Die Stimmen zum Spiel
»Ein Ritt auf der Rasierklinge«
Die Fohlen jubeln nach dem Tor durch Nico Elvedi. Foto: Dirk Päffgen
  Nachbericht
10.03.2019 10:14 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Wichtiger als eine fußballerische Glanzleistung war am Samstagabend definitiv das Ergebnis. Das brachte den Fohlen im Rennen um Europa wichtige drei Punkte ein. Hinterher waren die Borussen froh, sich diesen Erfolg erarbeitet zu haben.

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Gegen Bayern verschlief die Fohlenelf den Beginn, in Mainz legte sie los wie die Feuerwehr. Nach einer Kombination über Zakaria und Hazard landete der Ball bei Stindl, der seinen Meister nach 95 Sekunden gleich zweimal in Nullfünf-Keeper Florian Müller fand. »Da hätte ich uns gerne das Spiel ein bisschen einfacher gemacht«, ärgerte sich Stindl nach dem Spiel über die vergebene Chance. »Das war ein klasse Angriff von uns«, lobte Hecking, der aber ebenso bemerkte, dass ein frühes Tor »vieles beruhigt hätte.«

»Faden verloren« 

In den ersten 20 Minuten waren die Borussen gut im Spiel und hielten die Mainzer fern vom eigenen Tor. »Dann haben wir den Faden verloren und zu viele Abschlüsse von Mainz zugelassen«, kritisierte Hecking. Sechs Schüsse feuerten die Rheinhessen in der Folge ab - die Borussen im gleichen Zeitraum keinen einzigen. Die Versuche auf das Tor von Yann Sommer waren zwar nicht gefährlich, trotzdem gab der VfL die Kontrolle aus der Hand und hatte Glück, dass die Heimelf ihre Angriffe nicht ordentlich zu Ende spielte und die Nachlässigkeiten des VfL-Teams ungestraft ließ.

Kein Spielfluss

Die Partie spielte sich mehr und mehr in der Gladbacher Hälfte ab. »Aus den vergangen Spielen haben wir die Lehre gezogen, dass wir nicht immer den Gegner pressen müssen, sondern auch mal gestaffelt stehen können«, erklärte Stindl die Taktik der Borussen, die spielerisch nicht glänzen konnte, aber die knifflige Aufgabe vollends und geschlossen annahm. Doch die Mainzer zwangen die Hecking-Elf permanent zu Fehlern, was die Fohlen mehr und mehr verunsicherte und einen flüssigen Spielaufbau unterband.

»Wir haben als Team konzentriert verteidigt, uns in jeden Ball geworfen und hatten auch das Spielglück, das man braucht«, analysierte Tony Jantschke, der erstmals seit dem 9. Dezember (3:0 Sieg gegen den VfB Stuttgart) wieder auf dem Rasen stand. »Bis auf ein paar Distanzschüsse, die wir sogar noch etwas besser hätten verteidigen können, haben wir in der Defensive nichts zugelassen«, so Jantschke.

Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass den Nullfünfern bis zur Pause phasenweise zu viel Raum gegeben wurde und die zahlreichen Fehlpässe und Ungenauigkeiten auf VfL-Seite große Sorge bereiteten. »Wir haben die Konter überhaupt nicht gut ausgespielt«, haderte Spielführer Lars Stindl. Der Halbzeitpfiff kam dann für die Borussen gelegen.

»Haben sicher ein bisschen Glück gehabt«

»In der zweiten Halbzeit kam Mainz nicht mehr zu vielen Aktionen offensiv. Dann muss man selbst das Tor machen. Das ist uns durch eine Standardsituation gelungen«, sagte Hecking. Nach 63 Minuten war Nico Elvedi dann zur Stelle. »Eigentlich war ich überrascht, dass der Ball zu mir gekommen ist. Dann treffe ich ihn super und bin froh, dass er reingegangen ist«, so Elvedi. Tobias Strobl bereitete das Tor unbeabsichtigt mit dem Schienbein vor. »Dann braucht man halt mal so einen Dosenöffner nach einer Standardsituation. Beim Tor haben wir sicher ein bisschen Glück gehabt, aber das gehört im Fußball dazu«, befand er. Bis zum Schluss waren die Mainzer offensiv harmlos, wodurch die Fohlenelf nicht als unverdienter, aber durchaus als glücklicher Sieger vom Platz ging. 

Selbstvertrauen getankt

»Letztendlich war es ein dreckiger Arbeitssieg – aber das sind die schönsten Siege«, grinste Stindl. »Es war aber bis zum Ende ein Ritt auf der Rasierklinge. Man hat gesehen, dass die Leichtigkeit nicht so da war wie wir es schon hatten«, kommentierte Hecking und zeigte sich sichtlich erleichtert, dass seine Mannschaft die drei Punkte entführen konnte. »Es war wichtig, dass wir einfach mal ein 1:0 mitnehmen. Das gibt uns jetzt hoffentlich ein bisschen mehr Sicherheit und Vertrauen«, hofft der Cheftrainer. Eines ist sicher: Geschadet hat dieser schwere Auswärtssieg seinem Team garantiert nicht…

Die Bilder zum Spiel haben wir in einer Fotostrecke für Euch hochgeladen (hier klicken)

Was Elvedi zu seinem Tor des Tages zu sagen hatte, könnt Ihr in unserem Artikel lesen (hier klicken).

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