Borussia Mönchengladbach drückt in Puncto vorzeitige Vertragsverlängerungen weiter aufs Gaspedal. So wurde nun das zuvor noch bis Sommer 2018 gültige Arbeitspapier  von Ibrahima Traoré vorzeitig um weitere drei Jahre bis Sommer 2021 verlängert. Das gaben die Borussen am Montagvormittag bekannt. Derweil steht mit Vincenzo Grifo die erste externe Neuverpflichtung so gut wie vor dem Abschluss. 

Max Eberl hatte es vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg angekündigt, am Montag konnte der Sportdirektor Vollzug melden: Nach den vorzeitigen Vertragsverlängerungen von Yann Sommer, Tony Jantschke und Fabian Johnson konnte nun auch Ibrahima Traoré längerfristig gebunden werden.

Der Guineer, der im Sommer 2014 ablösefrei vom VfB Stuttgart an den linken Niederrhein gewechselt war, unterzeichnete einen Tag nach dem Remis in Wolfsburg einen nun bis Sommer 2021 gültigen Vertrag. Das vorherige Arbeitspapier galt noch bis Sommer 2018.

Mit der Ausweitung seines Vertrags um gleich drei weitere Jahre bekennt sich der 29-Jährige zum VfL sowie dem damit verbundenen Weg des Klubs und stellt zudem seine vor nicht allzu langer Zeit gehegten Wechselgedanken ins Ausland hinten an.

»Dass er zum ersten Mal in seiner Laufbahn einen Vertrag bei einem Verein verlängert hat, zeigt, wie wohl er sich bei uns fühlt«, freut sich Max Eberl über den längerfristigen Verbleib des Offensivmanns und fügt an: »Er hat sich zu einer Persönlichkeit entwickelt, die unserer Mannschaft gut tut, und wir freuen uns, dass wir ihn auch in den nächsten Jahren bei uns haben«.

Das dem so ist, ist zweifelsohne eine gute Nachricht für die Borussen, denn der Flügelflitzer gehört im Gesamtkonstrukt der Fohlenelf zu den Spielern, die in der Lage sind, auf dem Platz für Wirbel und Verwirrung in der gegnerischen Defensive zu sorgen. »Ibo bringt mit seiner Schnelligkeit und seiner Stärke im Dribbling Qualitäten mit, die den Unterschied machen können«, so Eberl.

Wendt dürfte folgen – Grifo wohl im Anflug