Im Hinspiel konnten die Fohlen bei St. Pauli gewinnen. Das Rückspiel muss auch gewonnen werden! Foto: Dirk Päffgen
Nach dem Spiel gegen beim FC Bayern am Freitagabend duelliert sich Borussia Mönchengladbach mit seinen Gegnern im Kampf gegen den Abstieg. Wieso eine Serie wie in der Hinrunde schwieriger wird: Unser Prüfstand, präsentiert vom Autohaus Waldhausen + Bürkel aus Mönchengladbach.
In der vergangenen Halbserie folgte für Borussia Mönchengladbach der Aufschwung nach dem Heimspiel gegen den FC Bayern. Eine 0:3-Niederlage gab es damals im Borussia-Park – doch die Leistung der Borussen, das bestätigte auch Bayern-Trainer Vincent Kompany, war dennoch ein Mutmacher für die Wochen danach.
Nach Bayern kam die Aufholjagd
Und so kam es, dass Gladbach aus den darauffolgenden Spielen vier gewann und daheim ein Unentschieden gegen RB Leipzig holte, bei dem die Borussen ebenfalls nur knapp den Sieg verpassten. Der Heimniederlage gegen Bayern folgte ein 4:0 auswärts beim FC St. Pauli, bei dem Haris Tabakovic mit einem Doppelpack den Auftakt schnürte. Das Highlight der Hinrunde folgte anschließend, mit einem 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln, der vor dem Spiel einen Vorsprung von acht Punkten auf Gladbach in der Tabelle hatte.
Die Aufholjagd setzte sich fort, es folgte ein 3:0-Auswärtserfolg gegen den 1. FC Heidenheim, der damals bereits auf dem letzten Tabellenplatz stand. Auf das Unentschieden gegen Leipzig setzte es einen „dreckigen“ 1:0-Auswärtssieg in Mainz. So entstand der Eindruck, Gladbach könne sich dem Abstiegskampf entziehen, doch mit der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg begann ein erneuter Abwärtstrend.
Heimvorteil nun auf Seiten des Effzeh
Jetzt könnte man vermuten, dass eine ähnliche Serie wie in der Hinrunde folgt – das Spiel in München einmal ausgeklammert, bei dem es wohl nur darum gehen wird, sich unabhängig des Ergebnisses mit einer guten Leistung zu präsentieren. Eine Woche später haben die Borussen im Heimspiel gegen St. Pauli die Gelegenheit, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu schlagen. Zugleich gibt es noch eine offene Rechnung zu begleichen, denn das letzte Gastspiel der St. Paulianer im Borussia-Park im DFB-Pokal entschieden sie für sich.
Eine Woche später wartet das rheinische Derby. In der Tat befindet sich der FC Köln in einer schwächeren Ausgangslage als noch vor dem Hinspiel und rangiert derzeit mit einem Punkt weniger hinter Borussia auf Platz 13. Doch diesmal hat der Effzeh den Heimvorteil auf seiner Seite, es wird ein anderes Spiel werden als noch in der Hinserie. Ein Sieg in der Vorwoche ist für Gladbach demnach Pflicht, um den Druck in Köln so gering wie möglich zu halten.
Vorentscheidung gegen Mainz möglich
Alles andere als ein Sieg im Heimspiel gegen Heidenheim, das den Glauben an den Klassenerhalt beinahe schon verloren hat, wäre ein Rückschlag, denn in Leipzig hat Borussia bei insgesamt neun Aufeinandertreffen noch nie gewonnen. Vorentscheidend könnte daher das Heimspiel gegen Mainz am 30. Spieltag werden, ehe in Wolfsburg das nächste Team aus dem aktuellen Tabellenkeller wartet.
Zum Zeitpunkt des Heimspiels gegen Dortmund sollte der Klassenerhalt bestenfalls schon feststehen. Die kommenden Wochen, das ist den Borussen klar, sind die Wochen der Wahrheit.


