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VollGAS-Analyse nach Union: Die Seele brennt!

Nico Elvedi und die Borussen kassierten bereits 37 Gegentore. Foto: Dirk Päffgen

Dass Borussia Mönchengladbach auch gegen den 1. FC Union Berlin leer ausging und die vierte Heimniederlage in Folge kassierte, ist bitter und insofern ärgerlich, weil sie erst sechs Minuten vor Schluss besiegelt wurde. Spätestens jetzt geht es für die Fohlen einzig und alleine um Punkte für den Klassenerhalt. Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unsrem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase – aus Mönchengladbach.
Als Schiedsrichter Dr. Felix Brych die Partie nach 94 Minuten abgepfiffen hatte, schaute man verständlich in enttäuschte Gesichter. Die Borussen schlenderten abermals mit gesenkten Köpfen in die Katakomben des Borussia-Parks. Dass der Himmel sich über Mönchengladbach in From von Regen entlud, passte zur Gemüts- und Stimmungslage am linken Niederrhein. Die Lage ist zweifelsohne bedrohlich.
Dass sich die Borussen um den verdienten Lohn von zumindest einem Punkt brachten, noch dazu erst kurz vor Schluss, ist äußerst bitter und nicht verdient. Wenn man aber ehrlich ist, muss man konstatieren, dass bei der Fohlenelf zum wiederholten Male eher die Luft raus war als VollGAS, wofür diese Analyse primär stehen soll.
VollGAS fehlt seit Wochen
Bis auf den sicherlich toll herausgespielten Treffer über den gut aufgelegten Breel Embolo, dessen Balleroberung dann Manu Koné sehenswert zur Führung verwertete, war das offensiv einfach zu harmlos von den Borussen. Dass Florian Neuhaus, Nico Elvedi und eben Manu Koné und eben nicht ein Alassane Plea und/oder Marcus Thuram die Tore schießen, sagt einiges aus. Es kommt einfach zu wenig in der Offensive, dessen Motor schon seit Wochen stockt. Mit bisher nur vier Stürmertoren stellt man den harmlosesten Angriff der Liga. 
Und dann ist da die Defensive, die bereits 37 Gegentore zugelassen hat (nur zwei Teams haben mehr) und sich zu viele Ausfälle leistet, die dann teuer bezahlt werden müssen. So wie das 2:1 von Max Kruse, dem ein Fehler von Denis Zakaria vorausgegangen war. Was zumindest nicht gänzlich die Hoffnung sterben lässt, ist der Auftritt nach dem Ausgleich. Da haben die Borussen mit Selbstvertrauen gespielt und spielerisch ordentlich agiert. Die Fohlenelf nahm das Heft in die Hand und war auch die bessere Mannschaft. Kaufen kann man sich dafür am Ende nichts, weil Union eben zwei Tore gemacht und dabei Kaltschnäuzigkeit gezeigt hat, die den Borussen abhanden gekommen ist.
VollGAS-Zusammenhalt ist gefordert
Das ist zu wenig, um in der Bundesliga bestehen zu können. Unter dem Strich herrscht einfach nur Leere und Enttäuschung darüber, dass die Situation bei den Borussen im Moment so ist, wie sie ist. Aber man muss sie annehmen, VollGAS-Zusammenhalt zeigen und jetzt mit aller Macht alles dafür tun, dass man aus diesem Strudel rauskommt. Zwei Wochen haben Adi Hütter und die Borussen nun Zeit, sich zu sammeln und um an allen Stellschrauben zu drehen, dass man dann bei Arminia Bielefeld ein positives Ergebnis erzielt – egal wie. Ab jetzt muss jedem klar sein: Mit VollGAS und aller Macht in Richtung Klassenerhalt.
VollGAS-Freude Doucouré
Dass dabei Kapitän Lars Stindl aufgrund einer scheren Verletzung wochenlang ausfallen wird, kommt dann noch zu allem Übel hinzu. Einen schönen VollGAS-Moment gab es dann aber bereits vor dem Spiel. Beim Blick auf den Aufstellungsbogen musste man schon zweimal hinschauen und war erfreut, dass Mamadou Doucouré erstmals seit 2020 wieder im Aufgebot der Fohlen stand. Ein durchaus erfreulicher Lichtblick in diesen dunklen Tagen am Niederrhein.

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