14. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart 3:0 (0:0)
Fohlenelf schlägt Stuttgart und festigt Platz zwei
Eingewechselt und dann direkt getroffen - Raffael gegen den VfB. Foto: Dirk Päffgen.
  Spielbericht
09.12.2018 20:14 Uhr
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Verfasst von Andreas Plum

Mit 3:0 gewann Borussia Mönchengladbach am Sonntag zum Abschluss des 14. Spieltags gegen den VfB Stuttgart und hat den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Die Joker Raffael und Florian Neuhaus sowie ein Eigentor von Weltmeister Benjamin Pavard sorgten für den verdienten Sieg der Fohlenelf.

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Borussias Trainer Dieter Hecking musste gegen die Schwaben weiterhin auf Mamadou Doucouré (Muskelbündelriss im Oberschenkel), Julio Villalba (Außenbandriss im Sprunggelenk), Jonas Hofmann (Muskelverletzung im Hüftbeuger), Christoph Kramer (Außenbandverletzung im Sprunggelenk) und Matthias Ginter (Fraktur der Augenhöhle und des Kiefers) verzichten. Im Vergleich zur Niederlage in Leipzig änderte der 54-Jährige seine Startformation auf zwei Positionen: Lars Stindl rückte auf die Acht und verdrängte Florian Neuhaus, für den Ibrahima Traoré von Beginn an auflief und die Stindl-Position in der Offensive besetzte. Für den Guineer war es der erste Startelf-Einsatz seit dem 24. Oktober 2017.

Fohlenelf mit mehr Ballbesitz, aber ohne zwingenden Chancen

Die Fohlenelf hatte von Beginn an die Spielkontrolle und mehr Ballbesitz und setzte die ersten Nadelstiche. Erst landete ein Fernschuss von Traoré in den Armen von Zieler (7.), ehe Plea sieben Minuten später ebenfalls an Zieler scheiterte (14.). Generell waren die Borussen die bessere Mannschaft und spielte nach vorne. Aber sie taten sich schwer, sich gegen den tiefstehenden VfB entscheidend in Szene zu setzen. Zwingende Tormöglichkeiten blieben so in der Folgezeit Mangelware. In der 26. Minute zappelte die Kugel dann erstmals in den Maschen, doch der vermeintliche Führungstreffer von Plea fand aufgrund einer Abseitsstellung des Franzosen keine Anerkennung. Allerdings hätte er auch nicht noch den Fuß hinhalten müssen, denn die Kugel wäre nach dem Schuss von Lang auch so reingegangen.

So stand es weiterhin 0.0 im Borussia-Park, der merkte, dass die Fohlenelf irgendwie am Drücker war. Doch dann konnte sie sich bei ihrem Schlussmann Sommer bedanken, dass man nicht plötzlich im Hintertreffen lag. Nach einem schnellen Konter der Schwaben klärte der Schweizer stark im Eins-gegen-Eins gegen Mario Gomez (30.). Nach der fälligen Ecke verzog Kempf dann deutlich (31.). Zwei Minuten vor der Pause hatte dann Strobl die Führung auf dem Fuß, scheiterte mit seinem strammen Volleyschuss aber am stark reagierenden Zieler (42.), der den Ball noch über die Latte lenken konnte.

So ging es torlos in die Kabinen. Grundsätzlich war der VfL die bessere Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz und auch mehr Torschüsse zu verzeichnen. Nur richtig zwingende Chancen und damit auch die Tore waren eben Mangelware.

Joker Raffael sticht und besorgt die Führung

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Borussen mehrheitlich das Spielgerät in den eigenen Reihen. Die erste gute Möglichkeit hatte aber der VfB. Eine Ecke landete am langen Pfosten bei Gentner, der den Ball sofort aufs Tor brachte. Sommer war eigentlich schon geschlagen, aber Elvedi hatte rechtzeitig den Fuß dazwischen und verhinderte den möglichen Rückstand (54.).

Nach etwas über einer Stunde nahm Hecking dann die ersten Wechsel vor und brachte Neuhaus und Raffael für Zakaria, der zuvor die fünfte Gelbe Karte kassierte und damit in Hoffenheim fehlen wird, und Plea (61.). Und mit seinen Wechseln hatte Hecking genau richtig gelegen, denn der Brasilianer sorgte acht Minuten später für die erlösenden Führung der Borussen. Neuhaus konnte links im Strafraum flanken und fand Raffael am Fünfmeterraum - der Gladbacher stieg unbedrängt hoch und nickte per Kopf zum 1:0 ein (69.).

Auch Joker Neuhaus sticht

Die Führung tat den Borussen gut und war zugleich der Dosenöffner. Und die Borussen legten den zweiten Treffer nach. Traore hielt die Kugel rechts im Strafraum so gerade noch im Spiel und fand auf der linken Seite Hazard mit seiner Flanke. Der Belgier gab sofort zu Neuhaus in der Mitte ab, der eiskalt blieb und zum 2:0 ins lange Eck einschob (77.).

Damit war der Drops im Borussia-Park gelutscht. Für den VfB kam es allerdings noch dicker. Erst wurde Thommy nach wiederholtem Foulspiel vorzeitig unter die Dusche geschickt (83.), ehe Benjamin Pavard eine Minute später nach einer Hereingabe von Stindl die Kugel in die eigenen Maschen legte (84.).

So stand am Ende ein 3:0-Sieg für die Fohlenelf, der gerade aufgrund der zweiten Halbzeit völlig verdient war. Unter dem Strich war es in dieser Saison der siebte Heimsieg im siebten Heimspiel, wodurch man den zweiten Tabellenplatz festigte – stark!

Die Bilder zum zehnten Heimsieg in Folge haben wir in einer Fotostrecke für Euch hochgeladen (hier klicken).

Die Kurzstatistik zum Spiel:

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Lang, Jantschke, Elvedi, Wendt – Strobl – Stindl, Zakaria (61. Neuhaus) – Traoré (78. Johnson), Hazard, Plea (61. Raffael)

Weiter im Kader: Sippel (ETW), Beyer, Cuisance, Herrmann

VfB Stuttgart: Zieler – Baumgartl, Pavard, Kempf – Beck (46. Thommy), Insua – Gentner, Aogo (26. Castro) – Donis (75. Dajaku), Gonzalez – Gomez

Weiter im Kader: Grahl (ETW), Akolo, Aidonis, Sarpei

Tore: 1:0 Raffael (69.), 2:0 Neuhaus (77.), 3:0 Pavard (84., Eigentor)

Gelbe Karten: Strobl, Zakaria / Aogo, Kempf, Thommy

Gelb-Rote Karte: Thommy (83. wiederholtes Foulspiel)

Bes. Vorkommnisse: Keine

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Zuschauer: 48.590 (Borussia-Park)

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Veröffentlicht:  15.03.2019 22:43 Uhr

Mit 1:1-Unentschieden trennte sich Borussia Mönchengladbach am Freitagabend vom SC Freiburg. Vincenzo Grifo hatte den Sportclub zunächst in Führung gebracht, ehe Alassane Plea ausglich für die Fohlenelf, die sich unheimlich schwer tat und sich am Ende mit dem einen Punkt begnügen musste.

Veröffentlicht:  15.03.2019 11:46 Uhr

Es gibt diese Fußballspieler, die einen Verein verlassen, um irgendwann wieder zu diesem zurückzukehren, weil sie ihr sportliches Glück woanders nicht gefunden haben. Christoph Kramer ist dafür ein Beispiel, Vincenzo Grifo ebenfalls. Heute Abend trifft er auf seine alten Kollegen.

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