FOHLENHAUTNAH
Denis Zakaria - wie geht es mit dem Schweizer unter Marco Rose weiter?

Denis Zakaria: Bei Borussia zum Führungsspieler entwickelt

Kurz & Knapp
24.06.2019 09:35 Uhr
Zakaria mit bärenstarker Rückrunde in 2018/2019. Foto: Dirk Päffgen, Fohlen-Hautnah.de
Verfasst von Daniel Schnichels

In der abgelaufenen Saison entwickelte sich Denis Zakaria zu einem echten Führungsspieler. Auch in schwierigen Phasen ging der 22-Jährige auf dem Platz wie ein echter Leader mit gutem Beispiel voran. Für den neuen Trainer Marco Rose könnte der Schweizer ebenfalls ein wichtiger Baustein werden.

Lichtblick in der Rückrunde

In einer eher enttäuschenden Rückrunde stand ein Spieler besonders im Fokus: Denis Zakaria. Er ist in seinem zweiten Jahr bei Borussia längst über den Status als hoffnungsvolles Nachwuchstalent hinausgewachsen und bewies sich klar als echter Führungsspieler. 31 Bundesligaspiele machte der 22-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit im Dress der Fohlen, neben seinen Leistungsdaten schoss auch sein Marktwert in die Höhe: Nach Ende der Hinrunde lag dieser noch bei 17,- Mio. €, nun steht er bereits bei 20,- Mio. €. 

Sprintstark und ein „Mentalitäts-Monster“

Als einziger Spieler bei Borussia schafft es Denis Zakaria im Sprint auf über 34 km/h und liegt im ligaweiten Vergleich damit auf Platz 22. Auf der Position des „Achters“ fühlte er sich in den letzten 17 Spielen deutlich wohler, dort konnte er seine Sprintstärke eindeutig unter Beweis stellen. Einmal den Ball erobert geht der Schweizer am Ball mit „voller Wucht“ an seinen Gegenspielern vorbei, überrollt diese förmlich. Auch in Sachen Mentalität punktet der noch junge Fußballspieler und zieht mit seiner Einstellung seine Mannschaftskollegen mit. Dies könnte sich vor allem in den Europapokal-Nächten noch als besonders wertvoll entpuppen. 

Schlüsselspieler unter Rose?

Doch wohin geht für Zakaria die Reise unter dem neuen Trainer Marco Rose? Dank seiner Eigenschaften könnte er sich im System Rose, der bekanntlich mit Raute spielen lassen möchte, als echter Schlüsselspieler beweisen. Dank seines offensiven Pressings schaltet der Schweizer nach Balleroberung schnell um, genau das wird der neue Coach von seinen Spielern fordern. 

Zwar baggerten Topklubs wie Tottenham Hotspur und auch Dortmund am Schweizer, doch schnell signalisierten die Verantwortlichen am Niederrhein, dass Denis Zakaria „unverkäuflich“ gilt. Denn der 22-Jährige ist auch extrem variabel, er kann in der neuen Raute wohl gut und gerne alle Positionen einnehmen. Seine schnelle Reaktion und auch das Auge im Offensiv-Spiel werden uns und dem neuen Trainer in der kommenden Saison wohl noch viel Freude bereiten...