4. Spieltag: Hertha BSC Berlin – Borussia Mönchengladbach 4:2 (2:1)
2:4! Defensiv schwache Fohlen verlieren in Berlin
Alassane Plea traf in Berlin. Archivfoto: Dirk Päffgen.
  Spielbericht
22.09.2018 17:29 Uhr
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Verfasst von Andreas Plum

Mit 2:4 verlor Borussia Mönchengladbach am Samstagnachmittag gegen Hertha BSC Berlin und musste so im vierten Bundesligaspiel die erste Niederlage hinnehmen. Und das auch völlig verdient, weil man vor allem in der Defensive alles andere als auf Ballhöhe war. Thorgan Hazard und Alassane Plea trafen für die Borussen.

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Borussias Trainer Dieter Hecking musste in der Bundeshauptstadt weirterhin auf Kapitän Lars Stindl (Aufbautraining nach schwerer Kapsel- und Bandverletzung mit Verletzung des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk), Mamadou Doucouré, Julio Villalba (beide Aufbautraining nach Muskelbündelriss), Josip Drmić (Rückenbeschwerden) sowie auf Michael Lang (Aufbautraining nach Teilriss des Außenbandes im rechten Knie)verzichten. Und auch für Raffael kam ein Einsatz bei seinem Ex-Klub zu früh. Der Brasilianer hatte weiter mit Wadenproblemen zu kämpfen.

Und so schickte Hecking im gewohnten 4-3-3-System zunächst exakt die Elf ins Rennen, die in der Vorwoche gegen Schalke gewonnen hatte.

Gleich gute Möglichkeiten auf beiden Seiten

Den in grünen Trikots spielenden Borussen gehörte unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw die erste Offensivaktion – und gar keine so schlechte. Hazard wurde rechts in Szene gesetzt und setzte zum Solo in den gegnerischen Strafraum an. Dort konnte die Hertha-Defensive den Belgier nicht stoppen, der die Kugel allerdings mit rechts am linken Pfosten vorbeilegte (4.). auf der Gegenseite köpfte Duda das Leder im Strafraum freistehend über das Tor (5.). Dann wieder die Fohlen. Plea setzte im Strafraum zum Drehschuss an, doch die Hertha-Abwehr hatte aufgepasst (7.).

Grundsätzlich war die ‚Alte Dame’ in der Anfangsphase das optisch überlegene Team und hatte auch mehr Ballbesitz, während die Borussen aus einer kompakten Defensive heraus auf Konter lauerten. Dass es nach zwanzig Minuten dann insgesamt erst drei Torschüsse gab lag vor allem daran, weil sich beide Teams hinten eben sehr aufmerksam verteidigten.

Hertha weiter aktiver, aber Hazard trifft

Dann hätte aber die Hertha gut und gerne in Führung gehen können. Nach ecke von Lazaro war es Kalou, der die Kugel am langen Pfosten Gott sei dank nicht erreichte (24.). Kurze zeit später glänzte Sommer abermals mit einem starken Reflex gegen Ibišević, der aber im Abseits gestanden hatte (25.).

Und vier Minuten später rappelte es in der Kiste und die Fohlen lagen in Front! Nach einem langen Ball brachte Stark Johnson im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Schmidt zeigte sofort auf den Piunkt. Und von dort aus blieb Hazard diesmal cool und zimmerte die Kugel zum 1:0 in die Tormitte (29.).

Berlin antwortet schnell und dreht auch noch das Spiel

Doch die Freude über die Führung währte nicht lange, denn die Hertha fand sofort  die passende Antwort. Genau 43 Sekunden nach dem Rückstand glich Ibišević zum 1:1 aus (31.). Plattenhardt bekam auf links sehr viel Zeit zur Flanke, in der Mitte stand der Angreifer völlig frei und nickte zum Ausglich ein.

Und dann kam es für die Borussen noch schlimmer – weil man in der Defensive schwamm und völlig schläfrig agierte. Denn nur drei Minuten und 33 Sekunden später sorgte Lazaro für die erstmalige Führung der Gastgeber. Duda spielte aus dem Zentrum auf Dilrosun, der Elvedi auf links stehen ließ und perfekt auf Lazaro flankte, der ins rechte Eck einköpfte (34.).

