Michael Wentzel hinterließ in der Sommervorbereitung seine Visitenkarte bei den Profis. Foto: Dirk Päffgen.

Michael Wentzel kam 2018 vom Karlsruher SC in den FohlenStall von Borussia Mönchengladbach. In der Sommervorbereitung durfte der Youngster erstmals mit den Profis in ein Trainingslager und sich unter Adi Hütter zeigen. Das tat er nicht zuletzt mit seinem späten Treffer beim Testspielsieg gegen den FC Bayern München. Im Interview mit unserer Redaktion spricht der 19-Jährige unter anderem über diesen besonderen Moment, seine bisherige Zeit am linken Niederrhein, sich als Person, seine Vorbilder und über seine Ziele. 

Fohlen-Hautnah: Michael, es wird sicherlich den einen und anderen geben, dem Du nicht ganz geläufig bist. Wenn Du zunächst einmal ein wenig über Dich als Mensch und Fußballer sprechen bzw. erzählen möchtest…

Michael Wentzel: Im Sommer 2018 bin ich vom Karlsruher SC zu Borussia in die U17 gekommen. Ich habe zunächst im Internat gewohnt und mein Abitur gemacht. Das vergangene Jahr war schwierig, weil wir mit der U19 aufgrund der Corona-Pandemie nicht spielen durften. Da war es von Vorteil, dass ich schon in der U23 Spielpraxis sammeln durfte. Jetzt bin ich in meinem ersten „echten“ Seniorenjahr und darauf bin ich sehr gespannt.

Fohlen-Hautnah: Gänzlich unbekannt bist du den Gladbach-Fans dennoch nicht. Nicht zuletzt aufgrund deines Testspieltores für die Profis beim Sieg gegen den FC Bayern München. Da hast Du Torjägerinstinkt gezeigt. Ein Moment, den Du sicherlich nie vergessen wirst. Was hast Du nach Deinem Tor gedacht?

Michael Wentzel: Grundsätzlich ist es als Innenverteidiger in erster Linie meine Aufgabe, Gegentore zu verhindern. Aber ab und zu dann vorne bei einem Standard mit dabei zu sein, ist natürlich auch wichtig. Dass mir im Testspiel der Profis dieser Treffer gelungen ist, ist natürlich schön. Aber grundsätzlich ist man im Spiel so fokussiert, dass man das im ersten Moment gar nicht so richtig realisiert. Erst wenn man Zuhause ist und den Tag noch einmal Revue passieren lässt, wird einem das so richtig bewusst und man freut sich darüber. Es war eine tolle Erfahrung für mich.

Fohlen-Hautnah: Dein Smartphone dürfte „explodiert“ sein und es hat sicherlich Glückwünsche gehagelt…

Michael Wentzel: Danach haben mir tatsächlich viele Menschen geschrieben und gratuliert – auch solche, von denen ich es nicht unbedingt erwartet hätte. Da waren zum Beispiel ehemalige Teamkollegen dabei, mit denen ich bei den Bambinis mal zusammengespielt habe. Das war echt schön.

Fohlen-Hautnah: So ein Moment beziehungsweise Spiel in der Allianz Arena ist für jeden Spieler ein Traum. In einem Testspiel hast Du ihn also schon erlebt. Wie schätzt Du deine Chancen ein, dass sich das auch mal als Profi wiederholt?

Michael Wentzel: Natürlich ist es eine große Motivation, wenn man bei einem solchen Testspiel dabei war und schon mitbekommen hat, wie alles abläuft. Mein Fokus liegt aber auf meinen Aufgaben in der U23. Ich muss weiter hart arbeiten, fit bleiben und dann befreit sein, wenn ich vielleicht eines Tages gebraucht werde. Ich bin zwar noch kein Profi, verhalte mich aber wie einer, um es nach oben zu schaffen. Grundsätzlich versuche ich, – auch wenn es wie eine Floskel klingt – von Spiel zu Spiel, von Woche zu Woche und von Training zu Training zu schauen. Ich versuche, meine Aufgaben in der U23 bestmöglich zu lösen und wenn ich oben gebraucht werde, bin ich auf jeden Fall da und bereit. 

