Das lehrreiche zweite Jahr des Michael Cuisance
Cuisance: »Es ist überhaupt nicht leicht«
Michael Cuisance bei seinem einzigen Spiel über 90 Minuten in dieser Saison. Archivfoto: Dirk Päffgen
  Kurz & Knapp
06.03.2019 13:28 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Michael Cuisance macht gerade das durch, was viele Talente nach ihrer Debütsaison erfahren müssen: Auf ein unbekümmertes und starkes erstes Jahr folgt eine zweite Saison mit einer Leistungsdelle. Für einen 19-jährigen ist dies durchaus normal, doch natürlich beschäftigt Cuisance die Situation. Darüber hat er jetzt in seinem Heimatland gesprochen.

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Dass Michael Cuisance in seiner ersten Saison von den Fans gleich zum 'Spieler der Saison' gewählt wurde, hatte er 26 Profieinsätzen zu verdanken, in denen er mit seiner Leichtigkeit, Spielfreude und viel Power überzeugte. Damals nutzte er die vielen Verletzungen der Kollegen, um sich ins Rampenlicht zu spielen. 

»Für mich kam das nicht überraschend, weil ich weiß, was ich kann. Das war mein erstes Jahr bei den Profis. Es war ein aufregendes Jahr, das ich nie vergessen werde«, wird Cuisance nun von der französischen Fußball-Fachzeitschrift 'France Football' zitiert, der der Youngster ein ausführliches Interview gegeben hat. Mittlerweile sind seine Einsatzzeiten rar geworden. Neun Einsätze stehen in der Bundesliga auf seinem Konto. Das meiste davon waren Kurzeeinsätze. Bei seinem Startelfeinsatz in Hoffenheim konnte er sich nicht nachhaltig für die Anfangsformation empfehlen. Zuletzt gab Hecking ihm im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin die Chance, als er ihn nach 34 Minuten für den verletzten Jonas Hofmann brachte. Auch dort konnte Cuisance keine nennenswerten Akzente setzen.

»Da muss ich durch« 

Das wundert einen nicht unbedingt, denn Cuisance ist sich bewusst, dass er sich im Moment nur noch selten auf dem Platz beweisen darf. »In dieser Saison ist die Konkurrenz viel größer als letztes Jahr«, weiß er. Und wenn er dann mal spielt, möchte er abliefern, sich zeigen und für geniale Momente auf dem Rasen sorgen. Doch das wirkt bei ihm phasenweise zu verkrampft, zu nachdenklich. Der in der Vorsaison so hochgelobte Jungspund muss sich nun das erste Mal in seiner Karriere richtig durchboxen. Dass er nicht viel spielt, beschäftigt ihn natürlich. »Ich will nicht lügen: Es ist überhaupt nicht leicht. Ich möchte in jedem Spiel und in jeder Minute auf dem Platz stehen. Aber da muss ich jetzt durch, das gehört auch dazu, denke ich«, gibt sich Cuisance kämpferisch.

»Der Schlüssel ist, dass ich weiter an mir arbeite und bereit bin, wenn ich meine Chance erhalte«, sagt er und gibt dabei einen Einblick in seine Gefühlswelt. »Wenn ich nach Spielen nach Hause komme und nicht gespielt habe, ist es hart. Ich freue mich für die Mannschaft, wenn wir erfolgreich sind, aber ich denke auch viel darüber nach, was ich falsch mache und verbessern kann.«

Im Winter kamen Wechselgerüchte auf den Tisch, auch eine Leihe stand im Raum, doch denen schob Sportdirektor Max Eberl postwendend einen Riegel vor. Fluchtgedanken, das behauptet Cuisance, habe er im Moment jedenfalls nicht. »Nein, niemals, nur weil ich gerade nicht spiele. Der Verein hat mir letztes Jahr vertraut. Ich gebe in jedem Training Gas und bin überzeugt, dass der Trainer das sieht und mir früher oder später die Chance gibt.« Bis es wieder soweit sein wird, muss sich Cuisance gedulden, auch das gehört zum Lernprozess eines 19-jährigen, bei dem man nicht vergessen darf, dass er trotz allem schon 33 Einsätze in der Bundesliga vorweisen kann.

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