VollGAS-Analyse nach Hamburg: Nicolas rettet Borussia einen Punkt

Erstmal tief durchpusten: Moritz Nicolas zeigte beim HSV erneut eine starke Leistung. Archivfoto: Dirk Päffgen

Beim torlosen Unentschieden von Borussia Mönchengladbach beim HSV stellte Moritz Nicolas einen europaweiten Saisonrekord auf. Worauf es für Borussia deshalb ankommt: Unsere VollGAS-Analyse, präsentiert von unserem Partner, der Kessels GmbH – Schweißen & Gase aus Mönchengladbach.

Einem 0:0 mögen Fußballfans in der Regel wenig positives abgewinnen – vor allem dann nicht, wenn ihre Mannschaft wenige Tage zuvor mit 1:5 verloren hat. Doch gelang einem der 16 eingesetzten Profis von Borussia Mönchengladbach beim Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV ein Saisonrekord: Moritz Nicolas, Borussias Nummer eins, hat sich mit 12 Paraden an die Spitze dieser Kategorie nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in den anderen vier von Europas Top-Fünf-Ligen befördert. Eine VollGAS-Leistung von Nicolas, der bei unserer Instagram-Umfrage zum Spieler der Hinrunde gewählt wurde.

Gladbach lässt 25 Schüsse zu

Nach dem Spiel stand der Torhüter selbst zwar am Mikrofon, doch gab er sich dabei gewohnt bescheiden. Und obwohl Nicolas bei Borussia möglicherweise der wichtigste Spieler der Hinrunde ist – und nun auch der des ersten Rückrundenspiels – hält sich die Aufmerksamkeit, die die „Katze aus Gladbeck“ erhält, noch in Grenzen. Das mag auch an seiner Persönlichkeit liegen: Nicolas hat sich selbst als ruhigen Charakter beschrieben, auf Social Media ist er ebenfalls nicht vertreten, womit er bereits eine Ausnahme im Profifußball ist. 

Und unter seinen Teamkollegen, die sich in Zukunft besser nicht zu häufig darauf verlassen sollten, dass ihr Torhüter ihnen die Null hält. Wobei die meisten Schüsse, die auf sein Tor kamen gegen den HSV, zur Kategorie „den muss er haben“ zählten. 1,25 xGoals hat Nicolas verhindert – das ist angesichts der 25 Torschüsse, die der HSV abgegeben hat, eine kleine Zahl. 

Gegen Stuttgart muss ein anderes Gesicht her

Gladbach kommt in dieser Statistik lediglich auf sechs Schüsse, von denen aber kein einziger auf das Tor ging. Dabei erarbeiteten sich die Fohlen immerhin einen Ballbesitz von 43 %, mit dem sie jedoch, das implizieren die Zahlen, wenig anzufangen wussten. Anders sollte es jedoch gegen den VfB Stuttgart am Sonntag laufen. Denn wenn die formstarken Schwaben an den Borussia-Park reisen, wird es wohl wieder auf einen starken Rückhalt im Gladbacher Tor kommen. Ein neuer Saisonrekord sollte aber bestenfalls mit einem Punktgewinn für Borussia verbunden sein.