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Hecking über Stindl: »Hervorragender Innenverteidiger«

Kurz & Knapp
05.10.2018 10:27 Uhr
Lars Stindl stand in Wolfsburg das erste Mal wieder im Kader und hatte beim Aufwärmen sichtlich Spaß. Foto: Dirk Päffgen
Verfasst von Hannah Gobrecht

Gegen den VfL Wolfsburg feierte Lars Stindl sein kleines Comeback, denn nach monatelanger Zwangspause stand der 30-jähriges erstmals wieder im Kader. In München könnte er laut Hecking »im Laufe des Spiels« eine Rolle spielen. Hecking sieht seinen Kapitän jedoch nicht mehr in der Sturmspitze.

»Ich glaube, er ist ein hervorragender Innenverteidiger. Ich glaube, das kann er sehr gut spielen«, sagte Dieter Hecking auf der gestrigen Pressekonferenz schmunzelnd. Hecking zeigte sich zwei Tage vor dem Spiel beim Rekordmeister gut aufgelegt und hatte den einen oder anderen Spruch parat, um kurz darauf jedoch wieder ernst zu werden. 

»In diesem 4-3-3-System sehe ich Lars als einen der beiden Achter«, unterstrich Hecking seine Pläne mit Stindl. Auf der zentralen Sturmposition ist Neuzugang Alassane Plea vorerst gesetzt, zudem gibt es mit Raffael eine weitere Option, sobald dieser seine Wadenprobleme auskuriert hat. Stindl kennt die Position im zentralen Mittelfeld bestens aus der Vergangenheit, denn bei Hannover 96 war er fast ausschließlich dort unterwegs. Bei der Fohlenelf rückte er weiter nach vorne, war auf dem Papier oft als Mittelstürmer nominiert und lief stets die langen Wege nach hinten, um die Defensivarbeit zu verrichten. Er eroberte in der eigenen Hälfte die Bälle und fehlte dadurch gleichzeitig vorne als Anspielstation. Mit der Versetzung nach hinten wirkt Hecking dieser Tatsache entgegen.

So bekommt das ohnehin schon sehr prominent besetzte Mittelfeld einen weiteren Konkurrenten dazu. Doch es dürfte alle freuen, wenn der Kapitän endlich wieder richtig mitmischen kann. Vielleicht bekommt er schon morgen in der Allianz-Arena je nach Spielverlauf ein paar Minuten. »Es kann sein, dass er in München im Laufe des Spiels für uns wichtig wird«, formulierte es Hecking geheimnisvoll. 

»Für ihn geht die Saison nach der Länderspielpause richtig los. Dann ist er nochmal zwei Wochen weiter. Wir haben noch ein Freundschaftsspiel in der nächsten Woche, da wird er sicherlich seine Einsatzzeiten bekommen«, so Hecking, der damit das vereinbarte Testspiel (Fr, 12. Oktober, 18:45 Uhr) beim Wiener Sport-Club in der kommenden Woche ansprach. Sicher ist nur eines: Matthias Ginter und Nico Elvedi müssen sich um ihren Stammplatz in der Innenverteidigung nicht fürchten.