Das ‘Manager-Magazin’ hat interessante Zahlen zur Bundesligasaison 2016/17 veröffentlicht. Demnach wirtschaftete Borussia Mönchengladbach vor zwei Jahren besonders profitabel. Dabei wurden die Umsatzzahlen aus dem Geschäftsjahr 2016/17 der Bundesligisten berücksichtigt. 

Bei Borussia entspricht das Geschäftsjahr wie bei vier anderen Bundesligisten dem Kalenderjahr, die Rede ist hier also vom Zeitraum 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016. In dieser Bilanz sind sowohl die rund 40 Millionen Euro, die es von der UEFA für die Teilnahme an der Champions League gab, als auch die rund 43 Millionen Euro, die der Verkauf von Granit Xhaka einbrachte, berücksichtigt. Nach Steuern blieb den Borussen ein Rekordgewinn von 26,1 Millionen Euro.Nur Schalke (29,1 Millionen Euro) und der FC Bayern (39,2 Millionen Euro) konnten einen höheren Gewinn verbuchen.

Borussia mit höchster Umsatzrendite

Bei keinem anderen Bundesligisten war die Umsatzrendite demnach so hoch. Umsatzrendite bedeutet vereinfacht ausgedrückt, wie viel Gewinn man prozentual mit einem Euro macht. Bei Borussia lag diese Quote bei 13,61 Prozent und damit so hoch wie bei keinem anderen Verein. Zum Vergleich: VfB Stuttgart (11,17 Prozent; Platz 2), FC Bayern (6,12 Prozent; Platz 6), Borussia Dortmund (2,02 Prozent, Platz 9).

Bayer 04 Leverkusen und der VfL Wolfsburg blieben unberücksichtigt, da die beiden Vereine keine Finanzzahlen ausweisen.