Testspiel: Borussia Mönchengladbach – FC Ingolstadt 0:1 (0:0)
0:1! Borussia kassiert erste Niederlage der Vorbereitung
Alassane Pléa und die Borussen unterlagen Ingolstadt mit 0:1- Foto: Dirk Päffgen.
  Testspiel
29.07.2018 19:16 Uhr
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Verfasst von Andreas Plum

Borussia Mönchengladbach hat das abschließende Testspiel im Rahmen des Trainingslagers am Tegernsee verloren. Auf der Heimreise an den linken Niederrhein unterlagen die Borussen Zweitligist FC Ingolstadt in Herzogenaurach mit 0:1.

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Borussias Trainer Dieter Hecking musste gegen die Schanzer weiterhin auf Michael Lang (Teilriss des Außenbandes im rechten Knie), Lars Stindl (schwere Kapsel- und Bandverletzung mit Verletzung des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk), László Bénes (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Mamadou Doucouré und dem zuhause gebliebenen Julio Villalba (beide Aufbautraining nach Muskelbündelriss), auf Thorgan Hazard (Urlaub nach WM) und Michael Cuisance (U19-EM) verzichten. Dazu wurden Yann Sommer, Josip Drmić, Ibrahima Traoré noch geschont.

So schickte der 53-Jährige im 4-3-3-System zunächst folgende Fohlenelf ins Rennen: Vor Torhüter Moritz Nicolas bildeten Mandela Egbo, Nico Elvedi, Matthias Ginter und Andreas Poulsen die Viererabwehrkette, während Kapitän Christoph Kramer im defensiven Mittelfeld spielte und Denis Zakaria und Torben Müsel die Halbpositionen besetzten. In der Offensive liefen Patrick Herrmann, Alassane Pléa und Keanan Bennetts auf.

Bei hochsommerlichen Temperaturen um 30 Grad war es der Zweitligist, der von Beginn an Druck aufbaute. Doch die Borussen waren gleich wach und unterbanden die Angriffe. Auf der Gegenseite versuchten die Borussen ebenso nach vorne zu marschieren, konnten sich offensiv aber nicht zwingend in Szene setzen. Torchancen gab es hüben wie drüben so zunächst nicht zu verzeichnen. Bis zur 8. Minute, als Matip eine schöne Zakaria-Hereingabe zur Ecke klärte, die im Anschluss nichts einbrachte.

Fohlenelf mit Chancenplus

Auf der Gegenseite hatte Lezcanodrei Minuten später die große Chance zur Führung, verpasste die Kugel nach einer Hereingabe im Fünfmeterraum aber knapp (11.). Dann hatte Ginter nach Freistoß von Bennetts eine gute Chance, scheiterte aber mit seinem Rechtsschuss an Keeper Nyland (15.). Eine gute Aktion des Innenverteidigers, der seine Offensivqualitäten abermals unter Beweis stellte. Kurze Zeit später verpasste Pléa das Ziel nach Zuspiel von Egbo nur knapp (17.). Gerade in Anbetracht der schweren Beine und der schweißtreibenden Trainingswoche am Tegernsee war es mehr als ordentlich, was die Fohlen auf das grüne Geläuf brachten.

Nach 26 Minuten unterbrach Schiedsrichter dann kurz die Partie, um den Profis eine Wasserpause zu gönnen. Unterdessen standen die ‚Schanzer’ in der Folgezeit sehr kompakt und ließen wenig zu gegen die sich bemühenden Borussen. Nach einer halben Stunde wirbelte dann Herrmann durch den Strafraum und wurde gelegt, doch der Pfiff blieb aus (30.). Sieben Minuten später musste Elvedi angeschlagen vom Platz, Mayer kam (37.). Die Borussen versuchten es meist über die Außenbahn nach längeren Stafetten, doch der FCI hielt gut dagegen. Bis zur Pause war es dann eine offene Partie. Allerdings ohne große Höhepunkte, so dass es torlos zur Pausenabkühlung ging.

