Plea fraglich, Cuisance fällt aus
Eberl: »Bin froh, dass es zu meiner Zeit noch keine Videoanalyse gab«
Archivfoto: Heiko van der Velden
  Vorbericht
02.11.2018 12:37 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Vier Tage nach der 0:5 Klatsche gegen Bayer 04 Leverkusen und dem Ausscheiden im DFB-Pokal empfängt Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15:30 Uhr) Fortuna Düsseldorf. Bis dahin bleibt es ein großes Fragezeichen, wie die Mannschaft den Rückschlag verkraftet. Dieter Hecking und Max Eberl standen heute bei der Pressekonferenz Rede und Antwort.

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Es ist jedem schon passiert: im Straßenverkehr, beim Sport, beim Einkaufen oder bei einer Gefälligkeit. Fast überall kann Ihnen ein Missgeschick unterlaufen, das anderen einen Schaden zufügt. Das ist vollkommen normal und gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen.

»Die Mannschaft war sehr kritisch sich selbst gegenüber, vor allem, was die Schlussphase und die letzten 20 Minuten gegen Leverkusen angeht. Da sind unsere Führungsspieler auf dem Platz gefordert, dass sie erkennen, dass es nach dem 0:3 reicht. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir sogar noch ein sechstes Tor kassiert hätten«, so Dieter Hecking auf der Pressekonferenz am Freitag.

Mannschaft im Entwicklungsprozess

»Das darf uns in der Form eigentlich nicht passieren. Das ist uns im letzten Jahr dreimal passiert, da haben wir auch schon drauf hingewiesen«, führte er weiter aus, um dann zu betonen, dass sein Team noch weiter reifen muss. »Da sieht man, dass die Mannschaft immer noch in einem Prozess und in Entwicklungsschritten ist, in dem solche Dinge immer mal wieder vorkommen. Dass man sie als Trainer nicht haben möchte, ist klar.«

Eberl beeindruckt von Reaktion der Fans

Auch Sportdirektor Max Eberl äußerte sich zur Pokalpleite und sah es ähnlich. »Ich war froh, dass es zu meiner Zeit noch keine Videoanalyse gab, in der die Fehler aufgezeigt wurden, sonst hätte ich nicht so viele Spiele gemacht. Was nach dem 0:3 passiert ist, hat uns alle geärgert. Da sollten solche Kontersituationen nicht mehr passieren. Da muss man es als Mannschaft hinbekommen, dass man würdig ausscheidet und nicht mit einem 0:5 ein bisschen das kaputt macht, was man aufgebaut hat. Was mir imponiert hat, war die Reaktion der Leute im Stadion, die das sicher auch geärgert hat, die das aber trotzdem honoriert haben, was wir in den letzten Wochen aufgebaut haben«, so Eberl.

Fünf Gegentore im eigenen Stadion tun nicht nur den Fans weh - sie setzen sich vor allem in den Köpfen der Spieler fest, die jetzt schnell wieder aufgerichtet werden müssen. »Ich glaube, dass wir stabil genug sind, um das abzuschütteln. Für den Moment hat es natürlich eine Wirkung, wenn man zu Hause 0:5 verliert. Aber unsere Mannschaft weiß auch, dass sie in den Wochen vorher verdammt viel gut gemacht hat«, unterstrich Hecking, der gegen Fortuna Düsseldorf erneut auf Raffael zurückgreifen kann. 

Cuisance fällt aus

Bei Alassane Plea ist es noch nicht sicher, ob es für das Spiel am Sonntag reichen wird. »In Bremen wird er uns zur Verfügung stehen, gegen Düsseldorf wird es knapp«, sagte Hecking. Definitiv nicht mit dabei sein wird Michael Cuisance, der sich eine Prellung am Mittelfuß zugezogen hat. Julio Villalba fällt weiterhin mit einer schweren Schulterprellung aus.

Mit Fortuna Düsseldorf kommt ein Aufsteiger an den Niederrhein, der zum Saisonstart fünf Punkte sammeln konnte. Seitdem sind jedoch keine mehr hinzubekommen, wodurch die Fortunen gemeinsam mit dem VfB Stuttgart das Schlusslicht der Tabelle bilden. »Im Moment haben sie aufgrund der letzten Ergebnisse den Druck, den sie vielleicht noch nicht so früh in der Saison haben wollten. Wenn du als Aufsteiger startest, dann ist man von Euphorie getragen. Das haben sie in den ersten vier Spielen hervorragend gemacht. Die Art und Weise der letzten Spiele war nicht so erfolgreich. Aber aus dem 1:7 gegen Frankfurt und dem Spiel gegen Wolfsburg Rückschlüsse für unser Spiel zu ziehen, halte ich für fatal«, so Hecking, der in den Rheinländern definitiv keinen Aufbaugegner sieht.

26 Kilometer Luftlinie zwischen den Stadien

»Das ist eine Mannschaft, die dem Spiel gegen Gladbach sicherlich entgegenfiebert. Das ist für sie eines der Spiele der Saison. Sie werden auch für ihre Fans versuchen, alles rauszuholen, um uns das Leben schwer zu machen. So erwarte ich Fortuna Düsseldorf«, erklärte Hecking vor dem ‚Derby‘. »Für mich gab es immer die Rivalität zum FC. Es ist ein Derby aufgrund der Nähe. 26 Kilometer Luftlinie liegen zwischen den Stadien, aber vom Sportlichen her ist das große Derby gegen den FC Köln«, stellte Eberl klar.

Trotzdem gaben die Fans der Fohlenelf nach dem Leverkusen-Spiel eine klare Forderung mit auf den Weg: Drei Punkte müssen her, erst recht gegen Fortuna. Man darf gespannt darauf sein, wie sich die Mannschaft nach dem Rückschlag unter der Woche nun am Sonntag im ausverkauften Borussia-Park präsentieren wird.

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