FOHLENHAUTNAH
Sommer weiß, worauf es ankommt

Sommer: »Wir brauchen einen gierigen Spirit«

Kurz & Knapp
19.08.2018 08:57 Uhr
Yann Sommer trainiert stieg dieses Jahr im Trainingslager zur Fohlenelf. Foto: Dirk Päffgen
Verfasst von Hannah Gobrecht

Yann Sommer gehört bei Borussia Mönchengladbach zu den erfahrensten Spielern. Nicht nur deshalb ist er zusammen mit Lars Stindl von Dieter Hecking zum Kapitän ernannt wurden. Er geht in seine fünfte Saison als Stammkeeper am Niederrhein.

In seinen bisherigen Spielzeiten verpasste Sommer lediglich sechs Spiele in der Bundesliga. Er weiß also ganz genau, worauf es in der Liga ankommt, denn er hat mit dem VfL sowohl den Sprung auf Platz drei als auch die Achterbahnfahrt in der vergangenen Saison erlebt. Dabei hat Sommer vor allem die Hoffnung, dass die Leistung der Fohlen im nächsten Jahr endlich mal wieder konstant gut sind. »Wir wollen qualitativ  edes Wochenende unsere Leistung abzurufen. Das ist uns in den letzten zwei Jahren nicht konstant gelungen. Ich glaube, das ist der Key-Point bei uns«, so Sommer.

Neben Stindl und Sommer gehören Tony Jantschke, Tobias Strobl, Ibrahima Traoré und Oscar Wendt zum Mannschaftsrat, der in dieser Woche von den Spielern selbst gewählt wurde. Christoph Kramer, der im letzten Sommer von Dieter Hecking als Nachfolger von Christofer Heimeroth in den Mannschaftsrat berufen wurde, ist ab sofort nicht mehr dabei. 

Zusammen mit den genannten Jungs möchte Sommer dem Team ein starkes Gerüst bilden, um die Mannschaft zu führen. Als Lautsprecher agiert Sommer dabei jedoch nicht, wie er betont: »Ich werde nichts Künstliches anfangen. Ich werde probieren mit den anderen Jungs, die die Leader sind, die jungen Spieler zu führen. Wir sind verantwortlich dafür, dass wir dieses gute Gefühl auf dem Platz entwickeln. Damit wir erfolgreich sind, brauchen wir ein tolles Team und einen gierigen Spirit«, fordert der Schlussmann. Loslegen kann der VfL damit gleich heute, wenn es um 18:30 Uhr im DFB-Pokal das erste Mal seit Mai wieder "richtig" zur Sache gehen wird.