Alejo Sarco kommt für ein halbes Jahr von Werkself zur Fohlenelf. Foto: picture alliance / DeFodi Images | Ralf Treese
Die Offensive von Borussia Mönchengladbach erhält in Alejo Sarco von Bayer Leverkusen eine temporeiche Verstärkung. Der 20-Jährige ist bis Saisonende ohne Kaufoption ausgeliehen und könnte das Transferkarussell in Gladbach in Bewegung bringen. Was der Transfer bedeuten kann.
Borussia Mönchengladbach leiht Alejo Sarco von Bayer Leverkusen bis zum Saisonende aus. Der Offensivspieler wird bei den Borussen die Rückennummer Acht tragen und bereits für den Kader im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Sonntag erwartet. Erstmals soll der Youngster am Mittwoch mit den Fohlen trainieren.
Von Argentinien in die Bundesliga
Alejo Sarco? Diesen Namen hatte man in Verbindung mit Borussia für diesen Winter wohl eher weniger auf dem Zettel. Wie schon bei Takai hat Rouen Schröder den Deal „klammheimlich“ eingetütet. Wobei Borussias „Head of Sports“ den Bayer-Profi natürlich kennt. »Alejo ist ein talentierter, robuster und schneller Angreifer mit einem guten Torriecher, der die direkten Duelle sucht und einen starken linken Fuß besitzt. Durch seine Leihe haben wir zusätzliche Möglichkeiten, torgefährlich und damit erfolgreich zu sein«, beschreibt Sportchef Rouven Schröder Sarcos Qualitäten.
Vor einem Jahr ist der Argentinier von Velez Sarsfield aus der ersten argentinischen Liga zu Bayer gewechselt, gehörte in den zurückliegenden Monaten fest zum Spieltagskader der Werkself und sammelte rund 70 Minuten Spielzeit unter Trainer Kasper Hjulmand. Bei der U20- Weltmeisterschaft im vergangenen Herbst gelangen dem 20-Jährigen vier Treffer.
Offensive in Gladbach dicht besetzt
Ebenso erfolgreich möchte er in Gladbach starten. »Borussia ist ein großer Verein. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe hier und hoffe, dass ich das Vertrauen, das in mich esetzt wird, zurückzahlen kann«, sagt der Argentinier.
Durch die Sarco-Leihe wird der Druck auf die Abgangskandidaten in Borussias Offensive erhöht. Grant-Leon Ranos wird seinen Kaderplatz verlieren, und auch für Tomáš Čvančara ist das Signal eindeutig, sich einen neuen Verein suchen zu müssen. Sobald Tim Kleindienst, dessen Genesung voranschreitet, wieder spielbereit ist, herrscht nun ein noch größerer Konkurrenzkampf um die Offensivpositionen bei den Fohlen. Sarco jedenfalls, hat den Vorteil, nicht umziehen zu müssen und kennt die Bundesliga zumindest schon mal. Er könnte den Borussen also hoffentlich helfen. Was Nathan Ngoumou und Robin Hack in der Rückrunde womöglich nicht mehr tun können. weshalb man die Sarco-Leihe getätigt hat.

