Voller Einsatz: Matthias Ginter und die Borussen haben sich den Sieg beim FCB erarbeitet. Foto: Ulrich Hufnagel / Hufnagel PR

Es war ein erfolgreicher Start für Borussia Mönchengladbach in das Pflichtspieljahr 2022. Der 2:1-Sieg beim FC Bayern München war keineswegs unverdient. Man hat ihn sich mit Moral nach Rückstand und Kampfeswillen und einem zum wiederholten Male starken Yann Sommer erarbeitet. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase – aus Mönchengladbach.

Was wurde im Vorfeld nicht alles geschrieben über die Rückrundenauftakt-Partie zwischen dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Einerseits ist es eben der Klassiker mit tollen Duellen in der Vergangenheit und andererseits haben vor allem die Personalsorgen bei den Bayern mit vielen Spielern in Quarantäne für Diskussionsstoff gesorgt. Findet das Spiel statt, findet es nicht statt. Am Ende fand es statt und beide Mannschaften hatten mit Ausfällen zu kämpfen.

Kämpfen mussten vor allem die Borussen, um an Ende den 2:1-Sieg über die zeit zu bringen. Das haben sie getan mit VollGAS-Einsatz, Konzentration und auch dem nötigen Quäntchen Glück (der Pfostenschuss von Robert Lewandowski als Beispiel), das sich eben der Tüchtige verdient.

VollGAS-Bayern führen zu Recht

Zunächst war es bei den Borussen aber wenig von dem, was diese Analyse beäugt beziehungsweise ausmacht. Stotternder Motor statt VollGAS, sah man bei der Fohlenelf, die in der leeren Allianz Arena gegen bestimmende Bayern zunächst so ziemlich alles vermissen ließen und dann auch folgerichtig zurücklagen.

„Zufalls“-Ausgleich sorgt für VollGAS-Wende

Ein Rückstand nach achtzehn Minuten, der als eine Art Weckruf fungierte. Gleich mit dem ersten Torschuss schlugen die Borussen in Person von Florian Neuhaus zurück und nutzen dabei eine Unordnung der Bayern-Abwehr. Dann trauten sich die Fohlen mehr zu, liefen konsequent an und spielten nach vorne. Und vier Minuten nach dem Ausgleich führten die Borussen dann, als der starke Stefan Lainer nach einem Eckball die Kugel in den Maschen versenkte.

Eine tolle VollGAS-Phase der Fohlenelf, mit der Ausgleich eben etwas gemacht hatte – im positiven Sinne. Sie waren da, trauten sich was und machten den Rekordmeister nachdenklich.

VollGAS-Sommer im Münchner Schneetreiben

Dieser verzweifelte in der Folgezeit am starken Yann Sommer. Was der Schweizer erneut für Bälle entschärfte, war à la bonne heure. Zudem hatten die Borussen eben wie schon erwähnt das nötige Quäntchen Glück des Tüchtigen. An so einem Abend, an dem auch den Borussen einiges an Personal fehlte, muss eigentlich keinen herausnehmen, weil sie es gemeinsam vollbracht haben.

Was aber Stefan Lainer nach so langer Verletzung auf den Rasen gemacht hat, ist durchaus hervorzuheben. Der Österreicher hat nicht „nur“ den Siegtreffer erzielt, sondern hat mit VollGAS-Ein Stellung und – Kampfeswillen dazu beigetragen, dass die ersten drei Punkte des Jahres im „Sack“ sind. Und auch ein Luca Netz wusste mit Selbstvertrauen, hatte gute Aktionen und Standards, die zum 2:1 führten. Ein Youngster, der Spaß macht.

Spaß gemacht hat auch das Spiel der Borussen. Nach dem 1:1 war das eine gute Leistung der Fohlenelf, die so mit einem äußerst positiven Start in das neue Jahr gekommen ist. Das tut gut und ist wichtig, gerade weil es der FC Bayern München war. Das muss frisches Selbstvertrauen geben und dazu dienen, dass in der kommenden Woche mit VollGAS gegen Leverkusen weiter gepunktet wird und nach der Freude nicht wieder eine VollErnüchterung eintritt…