Fohlen müssen in Hannover bis zum Schluss zittern
»Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht«
Thorgan Hazard scheitert in dieser Szene an Keeper Michael Esser. Foto: Dirk Päffgen
  Nachbericht
14.04.2019 09:48 Uhr
 | 
Verfasst von Hannah Gobrecht

Der 1:0 Auswärtssieg der Fohlen hat durch den sehr langen Ausfall von Lars Stindl in der Nachbetrachtung einen bitteren Beigeschmack. Neben dem Mitgefühl für ihren Kapitän machte sich nach Schlusspfiff aber auch Erleichterung bei den Akteuren breit, die sich zurecht über die vergebenen Chancen ärgerten.

Werbeanzeige
Schaffrath Onlineshop
Bestellen Sie bequem von Zuhause aus!


Bestellen Sie bequem von Zuhause aus rund um die Uhr in unserem neuen Schaffrath Onlineshop!
Derzeit bieten wir Ihnen Artikel aus folgenden Bereichen zum Kauf an: Dekoration & Wohnacces-soires, Schlafen & Bettwäsche, Leuchten & Lampen, Decken & Kissen, Badaccessoires, Haus-haltsartikel, Töpfe & Pfannen, Gardinen & Vorhänge, Bilder und Teppiche

Die gute Nachricht vorneweg: Nach mehreren gescheiterten Anläufen hat die Fohlenelf am Samstagnachmittag die 50-Punkte-Marke geknackt und bleibt auch nach den restlichen Partien des 29. Spieltages auf dem fünften Tabellenplatz.

Doch die Partie in der HDI-Arena war am Samstagnachmittag noch keine Minute alt, als Lars Stindl mit schmerzverzerrtem Gesicht das Feld verlassen musste. »Wir hatten erst mal einen Schockmoment, als wir unseren Kapitän verloren haben. Das sah nicht schön aus«, zeigte sich Tobias Strobl betroffen. »Ich hoffe nur, dass wir diesen Sieg nicht teuer erkauft haben und wünsche Lars alles Gute. Ich drücke ihm die Daumen und hoffe, dass er sich nicht schwer verletzt hat«, schloss sich Christoph Kramer den Genesungswünschen umgehend an. Stindl wurde vom Feld umgehend ins Krankenhaus gebracht und noch am Samstagabend operiert, um den Schienbeinbruch zu fixieren. 

»Wenn der reingeht, ist vieles einfacher« 

Doch den Borussen gelang es, den Verlust von Stindl abzuschütteln und beinahe hätte Florian Neuhaus bereits nach 14 Minuten die Führung erzielt. Mit einem Lupfer überwand er Schlussmann Esser, der sich bei seinem Mitspieler Wimmer bedanken konnte, dass dieser den Ball im letzten Moment noch von der Linie kratzte. 

»Ich denke, wenn wir gleich in der ersten Halbzeit unsere Torchancen besser ausgenutzt hätten, wäre das Spiel ganz anders gelaufen«, zeigte sich Neuhaus selbstkritisch. »Wenn der reingeht, ist vieles einfacher. Ansonsten war es klar, dass es heute ein Arbeitssieg wird«, kommentierte Mitspieler Herrmann die Szene.

Fehlende Konsequenz

Thorgan Hazard und Raffael hatten vor der Pause weitere Gelegenheiten, doch es fehlte die nötige Konzentration und Präzision. Bis zum Strafraum machte es der VfL ordentlich, doch dann mangelte es den Borussen an der letzten Entschlossenheit. »Leider haben wir zum wiederholten Male die Konsequenz im Abschluss vermissen lassen und keine Tore erzielt, obwohl sie möglich gewesen wären«, merkte Hecking kritisch an. Die Harmlosigkeit bei Standardsituationen, insbesondere bei Eckbällen, war zum wiederholten Male erschreckend. »Wir haben uns das Leben unnötig schwer gemacht. Glücklicherweise sind wir dann in der zweiten Halbzeit in Führung gegangen.« 

Sommer mit Glanzparade

Nach dem Seitenwechsel war Raffael zur Stelle, dessen Versuch der Ex-Borusse Julian Korb unhaltbar ins Netz abfälschte. »Wir müssen dann den Deckel drauf machen, um die Ruhe zu haben. Wir sind entspannter, wenn wir mal das 2:0 machen«, so Strobl. Doch die Dominanz der Borussia ließ praktisch mit dem 1:0 nach. Weydandt zwang Sommer in der 70. Minute zu einer Glanztat und die Borussen konnten sich bei ihrem Torhüter bedanken, der den Ausgleich mit seiner tollen Parade reaktionsschnell verhinderte.

»Am Ende zählt das Ergebnis«

Die größte Chance im zweiten Durchgang vergab dann wenige Minuten vor dem Ende Raffael. Der Brasilianer donnerte den Ball über den leeren Kasten und so mussten die Gladbacher noch ein wenig zittern, bis der erleichternde Schlusspfiff ertönte. »Dieser Sieg ist enorm wichtig. Man kann immer viel über die Leistung einer Mannschaft reden, aber am Ende eines Spiels zählt nun mal das Ergebnis. Deshalb war es ganz wichtig für uns, heute endlich mal wieder ein Spiel zu gewinnen«, lautete das Fazit von Christoph Kramer. »Wir hatten genug Chancen und hätten nicht auf so ein abgefälschtes Ding zum Sieg angewiesen sein müssen, aber am Ende nehmen wir drei Punkte mit nach Hause. Das tut enorm gut.« 

Am kommenden Samstag (18:30 Uhr) trifft die Mannschaft von Dieter Hecking auf RB Leipzig. Im Borussia-Park müssen die Fohlen sich jedoch deutlich steigern und vor allem vor dem gegnerischen Tor abgezockter agieren. Vergebene Großchancen könnten ansonsten bitterböse von effektiven Leipziger Gästen bestraft werden.

Werbeanzeige

Wir unterbieten die Prämie ihrer Versicherung um 10% bei gleichem Gefahrenumfang, gleicher Versicherungssumme, vergleichbarem Deckungskonzept.

Werbeanzeige
Postbank Fankurve
Einlaufkinder Spezial

Zum letzten Spiel der Saison 2018/19, dem Borussen-Duell am Samstag, den 18. Mai 2019 (Anpfiff 15.30 Uhr), suchen wir bereits jetzt 11 Kinder (5-10 Jahre, max. 1,50 m), die Hand in Hand mit den Stars der FohlenElf in den BORUSSIA-PARK einlaufen möchten.

Veröffentlicht:  15.04.2019 12:04 Uhr

Auf der Trainerposition hat Max Eberl in Marco Rose seinen absoluten Wunschkandidaten für den Verein gewinnen können. Nun sucht der Sportdirektor eine weitere Person, die das bisherige ’Dreigestirn’ der sportlichen Verantwortung ergänzen soll.

Veröffentlicht:  14.04.2019 09:48 Uhr

Der 1:0 Auswärtssieg der Fohlen hat durch den sehr langen Ausfall von Lars Stindl in der Nachbetrachtung einen bitteren Beigeschmack. Neben dem Mitgefühl für ihren Kapitän machte sich nach Schlusspfiff aber auch Erleichterung bei den Akteuren breit, die sich zurecht über die vergebenen Chancen ärgerten.

Werbeanzeige
Autohaus Louis Dresen GmbH & Co. KG - Aachener Straße 235 - 41061 Mönchengladbach
Fohlen-Hautnah.de ist ein offiziell eingetragenes Magazin bei der Deutschen Nationalbibliothek (ISSN 1868-8233). Nachdruck und Weiterverarbeitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung.