Als wir Ibrahima Traoré gegen Ende der Rückrunde fragten, ob er denn zum Trainingsauftakt im Januar wieder dabei sei, sagte er uns, dass er zwar keine Schmerzen mehr hätte, es aber noch eine ganze Weile dauern könnte, bis er wieder fit ist.

Jetzt hat er in der aktuellen Ausgabe des Fohlenpodcast mit Moderator Christian Straßburger über seinen aktuellen Gesundheitszustand und darüber, wie es ihm geht, gesprochen: »Viel besser. Die Verletzung war ein bisschen kompliziert, deswegen hat es viel länger gedauert als gedacht.« Nun soll es aber Schritt für Schritt wieder in Richtung Mannschaftstraining gehen. Mittlerweile kann er schon wieder seine Laufschuhe schnüren, um die Belastung nach und nach zu steigern. »Ich glaube, es sieht gut aus. Ich kann viel mehr machen und bald auch schon wieder mit Ball anfangen. Und wenn das auch gut aussieht, ist auch bald wieder das Mannschaftstraining angedacht.«

»Solange es Spaß macht, spiele ich Fußball«

Im April feiert Traoré seinen 30. Geburtstag, doch ans Aufhören denkt er noch nicht, dafür ist bei ihm noch zu viel Leidenschaft vorhanden. Jetzt will er sich erstmal zurückkämpfen und der Fohlenelf in der Rückrunde so schnell wie möglich helfen. Trotzdem nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, ob er sich schon mal Gedanken darüber gemacht hat, wann denn das Karriereende vor der Tür stehen könnte: »Ganz ehrlich, wenn ich keinen Bock mehr habe, höre ich auf mit dem Fußballspielen. Solange es Spaß macht, spiele ich Fußball. Wenn ich merke, dass ich keine Lust habe, aufzustehen und ins Training zu gehen, zu einem Spiel zu reisen, dann höre ich auf. Ich kenne mich sehr gut, um zu wissen, wann Schluss ist.«

Doch bis dahin stehen noch einige sportliche Aufgaben auf dem Programm und auch im Privatleben muss er sich bald wohl neuen Herausforderungen stellen. Denn über die Frage, ob er denn schon wie viele seiner Teamkollegen bereit für eigenen Nachwuchs sei, lacht er nur und antwortet kurz: »Kommt bald!«

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