, wie Borussias Trainer seine Mannschaft taktisch auch um Spiel umstellt und generell einstellt.

Natürlich gibt es auch die Kehrseite de Medaille. In Bezug auf Leipzig ist das die zweite Hälfte. Da fehlte es offensiv an den nötigen Ideen, der Durchschlagskraft und an Entlastung. Das muss auf jeden Fall schon in Bochum besser werden, auch wenn das bestimmt kein ‚Zuckerschlecken’ wird. Da aber gegen RB kein Überraschungserfolg gelang und es keine Punkte gab, steht man in den nächsten Spielen unter Druck. Es müssen Punkte her, damit man sich nicht im Tabellenkeller einnistet… 

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