Bedröppelte Borussen nach der Leite gegen Frankfurt. Foto: Dirk Päffgen.

Borussia Mönchengladbach befindet sich weiter im freien Fall. Dass am Ende auch gegen Eintracht Frankfurt eine Niederlage zu Buche stand, lag vor allem daran, dass man es nach der frühen Führung versäumt hat, nachzulegen. Dazu sorgten abermals individuelle Fehler für die Niederlage. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase – aus Mönchengladbach.

Dabei hatte alles so gut angefangen gegen die Adler. Bereits nach sechs Minuten lagen die Borussen in Front, nachdem Florian Neuhaus einen tollen Spielzug zum 1:0 vollendete. Das war einer dieser VolGAs-Momente, die die Borussen im Stade sind zu kreieren – leider aktuell viel zu wenig bis gar nicht.

Insgesamt stand die Fohlenelf zu Beginn defensiv stabiler als noch in den Spielen zuvor und ließ wenig zu gegen die Eintracht, die allerdings zunächst auch kaum etwas anzubieten hatte, was die Fohlen hätte in Bedrängnis bringen können.

Dem VollGAS-Start folgt die Ernüchterung

Auf der Gegenseite spielten die Borussen nach der Führung einfach nicht gut genug Fußball. Es gab zwar ordentliche Spielzüge, die aber nicht zu Ende gespielt wurden. Und dann gab es den Fehler von Denis Zakaria. Der Schweizer wollte kurz vor der Pause zu viel mit dem Ball und bekam ihn prompt abgeluchst. Die Adler nutzten diesen Fehler und trafen mit dem ersten Torschuss gleich zum 1:1.

Das war ein VollGAS-Nackenschlag für die Fohlen, die wenige Minuten nach der Pause fgleiuch den nächsten kassierten. Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, als die Eintracht dass Spiel komplett gedreht hatte. Die Fohlen gaben nicht auf und kamen durch den verwandelten Foulelfmeter von Ramy Bensebaïni zurück.

Da hatte man als Beobachter wieder Hoffnung, die postwendend zerstört wurde. Erneut lag Frankfurt in Front und ließ sich diese Führung auch nicht mehr nehmen, weil die Borussen nach dem 2:3 eine ganz schlechte Phase hatten und es trotz Überzahl nicht schafften, zum Ausgleich zu gelangen. Zwar bemühte man sich, gereicht hat das aber eben nicht.

VfL-Fans mit VollGAS-Aufmunterung

So verließ man am Ende zum vierten Mal in Folge als Verlierer den Platz und befindet sich nun in einer bedrohlichen Lage. Das haben auch die wenigen Fans in der Nordkurve durchaus registriert. Sie munterten die in die Kurve schlendernden Borussen auf und gaben ihnen Mut zusprechenden Beifall.

Was die Borussen jetzt brauchen, ist Selbstvertrauen und vor allem ganz schnelles Zurückfinden zu den sogenannten Basics. Es muss wieder Gemeinsamt verteidigt werden, was bekanntlich schon vorne anfängt. Und hier sind Spieler und Trainerteam gleichermaßen gefordert. So jedenfalls, kann man in der Bundesliga weder bestehen, geschweige denn die Ambitionen untermauern, sondern so geht es weiter mit VollGas bergab.

Wie in den letzten Wochen, sind es die individuellen Fehler und ‚Aussetzer‘ eines einzelnen, die ein zartes Pflänzchen zerstören. Das letzte Spiel des Jahres muss nun mit aller Macht positiv gestaltet werden – und dann muss in der Winterpause gesprochen und das eine und andere geändert und an Stellschrauben gedreht werden…