Fohlen-Hautnah: In der Vorbereitung hast Du schon Profiluft schnuppern dürfen. Wie war das für Dich und was hast Du gelernt und mitgenommen?

Michael Wentzel: Das war eine super Zeit und eine tolle Erfahrung. Das Tempo bei den Profis ist viel höher. Auch der Wettkampf innerhalb der Mannschaft ist extremer. Das Trainingsniveau ist demnach nochmal ein anderes als in der U23. Bei den Profis dabei zu sein, macht unheimlich viel Spaß, weil man von vielen erfahrenen Spielern wie zum Beispiel Christoph Kramer und Tony Jantschke ganz viel mitnehmen und sich einiges abschauen kann. Ich glaube, das ist das Beste, was einem Jugendspieler passieren kann.

Fohlen-Hautnah: Weil Du Christoph Kramer schon genannt hast. Wie ist das vor allem, wenn man mit gestandenen Profis und Weltmeistern wie eben Chris Kramer und Matthias Ginter auf dem Rasen steht und übt?

Michael Wentzel: Das ist Wahnsinn. Im Trainingslager habe ich mit Chris Kramer ein bisschen über den Tag gesprochen, an dem er Weltmeister wurde. Ich habe ihn beim Kartenspielen zu diesem Thema regelrecht ausgequetscht. 2014 habe ich die Weltmeisterschaft natürlich ganz eng verfolgt und daher wollte ich nun mal von ihm wissen, wie er das damals alles erlebt hat. Das war wirklich interessant. Ich hätte damals nie daran gedacht, dass ich mal mit einem Weltmeister wie ihm gemeinsam auf dem Rasen stehen würde. Mit Matthias Ginter habe ich in der Vorbereitung nicht so viel zusammengespielt, weil er ja noch mit der Nationalmannschaft unterwegs war. Als er zurückgekommen ist, war ich dann nur noch ein paar Trainingseinheiten dabei. Dennoch schaue ich natürlich ganz besonders auf ihn, weil er meine Position spielt. Von ihm kann ich mir daher fußballerisch extrem viel abschauen.

Fohlen-Hautnah: Nachhaltig in den Profikader hast du es dennoch nicht geschafft. Wie schätzt Du Deine Chancen dahingehend unter Adi Hütter ein und wie hast Du ihn generell in den Wochen im Sommer erlebt?

Michael Wentzel: Wie eben schon betont, konzentriere ich mich nur auf meine Aufgaben in der U23. Diese möchte ich bestmöglich lösen. Ich glaube, das ist das Beste, was ich machen kann. Wenn ich in der U23 konstant meine Leistungen abrufe, werde ich vielleicht irgendwann auch bei den Profis meine Chance bekommen. Und dann möchte ich da sein. Adi Hüter ist auf jeden Fall ein super Trainer. Sein Umgang mit den Spielern hat mich beeindruckt. 

Fohlen-Hautnah: Du hast in der U17 auch mit Famana Quizera und Rocco Reitz zusammengespielt, die jetzt in die portugiesische 2. beziehungsweise in die erste belgische Liga gewechselt sind. Wie schaust Du auf die beiden und Ihre Werdegänge?

Michael Wentzel: Ich verfolge eigentlich den Weg aller Jungs, mit denen ich zusammengespielt habe. Insbesondere zu den Jungs, mit denen ich im Internat zusammengewohnt habe, habe ich eine enge Bindung, die nicht von einem auf den anderen Tag wegfällt. Mit den meisten bin ich regelmäßig in Kontakt und ich schaue mir jedes Fußballspiel von ihnen an, das im Fernseher übertragen wird. Mit Famana habe ich noch vor wenigen Tagen Kontakt gehabt. Bei ihm ging es mit der Leihe am Ende sehr schnell, sie ging ja erst am letzten Tag der Transferperiode über die Bühne. 

