Mönchengladbach oder Mailand? Die Zukunft von Valentino Lazaro ist noch ungeklärt. Foto: Dirk Päffgen

Aktuell ist Valentino Lazaro noch bis zum Saisonende an Borussia ausgeliehen. Eine feste Kaufpflicht für den 25-Jährigen haben die Fohlen nicht, deshalb scheint eine Rückkehr zu Inter Mailand nicht unwahrscheinlich. Sein Berater jedenfalls deutet an, dass es noch keine Gespräche mit Borussia gegeben hat. 

Berater: Rückkehr nach Mailand erste Option

Seit Ende August ist Valentino Lazaro bei Borussia Mönchengladbach. Der Österreicher war nach Hannes Wolf der zweite Neuzugang für die laufende Saison, ebenfalls auf Leihbasis. Zunächst hieß es, die Fohlen haben ebenfalls eine feste Kaufoption für den 25-Jährigen vereinbart, das dementierte Max Eberl allerdings im Februar gegenüber der ‚Bild‘. Demnach ist die Zukunft des Allrounders noch unklar, obwohl er eben noch Vertrag bei Inter Mailand hat. 

Sein Berater äußerte sich in den vergangenen Tagen gegenüber ‚fcinter1908.it’ über die Zukunft von Lazaro. »Er steht bei Inter Mailand unter Vertrag. Zwar haben wir mit dem Verein noch nicht gesprochen, aber eine Rückkehr nach Mailand ist seine erste Option«, so Max Hagmayr gegenüber dem Magazin. 

So richtig durchgesetzt hat sich der Österreicher am linken Niederrhein noch nicht, obwohl er schon 21 Spiele in allen Wettbewerben absolvierte. »Er hatte in der Saison schon zwei muskuläre Verletzungen, das war eine schwierige Zeit für ihn. Dennoch hat er sich schnell bei Borussia zurechtgefunden und schon viele Positionen gespielt«. 

Ein Muskelbündelriss im September und Leistenprobleme im Januar brachten den 25-Jährigen immer wieder aus dem Spielrhythmus. Dennoch setzte Marco Rose immer wieder auf Lazaro, beide kennen sich schließlich aus Salzburg. Der Österreicher ist extrem variabel und spielte bei den Fohlen bereits auf sechs verschiedenen Positionen, aber immer auf der Außenbahn. 

Noch keine Gespräche mit Borussia 

Gegen Bayer Leverkusen schoss er mit einem spektakulären Skorpion-Kick das Tor des Jahres 2020. Ob er allerdings auch in der nächsten Saison noch in der Bundesliga solche Tore erzielen darf ist völlig offen, schließlich ist Borussia auch durch die Corona-Krise arg gebeutelt und ist auf Transfererlöse angewiesen. Unklar ist eben auch, wer in der nächsten Saison auf der Trainerbank sitzen wird. Zudem gab es auch noch keine Gespräche zwischen Max Eberl und dem Berater von Lazaro. 

»Bisher habe ich noch nicht mit Borussia gesprochen, aber dafür ist gerade auch nicht der richtige Zeitpunkt. Valentino muss sich auf die kommenden Spiele und Aufgaben auf dem Platz konzentrieren. Wir müssen einfach abwarten, was in den nächsten Spielen passiert«, so sein Berater Max Hagmayr. 

Fest verpflichtet haben die Borussen hingegen schon Hannes Wolf: Zwar war der Österreicher ebenfalls ausgeliehen, bei ihm griff allerdings die mit RB Leipzig vereinbarte Kaufoption. Demnach müssen die Fohlen rund 11,0 Millionen Euro (inklusive Leihgebühr) für die Dienste des 21-jährigen überweisen.