Jan Olschowsky trägt ab sofort wieder das Borussia-Trikot. Foto: Dirk Päffgen
Borussia Mönchengladbach hat Jan Olschowsky zurückgeholt. Der 24-Jährige kehrt ein halbes Jahr früher zurück aus der Kaiserstadt als geplant. Damit reagiert der Klub auf den Abgang von Jonas Omlin zu Bayer Leverkusen. Alle Details.
Borussia Mönchengladbach hat auf den Abgang von Jonas Omlin mit der Rückholaktion von Jan Olschowsky reagiert. Der 24-Jährige Keeper spielte seit letzten Sommer erneut bei Alemannia Aachen und absolvierte bis dato 37 Drittliga-Spiele. Ursprünglich war die Leihe noch bis Sommer datiert, der Vertrag des Keepers bei Borussia läuft noch bis Sommer 2027.
Da sich aber Jonas Omlin in Leverkusen einer neuen Herausforderung stellt mit der man vor allem auch wieder finanzielle Mittel freimacht, mussten sich die Verantwortlichen für das Torhüterteam etwas einfallen lassen. Dabei fiel die Wahl auf Jan Olschowsky. Tiago Pereira Cardoso hingegen, kann zunächst weiter wichtige Spielpraxis in der Regionalliga sammeln.
Jüngst hatte Olschowsky in Aachen seinen Stammplatz im Tor an Neuverpflichtung Fotios Pseftis verloren. Wie die ‚RP‘ berichtet, musste die Alemannia für jeden Nichteinsatz Olschowksys 5.000 Euro zahlen. So bot sich die finanzielle Entlastung für Aachen an. Dennoch »hätten wir ihn gerne noch bis zum Saisonende bei uns gehabt«, wird Aachens Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi auf der Webseite der Alemannia zitiert.
Wie dem auch sei. Eugen Polanski hat nun einen adäquaten Ersatz auf der Bank, der den Klub eben bestens kennt und somit keine Eingewöhnungszeit benötigt. »Es fühlt sich an wie nach Hause zu kommen. Die Zeit in Aachen war für meine Entwicklung sehr wichtig«, sagt der Rückkehrer. »Jetzt möchte ich meinen Teil zum Erfolg Borussias beitragen.«
»Jan, der bei uns ausgebildet worden ist, bekommt nun wieder die Chance, sich im Torhüterteam seines Stammvereins zu beweisen. Die Leihe nach Aachen ist gut verlaufen; er war über ein Jahr hinweg zuverlässiger Stammkeeper seiner Mannschaft und hat sich dort sportlich, aber auch persönlich gut entwickelt.« Für den Moment ist die Rückholaktion eine gute Lösung. In der Zukunft dürfte es aber sehr schwer bzw. nahezu unmöglich sein, dauerhaft im Fohlen-Tor zu stehen. Sei ist wenn Moritz Nicolas gehen sollte, gilt Jonas Kersken als weiterer Comeback-Kandidat. Und die generelle Zukunft gehört eh Pereira Cardoso.
