FOHLENHAUTNAH
Hotel unter der Woche ohne Mindestaufenthalt

Die Fassade des Neubaus glänzt

Kurz & Knapp
23.05.2018 13:41 Uhr
Die Verkleidung des Gebäudes ist fast fertig. Foto: Hannah Gobrecht
Verfasst von Hannah Gobrecht

An zwei Baustellen wird derzeit bei Borussia Mönchengladbach gewerkelt: Der sportlichen Baustelle widmet sich allen voran Sportdirektor Max Eberl. Für die Großbaustelle gegenüber des Stadions sind jedoch andere verantwortlich. Im Mai wurde die Fassade weiter komplettiert, wodurch der Neubau von außen einen sehr fortschrittlichen Eindruck erweckt.

Bis zur Fertigstellung muss vor allem im Inneren noch einiges passieren, doch das Gebäude hat nun soweit Form angekommen, dass die Borussenraute vollständig sichtbar ist und nicht mehr von einem Gerüst verdeckt wird. Das Logo des „H4 Hotel Mönchengladbach“ ist ebenfalls angebracht.

Die Geschäftsstelle ist seit Ende der Saison nicht mehr über den Parkplatz P1 zu erreichen, zudem hat die Sportsbar für zwei Monate ihre Türen geschlossen, da dort das Foyer, das den Neubau direkt mit dem Stadion verbinden wird, entsteht. Eine Straße, die um den Neubau herum führt, wird ebenfalls gebaut. Für die Lizenzspieler und die Geschäftsführung soll an anderer Stelle als der derzeitigen ein Parkplatz entstehen. Laut der Vereinshomepage rechnet der Klub im August/September 2018 mit der Fertigstellung des Projekts. Zuletzt betonte Pressesprecher Markus Aretz, dass es nach einer „Punktlandung“ aussähe.

Hotel unter der Woche ohne Mindestaufenthalt

Im Hotel werden den Gästen dann 131 Gästezimmer und sechs Suiten zur Verfügung stehen. Seit Ende Februar können die Zimmer bereits für den Zeitraum nach der offiziellen Eröffnung des Hotels am 1. November gebucht werden. Für die Wochenenden gilt laut der Internetseite des Hotels ein Mindestaufenthalt von zwei Nächten. Unter der Woche können Gäste auch nur für eine Nacht einchecken. So zahlen Besucher aktuell zum Beispiel für eine Nacht am 5. Dezember für ein „Komfort Doppelzimmer“ inklusive Frühstück 93,20 Euro pro Zimmer/Nacht (Stand: 23.05.18).

Der Verein betonte vor Baubeginn, dass dadurch die Anzahl der Veranstaltungen (aktuell rund 400 im Jahr) bis auf 800 verdoppelt werden soll. Gerade für Konferenzen und Tagungen stellt der Borussia-Park dann ein noch attraktiveres Ziel dar. Die Kosten des Neubaus betragen laut Angaben des Klubs 31 Millionen Euro, die Borussia mit einem Eigenanteil von zehn Millionen Euro und einem Darlehen der Postbank finanziert.