»Das ist einfach zu gefährlich« – Pokalspiel in Saarbrücken ins Wasser gefallen!

Der Rasen im Ludwigsparkstadion machte einen Anpfiff unmöglich. Foto: picture alliance / Fußball-News Saarland | Fabian Kleer

Borussia Mönchengladbachs Viertelfinal-Spiel im DFB-Pokal beim 1. FC Saarbrücken ist dem Wetter zum Opfer gefallen. Ein Nachholtermin steht aktuell noch nicht fest.

Borussia Mönchengladbach muss die ‚Operation Halbfinaleinzug‘ im  DFB-Pokal‘ verschieben  Der ‚Wettergott’ meinte es nicht gut im Saarland und machte dem Vorhaben am Mittwochabend einen Strich durch die Rechnung. Seit 24 Stunden hatte es geschüttet in Saarbrücken. Da musste man dann kein allzu großer Hellseher sein, dass auch der Rasen im Ludwigsparkstadion diese Wassermassen nicht einfach von sich abprallen lassen konnte.

Lange Zeit stand das Spiel auf der Kippe, nach dem es den ganzen Tag geschüttet hatte. Bis unmittelbar vor dem Anstoß hatte man mit vereinten Kräften und Laubbläsern versucht, den Platz so gut wie möglich von den Pfützen und Wassermassen zu befreien. Gelungen war das nur wenig bis gar nicht, so dass Schiedsrichter Florian Badstübner nach einer Platzbegehung keine andere Wahl hatte, als den Anpfiff nicht ertönen zu lassen. Es dauerte allerdings bis kurz vor Anpfiff, ehe der Stadionsprecher die Absage über die Lautsprecher verkündet hatte. Um 20.39 Uhr stand fest: Das Spiel fällt buchstäblich ins Wasser.

»Das ist einfach zu gefährlich, die Gesundheit der Spieler geht vor«

Die einzig richtige Entscheidung, wenn man sich die Bilder des Geläufs angeschaut hatte. Pfützen, Wasserlachen und ein tiefer Boden. Ein Fußballspielen war so unter keinen Umständen möglich, die Verletzungsgefahr zu groß. Allerdings stellt sich die Frage, warum man nicht viel früher, beispielsweise am Nachmittag oder noch besser Morgen reagiert hat, um die Fans, die mitunter hunderte Kilometer und zudem womöglich einen Tag Urlaub auf sich genommen haben, gar nicht erst anreisen zu lassen. Zumal der Platz im Ludwigspark sowieso schon nicht der beste ist.

Unmittelbar nach der Entscheidung machten sich die Borussen auf den Weg ins Stadion zu den Fans, um ihnen die Entscheidung zu erklären. »Wir hätten sehr gerne gespielt. Aber wenn man sich den Platz anschaut, war es eine absolut richtige und nachvollziehbare Entscheidung, die Partie nicht anzupfeifen“, so Roland Virkus auf Borussias Internetseite. »Es gibt Stellen auf dem Platz, wo die Spieler keinen Stand haben und wegrutschen. Das ist einfach zu gefährlich, die Gesundheit der Spieler geht vor.«

Nachholtermin soll schnellstmöglich gefunden werden

Wann das Spiel stattfindet, steht aktuell noch nicht fest. Der DFB wird in Abstimmung mit beiden Mannschaften schnellstmöglich einen Nachholtermin bekanntgeben, wie der Verband auf seiner Homepage bekanntgab. Da beide Mannschaften nicht international unterwegs sind, sollte schnell ein Termin unter der Woche gefunden werden.

So machten sich die Borussen unverrichteter Dinge direkt auf den Heimweg an den linken Niederrhein und können dann am Samstagabend im ZDF-Sportstudio (23:00 Uhr) schauen, wer denn ihr Gegner wäre, würden sie ins Halbfinale einziehen. Und das vor dem Fernseher dann hoffentlich mit einem Sieg am Nachmittag im wichtigen Heimspiel gegen Darmstadt… 

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