»Wir wollen ihn in den Trainingseinheiten stabil haben. Dann kann es Schritt für Schritt weiter gehen. Das ist das, was er jetzt verstehen muss. Mit welcher Selbstverständlichkeit er auf dem Platz stand, hat mir sehr viel Spaß gemacht«, so Hecking, der hinzufügte: »Seitdem ich da bin, habe ich zu Mamadou ein sehr, sehr enges Verhältnis. Er war so oft am Boden und wie er sich immer wieder gestellt hat, ist beeindruckend. Da waren viele Momente in der Kabine, wo er sehr niedergeschlagen war.«  

Spielpraxis in der U23 sammeln

Doch gestern dürfte das Lachen im Gesicht von Doucouré nicht mehr gewichen sein, denn für ihn war es sicherlich der glücklichste Tag seit seinem Wechsel im Sommer 2016. Nach Abpfiff kamen die Kollegen nach und nach zu ihm, um ihm zu gratulieren. Da war Doucouré schon längst dabei, den Kindern, die aufs Feld gestürmt kamen, fleißig Autogramme zu geben. Bei den Selfies strahlte er in die Kamera, denn nun kennt er endlich dieses Gefühl, die Raute auf der Brust zu tragen. Vor ihm liegt weiterhin ein langer Weg, um eines Tages tatsächlich mal im Borussia-Park auflaufen zu können. Zuvor muss sein Körper die Belastung der Trainingseinheiten über ein paar Wochen hinweg schadlos verkraften, dann könnten zunächst Einsätze in der U23 folgen, was Arie van Lent am Rande der Partie am Mikrofon bei ‘Fohlen-TV’ andeutete. »Er kann sicherlich nicht direkt in der Bundesliga spielen und wird mit Sicherheit bei uns die eine oder andere Minute dabei sein. Das wäre auch schön, denn er braucht ja die Spielpraxis«, betonte van Lent.