Eberl äußert sich im "Kicker"
Eberl: »Müssen eigene Transferstrategie anpassen«
Max Eberl beobachtet den Markt ganz genau. Foto: Dirk Päffgen
  Kurz & Knapp
12.04.2018 10:14 Uhr
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Verfasst von Hannah Gobrecht

Die Drähte im Telefon von Max Eberl dürften seit einiger Zeit mächtig glühen, denn intern laufen die Transferplanungen auf Hochtouren. Welcher Spieler soll die Offensive verstärken? Wer kann der Fohlenelf auf Anhieb helfen? Anders als in den vergangenen Jahren wurde bisher noch kein Transfer bekanntgegeben.

Sportdirektor Max Eberl hat die Verpflichtungen von Neuzugängen in der Vergangenheit immer gerne frühzeitig perfekt gemacht. Die Transfers von André Hahn, Ibo Traoré, Tobias Strobl und Lars Stindl beispielsweise waren jeweils im März bzw. April fix. Eberl war gerade bei ablösefreien Spielern oft schneller als die Konkurrenz, aber auch vor dieser Saison war Anfang Juni bzw. Juli klar, dass Denis Zakaria und Matthias Ginter zum VfL wechseln würden. Nun kann es sein, dass es dieses Jahr noch dauert, ehe die ersten Transfers vollzogen werden. »Der Fußballmarkt hat sich in den vergangenen zwei Jahren noch einmal extrem verändert. Das muss man in seiner Planung berücksichtigen - und die eigene Transferstrategie anpassen«, sagt Eberl gegenüber dem „Kicker“.

Geldsegen aus England?

Die exorbitant hohen Summen, die allen voran der englische Markt zur Verfügung hat, können einem kleineren Verein wie dem VfL einen wahren Geldsegen bescheren. Davon profitierte Borussia Mönchengladbach bereits beim Verkauf von Granit Xhaka, der rund 45 Millionen Euro in die Kasse spülte. In England werden Transfers in dieser Größenordnung meist erst kurz vor Ende der Transferperiode vollzogen. Dieses Jahr endet diese aber schon am 9. August auf der Insel, während hierzulande das Transferfenster wie gewohnt bis zum 31. August geöffnet ist.

Sollte also Ende Juli oder Anfang August ein „unmoralisches“ Angebot eines Premier-League-Klubs bei Eberl eintrudeln, möchte er noch reagieren können. »Mittlerweile sprechen wir ja von Größenordnungen im Bereich von 30, 40 oder 50 Millionen Euro. Deshalb versuchen in Gladbach zwar schon jetzt, verschiedene Dinge umzusetzen. Aber wir wollen uns eben auch Luft lassen und beobachten, wie sich die Marktsituation entwickelt«, betont Eberl in der heutigen Ausgabe des „Kicker“ weiter. 

Gefragte Profis auf der Insel

Die begehrtesten Profis bei Borussia sind Denis Zakaria, Matthias Ginter, Jannik Vestergaard und Thorgan Hazard, die bei einer möglichen WM-Teilnahme weitere Begehrlichkeiten großer Klubs wecken könnten. Da jedoch alle längerfristige Arbeitspapiere bei Borussia besitzen, muss sich Eberl keine Sorgen machen, denn falls jemand geht und der Sportdirektor fast schon „gezwungen“ ist, einzuwilligen, kassieren die Fohlen eine ordentliche Summe, die dann zum Teil direkt wieder investiert werden kann. Diese Option möchte sich Eberl offenhalten, gleichwohl er zunächst auch ohne große Transfereinnahmen plant, denn die Leistungsträger sollen in erster Linie gehalten werden.

Florian Neuhaus bleibt daher vorerst der einzige Neuzugang, den Fortuna Düsseldorf zwar gerne noch ein Jahr halten würde, bei dem Eberl kürzlich aber klarstellte, dass der 21-jährige auf alle Fälle an den Niederrhein kommen würde. Sieben Torbeteiligungen (5 Treffer, 2 Vorlagen) stehen in 24 Zweitligapartien bisher auf seinem Konto.

 

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Veröffentlicht:  20.04.2018 22:18 Uhr

Mit 3:0 gewann Borussia Mönchengladbach am Freitagabend gegen den VfL Wolfsburg. Besonders in der ersten Halbzeit spielten sich die Fohlen in einen wahren Rausch, lagen durch die Tore von Lars Stindl, Raffael und Christoph Kramer bereits komfortabel in Front und stellten die Weichen für einen am Ende hochverdienten und ungefährdeten Sieg.

Veröffentlicht:  20.04.2018 10:01 Uhr

Bei bestem Fußballwetter wird Borussia Mönchengladbach den VfL Wolfsburg empfangen. Lars Stindl ist nach seiner Sperre wieder mit an Bord. Am Donnerstag hat Dieter Hecking betont, dass er sich trotz der schlechten Phase »sauwohl« in Gladbach fühlt.

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