FOHLENHAUTNAH

Elvedi: »Das ist der nächste Schritt in meiner Laufbahn«

Kurz & Knapp
10.01.2019 13:54 Uhr
Nico Elvedi am Donnerstagmittag auf dem Gelände des Mannschaftshotels. Foto: Dirk Päffgen
Verfasst von Hannah Gobrecht

Nico Elvedi wurde vor der Saison von der Rechtsverteidigerposition in die Innenverteidigung verschoben. Als 'klugen Schachzug' bezeichnet der 22-jährige diese Entscheidung seiner Trainer. Nun will er noch mehr Verantwortung übernehmen, um den nächsten Schritt zu machen. Wir haben seine wichtigsten Aussagen, die er in der Presserunde am Donnerstag zu Protokoll gab, zusammengefasst.

Nico Elvedi über…

…seinen Positionswechsel:

Das war ein kluger Schachzug von den Trainern. Ich fühle mich sehr wohl auf dieser Position, weil ich sie früher schon gespielt habe, in der Jugend und bei meinem alten Klub. Das sieht man auch auf dem Platz, denke ich. Die Trainer haben gesagt, dass sie mit mir in der Innenverteidigung planen. Die Position ist für mich gemacht, weil ich das ganze Spiel vor mir sehen. 

…seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit:

Ne, eigentlich nicht. Ich denke, viele nehmen wahr, dass ich immer noch jung und erst 22 bin und immer noch Fehler mache. Das gehört im Fußball dazu, daraus lerne ich. Ich denke nicht, dass ich da zu kritisch gesehen.

…seine Entwicklung in der Nationalmannschaft:

Ich denke, dass meine Kurve in der Nationalmannschaft aufwärts geht. Natürlich habe ich auch ein bisschen von den Verletzungen der anderen profitiert, aber ich denke, dass ich mein Können zeigen konnte. Für den Trainer war es wichtig, dass ich im Verein in der Innenverteidigung spiele, weil er mich dort auch in der Nationalmannschaft sieht.

…seinen Nebenmann Matthias Ginter:

Er ist sehr wichtig für uns. Ich verstehe mich mit ihm sehr gut in der Innenverteidigung. Man hat in der Vorrunde gesehen, wie wichtig er ist. Deswegen bin ich froh, dass er wieder zurück ist. Ich war quasi der Chef der Innenverteidigung und musste Jordan Beyer führen. Diesen Schritt will ich weiter machen, dass ich noch mehr Verantwortung übernehme und hinten noch mehr mit den Spielern kommuniziere. Das ist der nächste Schritt in meiner Laufbahn.

…seinen Schweizer Kollegen Josip Drmic:

Das tut mir schon leid, wenn ich ihn im Training sehe. Er gibt alles und ist zu 100 Prozent bei der Sache. Ich wünsche mir, dass er einen neuen Verein findet oder hier zum spielen kommt. Man merkt schon, dass er enttäuscht ist und dass er mehr spielen will. Das merkt man ihm schon an.

 …seinen möglichen Karriereplan:

Ich habe keinen Karriereplan, fühle mich sehr wohl in Gladbach und lasse alles, was in der Zukunft passiert, auf mich zukommen.

…den Rückrundenauftakt gegen Leverkusen:

Ich denke, es wird ein sehr schwieriges Spiel. Wenn wir das bestätigen können, was wir in der Vorrunde gezeigt haben und mit dem Selbstvertrauen auftreten, habe ich ein gutes Gefühl. Wir sind eine Mannschaft mit viel Qualität und wenn wir das zeigen, sehe ich gute Chance. Das 0:5 ist nicht mehr im Kopf, auch wenn wir natürlich eine Revanche wollen, das gehört ein bisschen dazu.