Zum Haareraufen: Lars Stindl und die Borussen enttäuschten gegen Bayer04. Foto: Dirk Päffgen.

Borussia Mönchengladbach erlebte in Leverkusen einen schrecklichen Tag. 0:4 verloren und dazu noch womöglich vier verletzte Spieler, in Stefan Lainer zumindest einen womöglich mit mehreren Monaten Ausfallzeit. Die Fohlenelf enttäuschte in der BayArena maßlos. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase – aus Mönchengladbach.

Eines vorweg: Ja, es ist erst der zweite Spieltag und ja, es ist in beide Richtungen noch nichts passiert. Doch diese herbe Klatsche in Leverkusen geht so nicht und bereitet Kopfschmerzen. »Als ein absolutes Schlüsselspiel, das möglicherweise die Richtung für uns vorgibt«, hatte Adi Hütter die Partie in der BayArena ausgerufen. Womit der Österreicher auch nicht Unrecht hatte, denn schließlich ging es im Kampf zum Europa um einen direkten Konkurrenten.

Und gegen diesen ist man mit VollGAS aufgelaufen. „Ein toller und starker Sommer-Abend“ hatten wir unsere Analyse nach dem Auftakt-Remis gegen den FC Bayern München überschrieben. Nach dem Spiel bei Bayer Leverkusen bleibt festzuhalten, dass diese Klatsche ein Rückschlag ist.

Leverkusen gibt VollGAS und trifft die Borussen früh ins Mark

Bereits nach acht Minuten lag die Fohlenelf mit 0:2 in Rückstand und nicht zuletzt die Borussen-Anhänger dürften sich gefragt haben, ob sie denn im falschen Film sind. Die Werkself kam entschlossen daher und überrannte die Fohlenelf, die so gar kein Fuß auf den Rasen bekam. Dass  sich Yann Sommer die Kugel unglücklich selbst in die Maschen legte, Lars Stindl kurz vor der Pause die Nerven versagten und einen Foulelfmeter verschoss, passte ins Bild der ersten 45 Minuten, in denen dann auch noch Marcus Thuram und Stefan Lainer angeschlagen beziehungsweise verletzt vorzeitig in die Kabine mussten.

Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, wenn Borussias Kapitän die Kugel vom Punkt aus versenkte hätte. Doch es kam eben leider anders und viel schlimmer. Man fing sich zwei weitere Gegentore, bei denen sich Yann Sommer noch ein Ei ins Netz legte. Zudem musste Matthias Ginter nach etwas über einer Stunde mit Kreislaufproblemen vorzeitig vom Platz.

Woche für Woche VollGAS von Nöten

Kopfschmerzen bereitet diese Niederlage allemal. Es war ein schlimmer Abend, bei dem zu einer ganz schwachen Leistung auch noch Pech hinzukam. Es bereitet Kopfschmerzen und wirft Fragen auf, wie man nach einem mehr als ordentlichen Spiel gegen den FC Bayern München eine Woche später so auflaufen kann. Dass Lars Stindl anprangert, sich vielleicht auf dem 1:1-Remis gegen den Rekordmeister ausgeruht zu haben, wirft schon die Frage nach der richtigen Einstellung auf. Im Gegensatz zum Spiel gegen die Bayern war das von hinten bis vorne nichts und definitiv ein Rückschritt. Viele solcher Auftritte dürfen sich die Borussen nicht erlauben, will man in der kommenden Spielzeit mal wieder auf internationalem Parkett tätig sein.

Gerade die fünf Gegentore nach erst zwei Spieltagen tun weh und zeigen, dass Hütter im Defensivverhalten noch einiges an Arbeit zu verrichten hat. Damit die Borussen in der nächsten Woche ‚An der Alten Försterei‘ nicht alt aussehen, ist wieder das wahre Gesicht, das die Borussen ja durchaus im Stande sind zu zeigen, von Nöten. Ausrutscher wie diese, wo kein Spieler seine Normalform zeigen konnte, darf man sich nicht allzu viele erlauben, um nicht schon früh den begehrten Plätzen hinterherlaufen zu müssen.

Jetzt mit VollGAS analysieren und nach Berlin

Unter dem Strich bleibt zu hoffen, dass abgesehen von Stefan Lainer, auf den man wohl mehrere Monte verzichten muss, die anderen Borussen keine allzu schweren Verletzungen aus Leverkusen mitgebracht haben.

Unterdessen müssen die Borussen diese Pleite, die in vielerlei Hinsicht wehtut, genau unter die Lupe nehmen und dadrüber sprechen. Und dann muss man mit der nötigen VollGAS-Einstellung und VollGAS-Konzentration nach Berlin reisen und bei den ‚Eisernen‘ alles abrufen – damit man in die erste Länderspielpause nicht mit einem weiteren Rückschlage gehen muss…

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