Fohlen-Hautnah: Apropos U17. Dort warst Du unter Hagen Schmidt unumstrittener Stammspieler und auch Kapitän. Du hast also schon früh Verantwortung übernommen…

Michael Wentzel: Ich bin ein Spieler, der gerne Verantwortung übernimmt. Gleich in meinem ersten Jahr bei Borussia wurde ich in der U17 Kapitän, auch in der U19 war ich dann Spielführer. Ich denke aber nicht, dass ich anders spiele, wenn ich eine Kapitänsbinde trage. Das macht für mich keinen Unterschied. Grundsätzlich bin ich allein schon aufgrund meiner Position prädestiniert dafür, im Spiel viel und laut mit meinen Mitspielern zu reden. Denn als Innenverteidiger habe ich das Spiel und alle Mitspieler vor mir. Ich sehe dadurch einige Dinge, die die Vorderleute vielleicht nicht sehen. Die Kommunikation ist sowohl auf als auch neben dem Platz ganz wichtig. 

Fohlen-Hautnah: Was glaubst Du, fehlt Dir noch, um ein nahezu kompletter Spieler zu sein beziehungsweise was sind Deine Stärken und Schwächen?

Michael Wentzel: Ich glaube, dass man immer an allem arbeiten kann – egal, ob es die eigenen Stärken oder Schwächen sind. Ich denke, dass ich ein zweikampfstarker Spieler bin und meine Defensiv-Aufgaben immer mit voller Leidenschaft erledige. Dennoch kann man immer noch an der eigenen Technik oder dem taktischen Verhalten arbeiten, man lernt ja nie aus. Ich versuche dahingehend immer viel zu fragen und viel mit den Trainern im Austausch zu sein, um mich von Tag zu Tag verbessern zu können. 

Fohlen-Hautnah: Du kannst auch als linker Verteidiger und im Mittelfeld links und rechts spielen. Ist diese Flexibilität Fluch oder eher Segen?

Michael Wentzel: Ich glaube, dass es positiv ist, wenn man flexibel einsetzbar ist. Es wird immer viel von polyvalenten Spielern gesprochen und davon, dass sie immer gebraucht werden. Ein Beispiel dafür ist Julian Ryerson von Union Berlin. Er hat, glaube ich, schon alles gespielt – Innenverteidiger, rechts, links, vorne und auf der Sechs. Ich denke, so einen Spieler hat jeder Trainer gerne. Ich habe in der vergangenen Saison häufig auf der rechten Seite gespielt. Grundsätzlich spiele ich da, wo mich der Trainer aufstellt. Und ich versuche immer, meine beste Leistung abzurufen. Grundsätzlich glaube ich aber auch, dass ich als Innenverteidiger meine Qualitäten am besten ausspielen kann.

Fohlen-Hautnah: 2018 bist Du vom Karlsruher SC zur Borussia gekommen. Was hat Dich damals überzeugt, vom KSC zum VfL zu kommen, wie hat man Dir den Wechsel schmackhaft gemacht und hat sich Deine Entscheidung bis dato bestätigt?

Michael Wentzel: Das große Bedürfnis, von Zuhause wegzuziehen hatte ich eigentlich nie. Beim KSC habe ich mich immer sehr wohlgefühlt. Ich habe dort sechs Jahre gespielt und bin dem Verein sehr dankbar für diese Zeit. In der U16 habe ich dann eine sehr gute Saison gespielt, wonach verschiedene Vereine auf mich zugekommen sind. Ich habe mir dann das eine oder andere Angebot angehört. Im Zuge dessen bin ich auch nach Mönchengladbach gefahren und habe mir die Gegebenheiten vor Ort angeschaut. Ich habe schnell gemerkt, dass hier der Fokus noch mehr auf dem Fußball liegt. Zuhause war ich auf einer Ganztagsschule. Von dort aus bin ich in der Regel um 16:30 Uhr direkt zum Training gefahren. Ich habe immer versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Das war nicht immer einfach. Bei Borussia war das dank der Kooperation des Vereins mit der Schule einfacher. Die Schule hat uns für das Training freigestellt und im Rahmen des sogenannten Nachführunterrichts haben wir den Lernstoff mit Nachhilfelehrern nachgeholt. Das hat mir sehr geholfen und ich habe mein Abitur gemacht. Das war meinem Vater sehr wichtig, damit ich immer noch studieren kann, sollte es mit dem Fußball nichts werden.  Aber grundsätzlich versuche ich mich jetzt erst einmal voll und ganz auf den Fußball zu konzentrieren. Dann wird man sehen, wofür es reicht.

