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Tobias Strobl bleibt bisher von Verletzungen verschont und ist gesetzt bei Dieter Hecking

Strobl: »Ich bin Gladbach sehr, sehr dankbar«

Kurz & Knapp
11.01.2019 10:14 Uhr
Dieter Hecking in Jerez im Gespräch mit Tobias Strobl. Foto: Dirk Päffgen.
Verfasst von Andreas Plum

Tobias Strobl war einer der positiven Überraschungen bei Borussia Mönchengladbach in der Hinrunde der laufenden Spielzeit. In 15 von 19 Pflichtspielen hat der 28-Jährige auf dem Platz gestanden und dabei sogar Weltmeister Christoph Kramer verdrängt. Wenig verwunderlich also, dass der gebürtige Münchner derzeit sowohl am linken Niederrhein als auch im Trainingslager in Spanien allen Grund zum Strahlen hat.

Gegen die Werkself wird auch Tobias Strobl aller Voraussicht nach wieder im defensiven Mittelfeld spielend mit dabei helfen, dass Neu-Coach Peter Bosz möglichst kein erfolgreiches Debüt feiern kann. Denn in Jerez spielt Strobl auch meist in der vermeintlichen A-Elf auf der Sechs und gibt die Kommandos.

Dann wird es sein 42. Bundesligaspiel für die Borussen sein. Sein erstes kleines Jubiläum mit 50 ist also nicht mehr zu weit weg. Die nächste Marke wären dann 100. Ob er die erreicht, bleibt abzuwarten. Denn der Vertrag läuft im Sommer 2020 aus. Und dann? »Wir schauen mal, wie es läuft. Ich bin jetzt einfach nur froh, wieder auf dem Platz zu stehen und gesund zu sein. Das ist das Schönste gerade«, sagt er.

»Natürlich ist es immer schön, wenn du so eine Hinrunde gespielt hast und du weißt, dass das eine gute Ausgangssituation ist. Aber wie gesagt. Ich schaue jetzt einfach, dass wir eine positive Rückrunde spielen und dann schauen wir weiter, was passiert oder was nicht passiert«, geht Strobl die Sache locker an. »Aber natürlich kann ich mir vorstellen zu bleiben. Ich bin Gladbach sehr, sehr dankbar dafür, dass sie mir die Zeit gegeben haben, meine Verletzung richtig gut auszukurieren. Das war schon eine schwere Zeit. Ich fühle mich wohl in Gladbach, im Umfeld und in der Mannschaft. Es ist ein sehr guter Verein. Einer, dem Tobias Strobl in dieser Form richtig gut tut und der im besten Fall über den Sommer 2020 hinaus erhalten bleibt.