Borussia muss »im Spiel gegen den Ball die nötige Aggressivität an den Tag legen«

Die Defensive ist das Sorgenkind von Borussia. Foto: Dirk Päffgen

Borussia tritt heute Abend zum letzten Spiel des Jahres in Frankfurt an. Mit Tomáš Čvančara steht den Fohlen dabei in der Offensive wieder eine Option mehr als zuletzt zur Verfügung. Unser Vorbericht, präsentiert von der Schotes Firmengruppe. 

Borussia Mönchengladbach möchte am Mittwochabend nochmals alle Kräfte mobilisieren und beim Duell mit Eintracht Frankfurt für einen positiven Jahresabschluss sorgen. Vor allem geht es auch darum, die magere Auswärtsbilanz etwas aufzupolieren: Nur einen Sieg feierte die Elf vom Niederrhein aus den letzten 15 Bundesliga-Spielen (3:1 in Bochum). Mut macht hingegen die gute Bilanz gegen die Eintracht, denn die Fohlen sind am Main seit fünf Spielen ungeschlagen (ein Sieg, vier Remis). 

Doch all diese Zahlen und Fakten interessieren mit Anpfiff um 20:30 Uhr nicht, die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz. Zwar unterlag die Eintracht, ähnlich wie Borussia, zuletzt auch großen Leistungsschwankungen, doch Borussias Trainer Gerardo Seoane weiß um die Qualitäten der Frankfurter. »Sie hatten im Sommer genau wie wir einen Umbruch. Sie haben wichtige Spieler verloren. In Dino Toppmöller ist seit Beginn der Saison auch ein neuer Trainer da. Es braucht eine Weile, bis dann alles stabil ist. In einigen Partien hat man aber schon gesehen, zu was die Eintracht im Stande ist und was sie für eine enorme physische Qualität im Kader hat«, sagte Seoane. Deshalb kommt es am 16. Spieltag darauf an, »die Intensität und die Bereitschaft, in den Zweikämpfen anzunehmen. Man kann sich dem Druck entziehen, wenn man selbst schnell spielt. Man muss aber auch selbst im Spiel gegen den Ball die nötige Aggressivität an den Tag legen.«

Im Mittelfeld hat der Schweizer dabei die Qual der Wahl und mehrere Optionen zur Verfügung. Vor allem im Zentrum haben die Fohlen aktuell keine Personalsorgen. »Rocco Reitz, Manu Koné und auch Florian Neuhaus leben von ihrer Dynamik und sind eher etwas offensiver ausgerichtet. Für die Kompaktheit im zentralen Mittelfeld brauchen wir aber einen Fixpunkt vor der Kette. Für die Balance braucht es auf dieser Position einen Anker. Chris Kramer kann auf der klaren Sechs spielen. Aber Jule Weigl hat bislang eine sehr konstante Hinrunde gespielt. Er ist sehr sicher im Passspiel. Im Bereich Zweikampfstärke, Räume zulaufen und Druck auf den Ball hat er einen Schritt nach vorne gemacht. Zudem hat er seine Aufgabe als Kapitän sehr ernst genommen«, erklärte Seoane. 

Mit der Rückkehr von Čvančara wird Alassane Plea wieder hinter die Spitzen rücken. »Tomáš Čvančara hat am Montag und Dienstag mit der Mannschaft trainiert. Er ist komplett ausgeheilt und steht uns in Frankfurt wieder zur Verfügung. Ob er in der Startelf steht, werden wir am Mittwochabend sehen. Unsere Entscheidung wird nach den letzten Eindrücken und taktischen Überlegungen getroffen«, wollte sich Seoane noch nicht festlegen. Klar allerdings ist, dass mit Ausnahme der Langzeitverletzten alle an Bord sind. Ko Itakura durfte sich selber von der unrühmlichen Liste streichen, steht jedoch bei der Eintracht noch nicht zur Verfügung. »Ko Itakura hat in den zurückliegenden zehn Tagen die gewünschten Fortschritte gemacht und ist wieder schmerzfrei. Für das Spiel am Mittwoch ist er aber noch keine Option, weil wir ihn erst auf ein gewisses Fitnesslevel bringen müssen. Wenn alles gut läuft, wird Ko im Januar für Japan am Asien-Cup teilnehmen«, äußerte sich Seoane. 

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