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Borussia und Mamadou Doucouré planen vorerst für Einsätze bei U23

Soll bei der U23 Spielpraxis sammeln: Mamadou Doucouré. Foto: Heiko van der Velden/amafuma.de

Beim Trainingsauftakt am vergangenen Sonntag suchte man Mamadou Doucouré vergebens. Der Franzose soll nun erstmal in der U23 eine solide Vorbereitung absolvieren und in seinen Rhythmus finden. Cheftrainer Daniel Farke möchte dem Defensivspieler Zeit geben. 

Die Historie bei dem 24-Jährigen ist hinreichend bekannt, schließlich plagten Doucouré mehrmals schwere Verletzungen. Immer wieder wurde er ausgebremst, verlor dabei dennoch nie den Mut und vor allem sein Ziel vor Augen. Im April stand er erstmals nach zuvor 19 Monaten ohne Pflichtspiel wieder auf dem Fußballplatz. Beim 4:1-Sieg der U23 der Fohlen stand der Innenverteidiger für 25 Minuten auf dem Platz. Auch im letzten Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf II sammelte er Spielpraxis und absolvierte 75 Minuten. 

Vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison dämpfte Farke nun allerdings die Erwartungen an Doucouré. »Wir haben das Gefühl, dass Mamadou die Belastung im Training noch nicht mitgehen kann. Er hatte ein sehr schwieriges Jahr, mental und auch körperlich. Das belastet einen jungen Spieler«, erklärte der 45-Jährige. Deshalb soll er nun nicht direkt ‚überhitzt‘, sondern in Borussias Unterbau behutman aufgebaut werden. 

»Sein Wunsch ist es, dass er in der U23 seine körperliche Basis auffrischt, anstatt mit dem Team zu trainieren und ihn wieder rausnehmen zu müssen. Vor allem für einen jungen Spieler ist es wichtig, dass er in seinen Rhythmus findet und sich Selbstvertrauen erarbeitet. Deshalb gehen wir es in der nächsten Zeit erstmal so an, dass er Bestandteil bei U23 ist«, sagte Farke. 

Dabei setzt er auch auf Eugen Polanski: Der frühere Spieler der Fohlen ist nämlich seit dieser Saison neuer Trainer bei der U23. »Mit Eugen Polanski hat er einen Top-Trainer, der ihn sicherlich wieder in eine gute Verfassung bringt. In den nächsten Wochen trainiert Mamadou mit der U23«, betonte Borussias Cheftrainer. 

Seit 2016 ist der Doucouré nun am linken Niederrhein, bislang hat er lediglich zwei Kurzeinsätze in der Bundesliga zu verzeichnen. Hinzu kommen noch 13 Pflichtspiele für die zweite Mannschaft der Fohlenelf.

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