So kommt auch das Testspiel gegen den VfL Bochum in der bevorstehenden Länderspielpause definitiv zu früh, erzählt Hecking: »Er wird gegen Bochum sicherlich nicht zum Einsatz kommen, das schließe ich aus. ich bin erstmal froh, dass er mittendrin ist. Das tut ihm gut, das sieht man – er lacht, er ist guten Mutes und wir hoffen, dass es jetzt weiter so geht.«  

Auf eine genaue Prognose möchte sich Dieter Hecking nicht einlassen, denn die Verletzungshistorie von Doucouré ist ein sehr sensibles Thema. Doch sollte er in den nächsten Wochen einen stabilen Eindruck hinterlassen, ist es denkbar, dass er in absehbarer Zeit ein paar Spielminuten bekommt. »Vielleicht kann er dann im Oktober mal die ersten Gehversuche wieder im Spiel machen. Aber wir wollen ihn jetzt wirklich mal vier Wochen konstant im Training haben, dass er jede Trainingseinheit mitmachen kann. Wenn wir diesen Status erreicht haben, dann steht auch einem Einsatz irgendwann nichts mehr im Weg«, blickt Hecking voraus.

Es wäre Doucouré, der im Sommer 2016 von Paris St. Germain an den Niederrhein gewechselt ist, zu wünschen, dass seine Leidenszeit in dieser Saison ein positives Ende findet – es wäre zugleich nach zwei Jahren der Anfang eines ganz neuen Kapitels.