Hofmann bereits im Krankenhaus untersucht
Hofmann gibt Entwarnung: »Es hat richtig gezwiebelt«
Trotz Behandlung ging es für Jonas Hofmann nicht mehr weiter. Foto: Dirk Päffgen
  Kurz & Knapp
09.02.2019 18:54 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Es lief die 7. Spielminute, als der Berliner Marko Grujic im Mittelfeld Jonas Hofmann unsanft von hinten anging und ihn am Knöchel traf. Nach einer guten halben Stunde musste Hofmann daraufhin mit einem dicken Knöchel ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden. Doch schon in Frankfurt könnte Hofmann wieder zur Verfügung stehen.

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In der 34. Minute signalisierte Jonas Hofmann seinem Trainer und der medizinischen Abteilung, dass es für ihn nicht mehr weitergehen würde. Zuvor sorgte das Adrenalin in seinen Adern dafür, dass er nach dem frühen Foulspiel von Grujic noch weiterspielen konnte. »Es hat richtig gezwiebelt. Je mehr ich gelaufen bin, desto mehr hat es geschmerzt. Irgendwann habe ich runtergeschaut und gesehen, dass der eine Knöchel fast doppelt so dick war wie der andere«, erklärte Hofmann eine gute Stunde nach Abpfiff im Kabinentrakt des Borussia-Park.

Glück im Unglück

Gut zwei Stunden zuvor ging es für Hofmann vom Feld direkt ins Krankenhaus. Dort wurde der Mittelfeldspieler geröntgt und per Ultraschall untersucht. »Ein MRT war dann nicht mehr nötig. Die Bänder sind zum Glück alle ganz«, erklärte er. Laut Diagnose handelt es sich um eine Knochenhautprellung mit einer Einblutung und offenen Wunden, die durch den Stollentritt entstanden sind. »Die Schmerzen waren dann doch zu groß. Ich habe zwei, drei offene Wunden. Es ist zum Glück nur extrem viel Blut eingelaufen, aber das schwillt hoffentlich schnell wieder ab. Da hilft jetzt nur kühlen und Lymphdreinage.«

»Ich lasse es mal bei dunkelgelb stehen«

Seinem Gegenspieler macht er dabei keinen großen Vorwurf. »Er kam jetzt auch nochmal in die Kabine und hat sich entschuldigt. Das nehme ich ihm auch nicht übel. Alles ist gut. Zum Glück bin ich mit einem blauen Auge davongekommen«, schilderte Hofmann ohne jeglichen Groll gegen Grujic, der für sein Foulspiel die Gelbe Karte sah. Auch damit war Hofmann einverstanden. »Uns wurde gelehrt, sobald einer mit offener Sohle über der Knöchelhöhe reingeht, kann es eine Rote Karte geben. Er trifft mich genau auf dem Knöchel, von daher lasse ich es mal bei Dunkelgelb stehen.«

Frankfurt-Einsatz nicht ausgeschlossen 

Ob Jonas Hofmann am nächsten Wochenende wieder einsatzbereit ist, werden die kommenden Tage zeigen. »Das Spiel in Frankfurt ist ein bisschen fraglich, da will ich mich nicht festlegen, aber ich hoffe, dass ich spielen kann«, gab sich Hofmann, der nach seiner Auswechslung nichts von der restlichen Partie mitbekam, zuversichtlich. »Für uns ist es so gut gelaufen bisher. Es wäre jetzt völlig falsch, alles in Frage zu stellen. Das haben wir auch eben nochmal in der Kabine gesagt«, so der 26-jährige.

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