VollGAS-Analyse nach Hoffenheim: Ein Sieg der Mentalität und Geschlossenheit

Fabio Chiarodia kam gegen Hoffenheim für Nico Elvedi ins Spiel. Foto: Dirk Päffgen.

Der 2:1-Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen die TSG 1899 Hoffenheim war ein weiterer Schritt im Prozess. Unter dem Strich waren und sind es drei wichtige Punkte, die dem Selbstvertrauen guttun. Und auch in Sachen Kader-Management war das Spiel äußerst positiv. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase, aus Mönchengladbach.

Als Schiedsrichter Tobias Reichel die Partie im Borussia-Park nach sechsminütiger Nachspielzeit abgepfiffen hatte, waren Erleichterung und Freude groß bei den Borussen. Trotz frostigen Temperaturen wurde es den Borussen-Fans warm ums Herz. Weil sie mit ihrer Mannschaft den dritten Heimsieg in Folge feiern konnten.

VollGAS-Zusammenhalt 

Und die Fans hatten auch ihren Anteil am Erfolg, weil sie von der ersten bis zur letzten Minute ihre Mannschaft nach vorne pushten und sie gerade auch dann aufbauten, als Hoffenheim kurz nach der Führung von Alassane Plea zurückschlug.

Doch anders als zuletzt ‚kippten‘ die Borussen nicht gänzlich um, sondern blieben ruhig und schlugen erneut zurück. Das zeigt, dass die Mannschaft gereift ist und auch in der Lage ist, Führungen über die Zeit zu bringen. Und das eben mit Mentalität und Geschlossenheit. Die Fohlen brachten Hoffenheim die erste Auswärtsniederlage der Saison bei.

VollGAS-Kader-Management

Unter dem Strich stand ein wichtiger Sieg, den man sich auch erarbeitet hat. Der dritte Heimsieg in Folge ist insofern höher zu bewerten, als dass Gerardo Seoane gegen die TSG neben dem bekannten Ausfällen kurzfristig auch auf Julian Weigl, Maximilian Wöber und Tomáš Čvančara, der eigentlich Jordan Siebatcheu ersetzen sollte, verzichten musste. Umso bemerkenswerter ist es, dass diese im wahrsten Sinne junge Mannschaft diesen Sieg eingefahren hat.

Sowieso ist es positiv zu bewerten und schön zu sehen, wie Seoane seine Spieler nach Leistung aufstellt und ihnen vor allem auch Vertrauen schenkt. So wie Fabio Chiarodia, der ab 54. Minute Nico Elvedi vertrat und seine Sache ordentlich machte. Je mehr der Italiener spielt, desto gefestigter wird er werden. Generell war das ein positionsgetreuer Wechsel und nicht wie unter Daniel Farke, der beispielsweise Christoph Kramer ‚vertretungsweise‘ auf nahezu jede Position gesetzt hat. Seoane hingegen schenkt da auch seinen jungen Spielern Vertrauen und setzt sie entsprechend ein. Gleichwohl war es so, dass Kramer nach seiner Einwechslung mit all seiner Routine und Erfahrung mit dafür gesorgt hat, dass Hoffenheim punktlos die Heimreise antreten musste.

All das lässt hoffen für die Saison und dass der Prozess in der Entwicklung weiter voranschreitet. Am kommenden Dienstag geht es dann schon mit VollGAS weiter. Dann empfangen die Borussen den VfL Wolfsburg im Achtelfinale des DFB-Pokals. Auch da müssen die Fohlen erneut alles abrufen und mit dem Selbstvertrauen von vier ungeschlagenen Heimspielen im Rücken ist es dann auch mehr als möglich, dass Wolfsburg keine Revanche gelingt…

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