Fohlen-Hautnah: In der vergangenen Saison konntest Du aufgrund des Abbruchs der A-Jugend-Bundesliga bereits in der Regionalliga Deine Erfahrungen sammeln. Wie wichtig war das generell und wie groß war dann der Sprung von der Jugend in den Senioren-Fußball?

Michael Wentzel: Ich glaube, dass der Sprung von der U19-Bundesliga in den Seniorenbereich sehr groß ist und manchmal unterschätzt wird. In der Regionalliga geht es auf jeden Fall deutlich körperbetonter zu als in der A-Junioren-Bundesliga. Es ist etwas ganz anderes, wenn man plötzlich einen Gegenspieler hat, der womöglich schon seit 20 Jahren Fußball spielt und dementsprechend viel Erfahrung hat. Auf jeden Fall macht es aber auch viel Spaß. Ich war sehr privilegiert, dass ich zur Corona-Zeit, als die Saison in der U19-Bundesliga West zunächst unter- und später abgebrochen wurde, schon in die U23 hochgezogen wurde. Da habe ich als eigentlicher noch A-Jugend-Spieler insgesamt 23 Regionalliga-Spiele gemacht. Dafür bin ich sehr dankbar.

Fohlen-Hautnah: Heiko Vogel hat Dich in der letzten Spielzeit gefördert und setzt auch jetzt auf Dich. Sicherlich ein Trainer, dem Du auch einiges zu verdanken hast. Was ist er für ein Trainer und inwieweit hat er Dich schon gefördert?

Michael Wentzel: Absolut. Ich bin ihm sehr dankbar für die Chance, die er mir gegeben hat. Für mich ist es sicherlich ein Vorteil, dass ich schon in der vergangenen Spielzeit unter ihm trainiert und gespielt habe und ihn nun zu Beginn dieser Saison schon kannte. Die Spieler, die jetzt aus der U19 hochgekommen sind, müssen sich erst noch an ihn und die Liga gewöhnen. Heiko Vogel ist ein Trainer, unter dem man sich super entwickeln kann und der einem viel mitgibt. Von daher freue ich mich auf die Saison und die Aufgaben. 

Fohlen-Hautnah: Eine klassische Frage bei jungen Spielern: Hast Du ein Vorbild und wenn ja, warum gerade den?

Michael Wentzel: Ich habe zwei Vorbilder. Zum einen ist das Virgil van Dijk vom FC Liverpool. Er ist für mich der beste Innenverteidiger der Welt. Er strahlt eine unglaubliche Souveränität aus und es macht einfach Spaß, ihm zuzuschauen. Zudem habe ich immer auch auf Lars Stindl geschaut. Während meiner Zeit beim KSC hatten mein Vater und ich Dauerkarten fürs Stadion und zu dieser Zeit hat ja auch Lars noch dort gespielt. Bei den Spielen habe ich bei meinem Vater auf den Schultern gesessen, dabei ein Stindl-Trikot getragen und ihn angefeuert. Lars ist definitiv auch ein Spieler, zu dem man aufschaut und von dem man sich viel abschauen kann – auch wenn er nicht auf derselben Position spielt wie ich.

Fohlen-Hautnah: Wir haben gelesen, dass Du auch die amerikanische Staatsbürgerschaft hast. Ist dem so und für wen würdest du dich entscheiden, wenn es um die Nationalmannschaft geht?

