FOHLENHAUTNAH
Duo ist bereit für Nürnberg

Drmic und Beyer vereint die Hoffnung auf mehr

Kurz & Knapp
10.05.2019 13:28 Uhr
Jordan Beyer kam gegen die TSG Hoffenheim zu seinem siebten Bundesligaspiel. Foto: Dirk Päffgen
Verfasst von Hannah Gobrecht

Josip Drmic und Jordan Beyer haben eines gemeinsam: Beide waren gegen die TSG Hoffenheim plötzlich zur Stelle. Drmic war am Ende der gefeierte Joker-Held. Beyer durfte nach langer Zeit wieder beweisen, dass auf ihn Verlass ist.

Natürlich hofft das Duo jetzt, dass es auch in den letzten beiden Partien wieder eine Rolle spielen wird. »Ich bin immer bereit. Ich wusste, was ich zu tun habe und ich mache so weiter. Ob mich der Trainer einsetzt oder nicht, werden wir sehen«, äußerte sich Josip Drmic am Donnerstag nach dem Training. »Er weiß, dass ich da bin und er auf mich zählen kann«, so der Schweizer.

Ähnlich sieht es Youngster Beyer, der in der Rückrunde mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und bei seinem Comeback in der U23 gleich mit einer Roten Karte vom Feld geschickt wurde. »Das war sehr ärgerlich«, so Beyer, der sich im Anschluss nicht mehr allzu viele Hoffnungen gemacht haben dürfte, in dieser Spielzeit nochmal bei den Profis eingesetzt zu werden. Tony Jantschke musste zur Pause raus, dann ging alles ganz schnell. »Nun ist die Chance größer als in den letzten Wochen, weil ich jetzt auch gespielt und gezeigt habe, dass ich wieder fit bin«, zeigte sich Beyer über seine Halbzeit am vergangenen Wochenende erfreut. »In den letzten beiden Spielen haben wir es in der eigenen Hand und das Ziel mit Europa vor Augen«, unterstreicht er. Sein Einsatz könnte auch davon abhängen, ob Routinier Jantschke aufgrund seiner Knieprobleme einsatzfähig ist oder nicht. Dies soll sich kurzfristig entscheiden.

»Will weiter auf diesem Niveau spielen«

Spätestens in der nächsten Saison könnte Beyer weitere Einsatzzeiten sammeln. Josip Drmic hingegen wird den Verein wohl verlassen. »Ansonsten wäre schon längst was passiert«, sagt er. »Ich will weiter auf diesem Niveau spielen, egal ob das hier bei Gladbach oder irgendwo anders ist«, so der 26-jährige, der morgen beim 1. FC Nürnberg wieder eine wichtige Rolle spielen könnte. »Ich denke gar nicht so viel darüber nach, ob ich von Anfang an spiele oder reinkomme. Ich hoffe, dass ich ein paar Minute bekomme, egal ob es 90 Minuten oder zehn Minuten sind«, betont er. Gegen Hoffenheim reichten im acht Minuten, um mit seiner Mannschaft mit einem entscheidenden Tor zu helfen…