Ingolstadt trifft aus heiterem Himmel

Zum zweiten Durchgang nahm Dieter Hecking einen Wechsel vor. Florian Neuhaus kam für Denis Zakaria. Unterdessen passierte in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff herzlich wenig. Das blieb auch nach über einer Stunde bedingt durch zahlreiche Wechsel so. Mittlerweile hatte Hecking weitere drei Wechsel durchgeführt. Und dann zappelte die Kugel plötzlich in den Maschen der Borussen. Der zuvor eingewechselte Leipertz kam im Strafraum an die Kugel und versenkte seinen Drehschuss zum 1:0 in den Maschen (69.).

Fohlenelf versucht alles

Der Rückstand brachte die Borussen etwas aus dem Konzept, während der FCI weiter Druck machte. Dieter Hecking nutzte dann die letzte Spielpause des Spiels und brachte gleich drei neue Kräfte (72.). Doch die nächste Chance gehörte den ‚Schanzern’. Kittel zog im Zentrum ab, doch die Borussen konnten den platzierten Schuss gerade noch abwehren (79.). Sieben Minuten vor Schluss wieder der FCI, doch ein Verteidiger verzog und jagte die Kugel über das Tor (83.).

Die Borussen gaben sich aber noch nicht geschlagen und drängten auf den Ausgleich, doch gelingen wollte dieser mehr, weil vor allem Jantschke (88.) und Johnson (89.) die Kugel nicht in den Maschen unterbringen konnten. So blieb es bei der 0:1-Niederlage und die Borussen mussten also die erste Niederlage der Vorbereitung hinnehmen. Große Bedeutung schenken sollte man dieser natürlich nicht, wenngleich es gerade in der Offensive an Durchschlagskraft mangelte. Zumal die Beine nach der Woche am Tegernsee und den hohen Temperaturen dann doch schwer waren. Nun geht es zurück an den linken Niederrhein, wo nach einer kurzen Einheit am Montagmorgen zwei freie Tage auf die Borussen wearten. Zudem bleibt zu hoffen, dass Elvedi, der auf der Bak das Knie bandagiert bekam, nicht in die Riege der Verletzten vom Trainingslager einreiht...

Die Kurzstatistik zum Spiel:

Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Egbo, Elvedi (37. Mayer), Ginter (60. Jantschke), Poulsen – Kramer (60. Strobl), Zakaria (46. Neuhaus), Müsel (72. Raffael) – Herrmann (72. Johnson) , Pléa (60. Hofmann), Bennetts (72. Wendt)

Weiter im Kader: Sippel (ETW), Beyer

FC Ingolstadt: Nyland (46. Knaller) - Ananou, Matip (85. Neumann), Galvao (85. Otavio), Gaus (62. Gimber) - Kerschbaumer (70. Pledl), Schröck (87. Rinderknecht), Cohen (46. Träsch, 75. Kittel) - Osawe (64. Diawusie), Lezcano (64. Kutschke), Röcher (64. Leipertz)

Tore: 0:1 Leipertz (68.)

Gelbe Karten: - / Pledl, Schröck

Bes. Vorkommnisse: Keine

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Zuschauer: 1.200 (in Herzogenaurach)

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Veröffentlicht:  15.03.2019 22:43 Uhr

Mit 1:1-Unentschieden trennte sich Borussia Mönchengladbach am Freitagabend vom SC Freiburg. Vincenzo Grifo hatte den Sportclub zunächst in Führung gebracht, ehe Alassane Plea ausglich für die Fohlenelf, die sich unheimlich schwer tat und sich am Ende mit dem einen Punkt begnügen musste.

Veröffentlicht:  15.03.2019 11:46 Uhr

Es gibt diese Fußballspieler, die einen Verein verlassen, um irgendwann wieder zu diesem zurückzukehren, weil sie ihr sportliches Glück woanders nicht gefunden haben. Christoph Kramer ist dafür ein Beispiel, Vincenzo Grifo ebenfalls. Heute Abend trifft er auf seine alten Kollegen.

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