Die Borussen waren mittlerweile richtig von der Rolle und konnten sich bei Sommer bedanken, zur Pause nicht schon fast aussichtslos hingen zu liegen. Der Torhüter klärte abermals mit einer starken Parade gegen Grujic (37.).  Zur Pause lag die Hertha dann verdient mit 2:1 in Front. Die Borussen zeigten sich schwach in den ersten 45 Minuten, was die Daten unterstrichen: 7:5 Torschüsse, 5:2 Ecken und 55 Prozent gewonnene Zweikämpfe für die Gastgeber.

Dieter Hecking reagierte in der Pause auf die dürftige Vorstellung und führte gleich einen doppel-Wechsel durch. Neuhaus und Herrmann kamen für Johnson und Jantschke. Doch den gewünschten Effekt brachte das zunächst nicht. Den Fohlen fehlte weiterhin die Leichtigkeit und sie wirkten verkrampft. Anders die Hertha, die weiter am Drücker blieb und Möglichkeiten hatte. So wie Ibišević, der das Ziel nur knapp verpasste (52.). Zwei Minuten später hatte Pela den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Franzose legte die Kugel nach Zuspiel von Herrmann am Tor vorbei (54.).

Ibišević sorgt für die Vorentscheidung, Plea trifft, Duda macht alles klar

So langsam aber sicher kamen die Borussen besser in die Partie und suchten den Ausgleich. Das ergab natürlich Räume für die Berliner. Und den nutzen sie dann auch und sorgten nach etwas über einer Stunde für die Vorentscheidung. Nach einem ordentlichen Angriff der Borussen ergab sich ein Konter für die Hertha, die den eiskalt abschloss. Allerdings waren die Borussen da alles andere als auf Ballhöhe. Nach einem Konter über Kalou stand Ibišević im Fünfer völlig blank und musste nur noch zum 3:1 einschieben (63.).

Doch wer jetzt gedacht hat, dass sich die Borussen in ihr Schicksal ergaben, sah sich getäuscht. Vier Minuten später brachte Plea den VfL mit einem sehenswerten Kopfballtreffer wieder zurück in die Partie (68.). Aber erneut hatte Berlin die passende Antwort und stellte wenige Minuten später wieder den alten Abstand her. Dilrosun war nach Doppelpass mit Skjelbred durch und passte in den Rückraum, wo Duda herbeieilte und von der Strafraumgrenze Sommer keine Abwehrchance ließ – 4:2 für Berlin (73.).

Damit war die Messe in der Bundeshauptstadt eine  Viertelstunde vor Schluss zugunsten der Hertha gesungen. Die Gastgeber spielten die Uhr routiniert runter, die Borussen glaubten nicht mehr an einen Zähler. Am Ende kassierten die Borussen zu recht die erste Niederlage der Saison, weil man vor allem im Defensivverhalten einfach schlecht war und auch aus dem Mittelfeld heraus wenig bis gar keine Ideen hatte.

Die Kurzstatistik zum Spiel:

Hertha BSC Berlin: Jarstein – Lazaro, Stark, Lustenberger, Plattenhardt – Maier – Kalou, Grujic (72. Skjelbred), Duda, Dilrosun – Ibišević (76. Selke)

Weiter Im Kader: Kraft (ETW), Luckassen, Mittelstädt, Dardai, Jastrzembski

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Elvedi (77. Cuisance), Ginter, Jantschke (46. Herrmann), Wendt – Strobl – Hofmann, Zakaria – Hazard, Johnson (46. Neuhaus), Plea

Weiter im Kader: Sippel (ETW), Beyer, Kramer, Traoré

Tore: 0:1 Hazard (29., Foulelfmeter), 1:1 Ibišević (31.), 2:1 Lazaro (34.), 3:1 Ibišević (63.), 3:2 Plea (68.), 4:2 Duda (73.)

Gelbe Karten: Duda, Stark / Zakaria, Herrmann

Bes. Vorkommnisse: Keine

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)

Zuschauer: 51.852 (Olympiastadion Berlin)

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