Fukuda wechselt fest zum Karlsruher SC

Shio Fukuda verlässt den linken Niederrhein in Richtung Karlsruhe. Foto: Dirk Päffgen

Shio Fukuda verlässt Borussia Mönchengladbach endgültig und wechselt fest zum Karlsruher SC:  Die Badener hatten den Angreifer bis zum Sommer ausgeliehen. Über die Vertragslaufzeit machten beide Parteien keine Angaben. Alle Details. 

Nach dem Lidberg-Transfer kommt das Kader-Karussell in der Offensive in  Schwung. Denn in Shio Fukuda wird ein weiterer Stürmer Borussia verlassen und zu seinem bisherigen Leih-Verein wechseln. Der 22-Jährige hat beim Karlsruher SC einen guten Eindruck hinterlassen und wird dort seine noch junge Karriere fortsetzen. In 20 Zweitliga-Einsätzen erzielte Fukuda sechs Treffer, besonders zum Ende der Saison kam er immer besser in Form. 

»Die Neuverhandlung der Transferkonditionen war anspruchsvoll«

Für den Japaner erhält Borussia rund 700.000 Euro an fester Ablöse, die sich durch Bonuszahlungen bis zu 1 Millionen erhöhen kann. Zudem sicherten sich die Borussen laut Sky eine Weiterverkaufsbeteiligung und ein Vorkaufsrecht.  Ein guter Deal für die Borussen, die in der Leihe eigentlich eine Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro verankert hatten.

»Shio hat sich in der Rückrunde überzeugend entwickelt und dadurch berechtigtes Interesse anderer Vereine geweckt. Die Neuverhandlung der Transferkonditionen war anspruchsvoll. Dass Timon Pauls und sein Team hier eine für den KSC vorteilhafte Lösung erarbeitet haben, freut mich sehr. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, einen vielversprechenden Spieler langfristig an den Verein zu binden«, erklärt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann auf der Webseite des KSC.

»Shio ist damals noch als Jugendlicher aus Japan zu Borussia gewechselt. Er hat sich Schritt für Schritt entwickelt und dabei sowohl in der A-Junioren Bundesliga, der Regionalliga und zuletzt bei seiner Leihstation in der 2. Bundesliga seine Torgefährlichkeit nachgewiesen. Wir schauen mit Freude auf diesen gemeinsamen Weg zurück und werden seine weitere Entwicklung genau beobachten«, so Rouven Schröder, Borussias Head of Sports.

Auch angesichts des Lidberg-Transfers hätte Fukudas Karriere in Gladbach wohl keine Zukunft gehabt. Ohnehin wäre sein Vertrag in einem Jahr ausgelaufen. Damit generiert Schröder zumindest eine marktgerechte Ablösesumme und schiebt den Umbruch im Kader weiter voran.