FOHLENHAUTNAH
Tobias Strobl spielte gegen Chelsea auf der Sechs

»Glaube, dass wir oft noch ein bisschen zu sinnlos rumlaufen«

Kurz & Knapp
04.08.2019 18:28 Uhr
Tobias Strobl sieht ebenso noch Luft nach oben bei den Fohlen. Foto: Dirk Päffgen, Fohlen-Hautnah.de
Verfasst von Andreas Plum und Alexander Plum

Im Testspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Chelsea London lief Tobias Strobl auf der Sechserposition auf und agierte dort 75 Minuten lang. Nach dem 2:2-Remis gegen die ‚Blues‘ sprach der 29-Jährige von guten Ansätzen wusste aber auch, dass es noch einiges an Luft nach oben gibt. Und auch zu den Spekulationen um seine Person äußerte er sich.

»Ich glaube, dass wir heute einen sehr guten Test hatten. Ich glaube, dass wir das, was der Trainer verlangt hat, in der ersten Halbzeit gut umgesetzt haben«, befand Tobias Strobl nach der Partie bei 'Fohlen.TV' und fügte an: »Klar hatten wir auch Phasen, in denen wir die Ordnung verloren haben und in denen wir nicht mehr so gut gegen den Ball attackieren konnten. Aber im Großen und Ganzen haben wir es ganz gut gemacht.«

Vor allem zu Beginn der Partie zeigten die Borussen, was Marco Rose mit seinem System erreichen will. »Wir gewinnen hoffentlich die Bälle ein bisschen weiter vorne und haben es dann nicht mehr so weit bis zum Gegnertischen Tor«, erläutert Strobl die Vorteile des neuen Systems. »Das hat auch etwas mit Laufarbeit zu tun. Aber ich glaube, dass wir da alle sehr fleißig sind und das ganz gut umsetzen.«

Verbesserungspotenzial gibt es aber noch genug. Vor allem in Sachen Defensivarbeit und Stabilität. Die Gefahr ist groß, bei diesem System offen in einen Konter zu rennen, wenn nicht alle mitmachen. »Ich glaube, dass wir oft noch ein bisschen zu sinnlos rumlaufen«, befindet der 29-Jährige. »Wir müssen uns besser abstimmen, dass wir dann gemeinsam auslösen, dass wir schneller und leichter an die Bälle kommen und nicht so viel umsonst laufen.« 

Unterdessen äußerte sich Strobl zu den Spekulationen um seine Person, er könnte die Borussen in diesem Sommer verlassen wollen. »Ich bin Spieler von Borussia Mönchengladbach«, grinste er. Vertraglich gesehen ist das noch bis Sommer 2020 der Fall. Bleibt abzuwarten, ob Strobl seinen Vertrag bis dahin erfüllt, oder doch noch einen Wechsel vorzeitigen vorzieht. Noch bis Montag, 02. September besteht in die Deutschland die Möglichkeit, einen Vereinswechsel durchzuführen. Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung hat es wohl aber noch nicht gegeben.

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