Michael Wentzel: Das ist richtig. Ich bin in Amerika geboren, weil meine Eltern damals dort gewohnt haben. Dadurch besitze ich beide Staatsbürgerschaften. Darüber, für welche Nationalmannschaft ich spielen würde, habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Das würde ich erst dann machen, wenn ich eingeladen werden würde. Grundsätzlich mag ich beide Mannschaften sehr gerne und verfolge beide. In Amerika nimmt der Fußball derzeit eine Wendung und wird immer größer. Mein Bruder studiert in den USA und spielt dort auch Fußball. Er erzählt mir jeden Tag etwas über die Entwicklung im Fußball dort. Ich glaube, dass sich der Fußball in den USA in eine gute Richtung entwickelt.

Fohlen-Hautnah: Käme so ein Schritt wie der von Deinem Bruder auch für Dich infrage?

Michael Wentzel: Ich habe das Ziel, in Deutschland Fußball-Profi zu werden und werde alles dafür tun, dieses Ziel zu erreichen. Grundsätzlich gibt es in den USA aber tolle Möglichkeiten, den Sport und ein Studium zu kombinieren. Auch aus der U19 haben zuletzt immer mal wieder Spieler diesen Schritt gewagt, um sich in Amerika fußballerisch weiterzuentwickeln und zu studieren. Für mich könnte das vielleicht ein Plan B sein. 

Fohlen-Hautnah: Dein Vertrag läuft im nächsten Sommer aus. Gab es schon Gespräche über Deine Zukunft und kannst Du dir generell vorstellen, bei Borussia zu verlängern?

Michael Wentzel: Bislang gab es noch keine konkreten Gespräche. Grundsätzlich bin ich aber bei Borussia sehr zufrieden und fühle mich hier wohl. Ich würde sehr gerne auch über 2022 hinaus bleiben. Ich glaube aber auch, dass man gerade in dieser Transferperiode gesehen hat, wie viel in kürzester Zeit passieren kann. Von daher glaube ich, wird es noch etwas dauern, bis konkrete Gespräche anstehen. 

Fohlen-Hautnah: Um den Durchbruch zu schaffen, gehört einiges dazu. Nicht viele schaffen diesen großen Sprung. Traust du Dir ihn zu?

Michael Wentzel: Ja, ich traue mir den Sprung zu den Profis zu. Wenn man nicht daran glaubt, dann wird man es nicht schaffen. Man muss immer ein gesundes Mittelmaß zwischen Selbstbewusstsein und Bodenständigkeit finden. Ich bin aber noch kein Profi und muss hart arbeiten, um das zu schaffen. Ich wiederhole mich jetzt, aber: Ich muss zunächst meine Aufgaben in der U23 erledigen. Und wenn mir dann irgendwann eine neue Aufgabe gestellt wird, dann gehe ich auch diese mit 100 Prozent an. Dann wird sich alles andere ohnehin ergeben. 

Fohlen-Hautnah: Sollte es mit dem Profi-Fußball nicht klappen. Was würdest Du dann machen und hast Du für diesen Fall schon etwas vorgesorgt?

Michael Wentzel: Wenn es nicht klappen sollte, habe ich dank meines Abiturs immer noch die Möglichkeit zu studieren. Das würde ich auch machen, wenn ich merke, dass es für mich im Fußball nicht weitergeht. Aber daran denke ich aktuell nicht. Ich möchte mich zu 100 Prozent auf den Fußball konzentrieren und alles geben, um Profi zu werden.

Fohlen-Hautnah: Wenn Du drei Wünsche frei hättest – welche wären das?

Michael Wentzel: Zuallererst Gesundheit. Die eigene Gesundheit und die der Familie und Freunde ist das Wichtigste. Wenn diese es zulässt, kann man alles andere lösen. Wenn ich dann noch Wünsche frei hätte, würde ich mir wünschen, Profi zu werden und am liebsten im ausverkauften Borussia-Park zu spielen.

Fohlen-Hautnah: Welche Schlagzeile möchtest Du abschließend nach der Saison lesen?

Michael Wentzel: Borussia Mönchengladbach qualifiziert sich für die Champions League!