Polanski erwartet in Hoffenheim „all das, was zu einem guten Bundesligaspiel gehört“

Eugen Polanski und die Fohlen treffen zum Ausschluss der Hinrunde auf Hoffenheim. Foto: Dirk Päffgen

Nach dem überzeugenden Auftritt gegen den FC Augsburg steht für Borussia am Mittwochabend die nächste Aufgabe bei der TSG Hoffenheim an. Worauf es dabei ankommen wird. 

Kader bleibt unverändert 

Personell bleibt bei Borussia alles beim Alten. „Es ist derselbe Kader wie zuletzt gegen Augsburg“, erklärte Trainer Eugen Polanski auf der Pressekonferenz am Dienstag. Trotz der kürzeren Regenerationszeit sieht Polanski seine Mannschaft bereit für die nächste Aufgabe. Die Belastung sei bewusst hoch gewesen, auch im Training. „Wir hätten am Mittwoch auch Vollgas trainiert, entsprechend können wir am Mittwochabend auch Vollgas spielen“, sagte Polanski.

Rückkehr an die alte Wirkungsstätte

Die Reise nach Sinsheim ist für ihn auch eine persönliche. Als Spieler trug er lange das Trikot der TSG Hoffenheim, dennoch stellte er klar, dass sein Fokus ausschließlich auf Gladbach liegt. „Ich bin als Cheftrainer von Borussia komplett auf diese Aufgabe konzentriert“, sagte Polanski. Ein Wiedersehen mit alten Weggefährten sei zwar schön, am Ende bleibe es aber „ein Ligaspiel bei einem Ex-Arbeitgeber“.

Sportlich wartet auf die Borussia eine der laufstärksten Mannschaften der Liga. Hoffenheim sei aktuell das intensivste Team der Bundesliga, was sich sowohl im Offensiv- als auch im Defensivspiel zeige. Zudem habe sich die TSG im Vergleich zur Vorsaison verändert – viele Neuzugänge hätten für neuen Schwung gesorgt, den die TSG in dieser Saison mit auf den Platz bringt.

Gladbach mit Selbstvertrauen

Trotz des positiven Ergebnisses vom vergangenen Sonntag warnt Polanski davor, sich darauf auszuruhen. „Wir wissen, wie viel wir investiert haben“, betonte er. Gegen Hoffenheim werde wohl noch mehr Aufwand nötig sein, Borussia geht das Auswärtsspiel dennoch mit Selbstvertrauen an.

Im Vergleich zum Augsburg-Spiel erwartet Polanski schließlich eine andere Spielweise. Hoffenheim agiere mannorientierter und mit deutlich höherer Intensität, wodurch sich die Positionen häufig verschieben könnten. Die Antwort darauf ist schnelleres Spiel, mehr Vertikalität und Orientierung nach vorne. „All das, was zu einem sehr guten Bundesligaspiel dazugehört“, befand Polanski.

Polanksi betont Prozess

Ein abschließendes Fazit zur Hinrunde will er allerdings noch nicht ziehen, schließlich ist für ihn das Spiel in Hoffenheim nur eine weitere Aufgabe eines langen Prozesses. Am Mittwochabend wird sich zeigen, ob die Fohlen diesen auch gegen einen formstarken Gegner der Liga erfolgreich fortsetzen können.